Wachswindlichter

 

Seit einigen Jahren besitze ich fast ein Kilogramm wundervolles Bienenwachs. Das wird natürlich fleißig in Lippenpflege und auch mal in einer Creme eingesetzt. Aber es ist so viel, dass ich auch andere schöne Sachen damit versuchen kann. Seit Monaten nun liegt das Buch “Bienenwachs Werkstatt” von Petra Ahnert hier und die kleinen Windlichter fand ich sehr reizvoll. Bei Gelegenheit wanderten dann Luftballons in meine Einkaufstasche und jetzt endlich hatte ich die Muße und legte los: der Seifentopf musste herhalten und darin wurden im Wasserbad viele, viele Bienenwachstropfen geschmolzen. Es wure ein Luftballon mit kaltem Wasser bis zur gewünschten Größe gefüllt und zugeknotet, dann in das flüssige Bienenwachs getaucht, auf einer Unterlage flach aufgestellt, wieder ins Wachs getaucht und flach aufgestellt für einen ebenen Boden …. das wiederholt man so 5 bis 7 Male. Dann lässt man den Wachsballon noch kurze Zeit komplett auskühlen um ihn abschließend über einem Waschbecken anzustechen und aus der Wachsschale zu entfernen. Das Ergebnis finde ich einfach zauberhaft! Laughing out loud

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Weil ich nicht sicher war, ob das Teelicht nicht doch zuviel Wärme abstrahlt, stellte ich es in einen Glashalter und das Windlicht selber auf einen Metallteller. Sieht das nicht toll aus? Send a kiss

 

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Aus dem Buch probierte ich übrigens auch das Rezept für  eine “erdölfreie Vaseline”, die Mischung aus Bienenwachs und Rizinusöl ergibt eine wirklich sehr gut haftende Salbe. Laughing out loud

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2 Kommentare zu Wachswindlichter

  1. Diabolo sagt:

    Schöner Effekt – hat was 🙂

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