zwischendurch, eines bei dem man nicht denken muss, sondern einem sehr einfachen Muster folgt – das brauche ich immer wieder. Heute spricht man von Dopaminprojekten, früher hieß es Erfolgserlebnis. Letztlich gehts um die Freude an etwas Fertigem. Ich arbeite derzeit an einer Jacke und das dauert naturgemäß etwas länger. Daher der Wunsch nach einem Dopaminkick. ![]()

Hier lag ein Knäulchen Mohairgarn in schwarz. Und ich besitze Perlen, die wunderbar schimmern und deren Grundfarbe ebenfalls schwarz ist. Was lag da näher, als die beiden zu vermählen? Ein kleines Tüchlein wurde es. Kraus rechts und von der unteren Spitze aus gestrickt, mit Zunahmen in jeder Reihe und auf beiden Seiten. Die Randmaschen mit Perlen dekoriert und die Zunahmen als Umschlag mit Perle. Dazu weitere Perlen im Gestrick. Ganz frei wie es mir gerade passend erschien. Ich wollte keine Maschen zählen, obwohl ich regelmäßige Perlen durchaus hübsch finde. Weil es bei so flusigem Garn mit den kleinen Perlchen schwierig ist, zog ich sie nicht vorher auf den Faden, sondern bei Bedarf mit einer sehr feinen Häkelnadel (0,5 mm) auf die jeweilige Masche.
Im unteren Bereich sind die Perlen etwas näher beisammen, nach oben hin werden es weniger. Für den Abkettrand nahm ich das Garn doppelt und strickte einen I-cord aus zwei Maschen. Durch das flauschige Garn erkennt man das nicht, der obere Rand ist einfach dicker, dunkler. Wenn der kleine Halsschmeichler umgeschlungen ist, sieht man aber eh keine Feinheiten. Ich hoffe, man erahnt dann die Perlen. ![]()
Verbraucht habe ich nur ein halbes Knäuel der Kid Silk von Austermann. 75 % Mohair, 25 % Seide, Lauflänge 225 Meter/25 Gramm.

Das hier bleibt: solange der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine andauert, verweise ich für Spendenwillige auf die “Aktion Deutschland hilft”: klick
