Noch eine Kapuze

… wollte ich haben! Dieses Mal aber näher an der Anleitung, also ein Tuch mit Kapuze. Gleichzeitig sollten einige Restknäulchen verbraucht werden, was der Tuchgröße eine natürliche Grenze setzte. Hier der Link zu meiner ersten Kapuze: klick und hier der Link zur Kaufanleitung von Birgit Freyer auf Ravelry: klick.

 

Diese Fotos wie immer mit Dank an DH.

 Und noch ein paar Detailaufnahmen die ich einen Tag später in feinem Schneegestöber knipste:

 Meine Abwandlungen: für längere Zipfel nahm ich an jedem Anfang und Ende einer Hinreihe zwei Maschen zu. Aber dummerweise passte ich die Randmaschen nicht an, da braucht man nämlich sehr dehnbare. Zum Schluss verdoppelte ich jede 5. Masche und strickte ohne weitere Zunahmen einige Reihen kraus rechts. Dann locker abgekettet und ein Börtchen aus “liegenden Stäbchen” angehäkelt: auf jede 2. Abkettmasche 1 fM, 3 LM, 2 Stb, 1 Abkettmasche überspringen und wdh bis Reihenende.

Das “Gesicht” wurde mit einem kuscheligen Kaschmirgarn umhäkelt. Mein Pelzgarn hat leider eine Farbe, die nicht zu diesem violett passt. Verbraucht habe ich 230 g Wollmeise Lace, reine Merino, LL 525 m/100 g, in verschiedenen Farben. Das Garn nahm ich doppelt und hatte meist einen Faden mit schwarz-violett und einen in schwarz/dunkelgrau.

Die Spannbreite des Tuches beträgt ca. 165 cm, die Tiefe unterhalb der Kapuze gemessen etwa 63 cm. Wenn die Kapuze alleine nicht warm genug ist, trage ich ein Stirnband darunter. In schwarz aus kuschelweichem Cashmere light von Lang Yarns, 88 % Kaschmir, 12 % Polyamid, LL 85 m/25 g. Daraus wurde hier der Rand, das passt also sehr gut zusammen.

  Und die ersten Kraniche kehren jetzt schon zurück! Wie auch im vergangenen Frühjahr, sah ich kleine Keilformationen weit oben am Himmel ziehen.

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Eine Lippenpflege

… rührte ich wieder einmal. Das mache ich ja regelmäßig, aber nicht jede schafft es hier auf den Blog. Diesmal aber dachte ich an Fotos! Die Zutaten sind nicht vegan, weil ich das Fett aus der Schafwolle – Wollwachs, Lanolin anhydrit – für unverzichtbar halte. Und da ich eine Menge Bienenwachs besitze, wird das auch genommen.

 Die Zutaten:

  • Bienenwachs – hinterlässt einen zarten Film auf den Lippen und macht den Stift fest
  • Wollwachs, Lanolin anhydrit – reichhaltige Pflege, besonders in der kalten Jahreszeit für mich unverzichtbar
  • Sheabutter – noch mehr intensive Pflege
  • Rizinusöl – gibt zarten Glanz
  • Aprikosenkernöl – sanftes Pflegeöl

Das Rezept:

  • 2 g Bienenwachs
  • 5 g Lanolin anhydrit (wasserfrei)
  • 2 g Sheabutter
  • 3 g Rizinusöl
  • 5 g Aprikosenkernöl

Alles in ein Gefäß füllen und im Wasserbad schmelzen. Ich habe ganz kleine Metalltöpfchen mit Ausgießtülle (hier zu sehen). Wenn alles klar aufgeschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und evtl. 1 – 2 Tropfen Lebensmittelaroma oder äth. Öl zugeben. Achtung: nicht jedes ÄÖ ist dafür geeignet! Ich habe hier 2 Tropfen Fenchelöl süß (Foeniculum vulgare) genommen. Dann in die Lippenpflegestifthülsen gießen. (Lange, zusammen gesetzte Wörter sind schon toll. ) Hier hatte ich drei dieser Hülsen gefüllt, eine schaffte es aber nicht ins Bild, weil sie farblich nicht so gut zu den anderen beiden passt.

Unter dem Stichwort “Lippenpflege” gibts noch mehr Rezepte von mir. Ich rühre diese Art Pflege regelmäßig und oftmals bastele ich eine neue Zusammenstellung – die Grundzutaten sind natürlich immer gleich bzw. sehr ähnlich: festes Wachs, Pflanzenbutter und Pflanzenöl. Cremig-weich und zartschmelzend auf den Lippen soll so ein Stift sein, aber gleichzeitig fest genug für die Hülsen. Bei unerprobten Rezepten hilft eine “Gelierprobe” – dazu einen Tropfen der geschmolzenen Mischung auf ein Tellerchen tropfen, kurz fest werden lassen und dann die Festigkeit prüfen. Es ist nämlich sehr ärgerlich, wenn man einen zu weichen Stift wieder aus der Hülse kratzen muss, um ihn mit etwas mehr Wachs nochmals einzuschmelzen.

 

 

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Manchmal nähe ich

… bzw. die Nähmaschine, ein Kleinteil. Meistens sind es Utensilos. Hier und heute ist es aber ein Kleidungsstück. Es ist eine Mütze die man auch als Stirnband tragen kann.

Gefunden habe ich die Anleitung bei mommymade: klick. Herzlichen Dank, das ist super erklärt und gezeigt, so dass auch ich gut folgen konnte und auf Anhieb begriffen habe!

Weil ich das Zopfgummi beim durchziehen der Haare gleich mit rausgezogen habe, sitzt da kein Pferdeschwanz unter der Mütze. Macht aber nix, war sehr bequem und warm beim Spaziergang.

Als Stirnband ist das Teil ein bisschen eng. Ich werde wohl noch eines nähen, mit mehr Weite – das ist als Mütze dann hoffentlich nicht zu weit.

Mein Dank für die Fotos geht wie immer an DH.

Bei einem Spaziergang zwischen den Feldern fand ich im Schnee die Spuren von Krähenfüßen:

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Schnee Teil Zwei

Es ist immer noch kalt. Der Schnee liegt also immer noch und die Schneegrenze liegt bei ca. 400 m. Darunter ist es weniger, sieht aber auch schön aus. Wer mit den Kids zum rodeln will, muss ein Stückchen die Berge hoch. Aber wir haben weder Kids noch einen Schlitten (nur uralte Skier der vorherigen Bewohner auf dem Dachboden). 

 Wir erfreuen uns aber am Anblick – es ist so wunderbar hell, wenn Schnee liegt! Man erkennt die toten Bäume nicht und die schlafende Natur ist weich zugedeckt. Die zarten Gräser so wunderhübsch gefroren, auf den vertrockneten Samenständen liegt der Schnee… Der Winter ist ein großartiger Künstler!

 Und mein persönlicher Lieblingsanblick ist dieser: die wunderbar rot leuchtenden Hagebutten mit den feinen Schneekappen.

Zum vollkommenen Glück fehlte nur noch die liebe Sonne. Aber die grauen Tage werden ja auch vorüber gehen und es dauert nicht mehr lange, dann lugen schon die ersten Schneeglöckchen hervor. Bis dahin greife ich zum Strickzeug und hülle mich in warme, weiche Wolltücher.

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Der Winter ist da

… und bringt sogar Schnee mit! Wir waren an derselben Ecke wie im vergangenen Winter (klick), aber dieses Mal lag mehr Schnee! Einige Eindrücke zeige ich heute, ein paar Bilder folgen in den nächsten Tagen. Denn wie immer habe ich seehr viel geknipst.

Wir waren nicht im Oberharz, sondern nur auf ca. 600 m Höhe. Ist das nicht ein wunderbarer Anblick? Tief hängen die Wolken über den Bergen mit den verschneiten Fichten…

Die Wege waren voller Spuren von Schuhen, Hundepfoten, Schlitten und Mountainbikern. Aber uns begegnete nur eine Familie – ob sie diese niedlichen Schneemännchen gebaut hatten?

Noch eine letzte Collage für heute. Die Fichten so herrlich eingeschneit – das wünscht man sich zu Weihnachten, aber daran erfreuen kann man sich natürlich auch jetzt noch.

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