Kreativprojekt Nummer Neunundzwanzig Maitrunk

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Das typische Getränk im Mai wird natürlich mit Waldmeister aromatisiert, der jetzt seinen großen Auftritt hat! Und warum dann Mai”trunk” und nicht –bowle? Weil ich die nicht-alkoholische Form zubereite. Smile 

Neulich bei einem Spaziergang durch den Wald fiel mein Blick am Wegesrand auf den Waldmeister – blühenden Waldmeister! Und man soll ihn doch vor der Blüte ernten! Aber es gab auch noch Stiele nur mit Blättern, also flugs einige gepflückt.

Zuhause durften sie noch ein Weilchen nachtrocknen, denn erst dann entwickelt sich der herrliche Duft (Cumarin!). Die angewelkten Stiele band ich zusammen und hängte sie in einen Krug mit Apfelsaft. Stattdessen kann man natürlich Wein nehmen.  Weil in meinen Kräuterbüchern steht, dass die offenen Stielenden nicht ins Getränk hängen sollen, achte ich darauf.

 

projektmaitrunk

 

Nach etwa einer halben Stunde hat der Waldmeister sein Aroma an den Saft übertragen. Mit etwas Sprudelwasser zu einer Schorle aufgegossen und mit Zitronenmelisse aus dem Garten dekoriert konnte ich mein Glas alkoholfreier Maibowle an einem herrlichen Maiabend auf der Terrasse genießen. Smile

 

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Die letzten sonnigen Apriltage

… nutzten wir für einen Besuch an der Ostsee.  Aber erst heute komme ich dazu, Bilder zu zeigen. Manches braucht eben ein wenig länger.

Blauer Himmel und blaue See – Herz, was begehrst du mehr?

 Ohne Möwen an der See? Das geht natürlich nicht.

Nicht nur Möwen, es gibt auch andere Seevögel:

Blick vom Steilufer – so weit, so blau, so wunderbar!

 

 Und noch mehr Wasser:

 Da ich niemanden überfordern möchte, demnächst noch mehr Ostseebildchen.

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Ein wenig Natur

…. denn davon kann ich im Frühjahr gar nicht genug sehen! Wenn dann auch noch die Sonne scheint, gehen wir gerne vor die Tür und mein Knipskasten ist natürlich immer dabei.

Aktuell gibt es überall Löwenzahn, welcher auch die Insekten erfreut:

 

 

Und hier sehen wir die ersten Kaulquappen! Werden das wohl Kröten? Die Frösche sind doch noch nicht so weit?

 

  

Ein bisschen frisches Maigrün und die ersten Maiglöckchen fanden wir auch schon:

 

Und zum Schluss noch ein Schmetterling beim Genuss des Blütennektars:

 

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Kreativprojekt Nummer Achtundzwanzig Mohairshrug

 
Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

 

Heute wieder ein Strickteil, dass ohne Anleitung entstand. Gestrickt wird alles in Runden, nur rechte Maschen. Genau solch ein gedankenfreies (“mindless”) Strickzeug brauchte ich nämlich. Und dass ich die Mohair-Seidengarne liebe, ist ja nun bekannt. Smile

 

Keine Anleitung, dies ist mein Vorgehen:

zuerste strickte ich ein Quadrat. Das heißt also, es sind 4 Ecken in Runden. Ich wollte zwei Eckmaschen und unsichtbare Zunahmen, daher schlug ich 12 Maschen an, strickte eine Reihe und erst dann in Runden. Das entstandene Loch schloss ich beim vernähen des Anfangsfadens. Winking smile

Dann ging es so weiter: eine Runde mit Zunahmen (*re bis MM, 1 ml, zwei MM, 1 mr*). Statt der “mr/ml”  (das sind geneigte Zunahmen aus dem Querfaden) kann man auch Umschläge machen und in der nächsten Runde verschränkt abstricken oder beliebige andere Zunahmen. Wichtig ist nur: eine Runde mit 8 Zunahmen – jeweils zwei an den vier Ecken) gefolgt von einer Runde ohne Zunahmen. Das Quadrat sollte die vorgesehene Rückenbreite haben, ehe man drei Seiten still legt und auf der vierten mit einem Ärmel beginnt.

                                                                                                                                                            Dafür werden die Maschen einer Quadratseite zur Runde geschlossen. Ich finde es einfacher, wenn zu Beginn die erste und die letzte Masche verkreuzt werden. Dann ging es also weiter in Runden bis zur gewünschten Ärmellänge. Nun habe ich locker abgekettet. Natürlich kann man den Ärmel zum Ende hin enger machen und ein Bündchen anstricken.  Auf der gegenüberliegenden Quadratseite wiederholen – zwei Seiten sind noch still gelegt.

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Für die Blende werden nun die restlichen still gelegten Maschen aufgenommen, dazwischen aus den Ärmelrändern auch einige Maschen heraus stricken, damit dort keine Lücken entstehen. Bei mir waren das ca. 5 – 6 Stück. Und wieder geht es in Runden weiter bis zu einer gefälligen Breite. Nach Wunsch kann man Muster oder Bündchen arbeiten. Ich wechselte nach einigen Runden die Richtung mit der Methode der verkürzten Reihen (z.B. w&t oder Doppelmasche) um dann auch hier locker abzuketten.

Fäden vernähen, freuen.

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Verbraucht habe ich 43 g, das Garn ist Kid Seta von Pro Lana, 70 % Mohair, 30 % Seide, LL 210 m/25 g. Zwei Knäulchen mit derselben Farbnummer hatte ich – aber beim wickeln sah ich schon, dass die Verteilung der Farben sehr unterschiedlich war. Damit der zweite Ärmel auch dunkel endet musste ich ein ganzes Stück vom hellen Garn heraus schneiden.

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Ein Spaziergang im Mai

…. !

Am Wegesrand blüht es…

 

… am Himmel kreisen Raubvögel…

 

 

….aus dem Gesträuch zwitschert und tiriliert es, dazu ruft der Kuckuck in der Ferne, die fleißigen Schwalben rasten kurz in einem Baum:

 

 

Gänseschnattern zieht den Blick in diese Richtung, gleich daneben landen Kraniche….

 

…und als wir uns wieder umdrehen steht dort ein Nandu. Weiter hinten noch ein zweiter:

 

 

 Und über allem der wundervolle Duft der Rapsfelder….

 

Leise Wehmut mischt sich in die Freude….

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