Ein kleiner Buchstabe

…. und so ein großer Unterschied! Sticken statt stricken – das ist es, was ich zur Zeit so häufig und gerne mache. Nebenbei häkelte ich an meinem Sommertuch. Ähm, angefangen habe ich es im letzten Sommer, damit es diesen Sommer fertig ist. Nunja, das hat nicht ganz geklappt. Aber immerhin ist es gerade noch im Juni fertig geworden, muss aber noch fotografiert werden.

Daher zeige ich heute weitere gestickte Stücke. Und was mache ich mit den ganzen Stickproben? Ich möchte gerne etwas daraus anfertigen, aber was? Thinking smile

Erst einmal habe ich einen Stickrahmen mit Inhalt aufgehängt.


juli sticken rahmen


Dann habe ich weitere Stücke des alten Handtuches (Leinen? Mit Baumwolle?) bestickt, aus dem ich schon einen Lavendelbeutel nähte – hier zu sehen, klick.  Jedenfalls kann ich beim bunten Vogel sehr schön sehen, dass meine Stielstiche inzwischen sehr viel gleichmäßiger geworden sind. Der Vogel ist aus einem Regenbogenfarbverlaufgarn – ich finde es soo schön!


juli sticken



Meine Vorlagen stammen aus diversen Büchern und Zeitschriften. Ich male aber per Hand ab – nix durchpausen oder so – und setze nach eigenem Gutdünken zusammen oder sticke ganz frei. Zum Glück habe ich einen Trickmarker, der an der Luft verblasst. Hat aber den Nachteil, dass alles an einem Tag gestickt werden muss oder eben am nächsten Tag nochmal aufgemalt. Oder abschnittweise – heute ein Schaf, morgen das nächste usw. Die Schäfchen fressen unglaublich viel Garn und wie man sieht, ist mir darüber eine Farbe ausgegangen. Naja, gibt ja gefleckte Schafe, warum also nicht auch so?

Ach übrigens: aus technischen Gründen (ich bin tatsächlich vollkommen unschuldig!) gab es für die meisten von euch keine Mail zu meinem letzten Post. Wer also Blümchen gucken mag, bitte hier klicken.





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Es hilft nichts

… heute gibt es wieder Blüten und Blumen! Im Sommer knipse ich ja immer viele Blümchen, das ist so und bleibt hoffentlich auch noch lange so!

 

juni mohn 8

 

Zuerst muss ich Abbitte tun: in Niedersachsen wächst sehr viel Mohn an den Feldrändern! Im Lauenburgischen war das selten geworden – ob die dort inzwischen auch Blühstreifen anlegen, weiß ich aber nicht. Hier jedenfalls fanden wir noch viele, viele Mohnblumen!

 

juni mohn 5

 

Ah, ich konnte gar nicht aufhören zu knipsen und weiß nicht, welche Bilder ich weglassen soll!  Daher wieder Collagen – ist vielleicht zum angucken auf dem Handy nicht optimal, aber zum einen bin ich selber mit dem Notebook im Netz unterwegs und zum anderen will ja auch kaum jemand durch drölfzig Fotos derselben Art scrollen. Und Diashows könnte ich zwar machen, will ich aber nicht, weil ich die nicht mag. Laughing out loud

 

juni mohn 7

 

In einem kleinen Wäldchen entdeckten wir Stellen voller Fingerhut! Soo viele hatten wir noch nie gesehen!  Was mich fast noch mehr faszinierte, war die dicke Gestreifte. Ich freu mich immer sehr, wenn ich Insekten knipsen kann  – etwas Lebendiges, denn hier gibts ansonsten nur wenig aus der Tierwelt zu sehen.

 

 

juni fingerhut

 

Und nun das Highlight der letzten Ausflüge: Störche!! Ich zählte 8 Stück auf dieser Wiese!  Sie verteilten sich natürlich über eine größere Fläche, so dass ihr mir die Anzahl einfach glauben müsst. Laughing out loud

juni storch

 

 

 

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Gestickt habe ich wieder

…. während die Stricknadeln immer noch ruhen. Sad smile Hier habe ich das Ergebnis zu einem Mug-Rug, einem Untersetzer, verarbeitet. Den Teebecher stellt man auf den Fleck aus Jeansstücken und der Schafstoff hat ein bisschen Farbe mit der Sticknadel bekommen. Aus diesem Stoff nähte ich vor kurzem erst zwei Tischsets – klick – da könnt ihr sehen, wie das unbestickt aussieht. Smile

juni mugrug

 

Der blasse Tee ist aus frischer Kamille – ich mag Kamillentee sehr gerne, ich liebe Kamillenduft und frische Kamille ist das Beste!

Und die Kekse sind (natürlich ) selbst gebacken. Einfacher 1-2-3-Mürbeteig:

  • 1 Teil Zucker – 100 g
  • 2 Teile Fett – 200 g Margarine (ohne Palmöl Winking smile) oder Butter
  • 3 Teile Mehl – 300 g (Dinkel oder Weizen, egal)
  • etwas Vanille
  • 1 EL Kakao (der dunkle zum backen)

Zucker, weiches Fett, Mehl und Vanille zum Teig verkneten, teilen und unter eine Hälfte den Kakao kneten. Dabei evtl. einige Tropfen Wasser/Rum zum dunklen Teig geben, damit er geschmeidig bleibt.

Für perfekte Kekse soll der Teig nun ruhen. Meine schmecken auch ohne Ruhezeit, aber ich wollte ja Rollenplätzchen. Also den hellen Teig  auf einer Silikonmatte zu einer Platte geformt, den dunklen Teig darauf ausgebreitet und dann die Platte aufgerollt, in die Silikonmatte eingewickelt und in den Tiefkühler gelegt. Nach zwei Stunden war die Teigrolle schön fest und konnte auf einem Brett in Scheiben geschnitten werden. Die Silikonmatte lag statt Backpapier auf dem Blech.

Bei 170° C Heißluft für ca. 25 min gebacken. So lange? Ja, denn der Teig war kalt und der Ofen nicht vorgeheizt. Smile

 

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Rosen

…. sehr viele Rosen wachsen und blühen im Magdalenengarten (Link zu Wikipedia) in Hildesheim.  Und weil ich Rosen ebenso sehr mag, wie Lavendel oder Mohn, mussten wir dort hin! Das wir unterwegs viele Mohnblumen an Feldrändern sahen, erwähnte ich ja schon. Smile

 

juni rosen3

 

Lasst Blumen sprechen! Ich knipse ja nie das große Ganze, sondern (fast) immer einzelne Blüten. Daher kann ich nur sagen: der Garten ist eine sehr schöne Anlage und es gibt nicht nur Rosen zu bewundern.

 

juni rosen1

 

So viele prachtvolle, stolze Rosen! Eine Gärtnerin war fleißig und es werden Helfer*innen gesucht. Wer also in der Nähe wohnt und Zeit und Lust hat – geht hin und unterstützt dieses schöne Projekt!

 

juni rosen2

 

Rosen in vielen Farben

 

juni rosen5

 

Im nächsten Jahr wird dann hoffentlich auch wieder ein Magdalenenfest  (Link zur Homepage des Festes) stattfinden.

 

juni rosen4

Ach, die Kräuterbeete fand ich auch ganz toll, aber leider machte ich kein Foto davon. Waren halt “nur” lauter grüne Pflanzen. Ähm, ja…. Nächstes Jahr gucke ich dann auch die “Nichtrosen” genauer an. Nicht dass ihr jetzt denkt, ich habe keine Kräuter erkannt – doch, doch. Baldrian, Fenchel, Eberraute, Frauenmantel und noch so einige sind mir durchaus aufgefallen. Aber neben der Blütenpracht der Rosen wirkte das alles eben sehr zurückhaltend. Embarrassed smile 

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So viel Natur

… möchte ich noch zeigen, aber weil ich die Abwechslung mag gibt es heute dazu etwas Gesticktes. In letzter Zeit habe ich nämlich ziemlich viel gestickt und kaum gehäkelt und gar nicht gestrickt. Confused smile Das ist einerseits schade, weil ich sehr gerne stricke, andererseits habe ich nichts reizvolles auf den Nadeln und das sticken macht gerade so viel Spaß.

 

juni beutel1

 

Weil ich gerne ein nützliches Ergebnis habe, nahm ich einen einfachen Baumwollbeutel zur Hand und verzierte ihn. Der ist nicht für mich, gefällt mir aber so gut, dass ich für mich auch noch einen besticken werde.

 

juni beutel2

 

Die Beutel lagen in einem der letzten noch unausgepackten Sammelkartons – das sind die, in die man einfach alles reinwirft was einem so in die Hände fällt, wenn eigentlich schon alles in Umzugskartons verstaut ist. Alle Beutel drehten eine Runde in der Waschmaschine, ehe ich über ihr weiteres Schicksal entschied. Erfreulicherweise sind einige noch unbenutzt und ohne jeden Aufdruck und harren nun der Sticknadel.

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