Gestrickt

Ha – endlich mal wieder Pulswärmer! Ich stricke furchtbar gerne Pulswärmer. Aber ich war der Meinung, dass ich genügend davon besitze. I don't know smile Nun war die Lust aufs Stulpenstricken trotzdem wieder da und beim durchsehen meiner gesammelten Anleitungen auf Ravelry blieb mein Blick auf dieser Konstruktion haften. Genial – und einfach! Also genial einfach. hand sleeves von Claire Garland.


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Allerdings waren sie mir zu kurz, denn es war schon recht kühl und ich wollte lange Stulpen, weil mein Shrug mit 3/4 Ärmeln ausgestattet ist.

Also erst die Pulswärmer nach Anleitung gestrickt, zusammengenäht und dann unten Maschen aufgehäkelt und mit der Rundnadel und “Zauberschlinge” noch ein Stück glatt rechts in Runden angefügt. Zum Schluss gegen einrollen ein paar Reihen kraus rechts dran. Ich bin sehr zufrieden mit den Teilen und auch mit dem gewählten Garn: Pashmina von Madelinetosh, 75 % Merino, 15 % Seide, 10 % Kaschmir, LL 329 m/100 g. Das Knäuel habe ich schon mehrmals verstrickt und wieder geribbelt, aber nun hat es seine Bestimmung gefunden – da ist noch ein Paar Pulswärmer geplant, aber mit Muster, denn jetzt weiß ich ja schon, wieviele Maschen ich anschlagen muss. Smile

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Und weil man sich heutzutage klar positionieren muss, gibts jetzt noch einen Link zu Youtube. Ein Lied vom neuen Album von Saltatio Mortis mit einem Text der mir aus dem Herzen spricht (aber viel besser, als ich es ausdrücken könnte In love): Besorgter Bürger. Kann sich jeder anhören, das Genre nennt sich Mittelalter-Rock, bewusst habe ich nichts von Hämatom gewählt. Open-mouthed smile

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Eine Familie

Wir haben endlich eine kleine Nandufamilie aus Vater und Kindern gesehen! Jedes Jahr hoffe ich auf solch eine Sichtung und jetzt hatten wir Glück. Smile Auf einem Bild (und in natura) zählte ich 15 halbwüchsige Nandus!

Hier nur ein Teil der Kinderschar mitsamt dem Papa. Klick vergrößert alle Nandubilder:

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Der Vater ging  voran und die Kinderschar trippelte hinterdrein. Langsam zogen sie über den Acker, beugten sich immer wieder hinab um zu futtern. Ein kleiner Ausschnitt:


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Das Familienoberhaupt machte dann eine etwas ruckartige Bewegung zum Boden – anders als davor beim fressen – und scheuchte jemanden auf, der rasch entfloh.

Ein Hase war es:

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Und woher weiß ich, dass das ein Nandupapa war? Weil die Hähne die Eier ausbrüten und die Küken groß ziehen. Nanduhennen haben ein leichteres Leben, scheint mir…. Winking smile

Letztes Bild, ich konnte mich kaum los reißen:

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Einen Dekoschal ….

strickte ich. Was ist das denn? Nun, es ist mehr schmückende Dekoration als wärmender Schal. Aber natürlich wärmt er auch, denn das Garn enthält ein bisschen Kaschmir. Send a kiss

Vermutlich ist dies ein Souvenirknäuel aus Goslar. I don't know smile 


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Hier habe ich nach einer Anleitung gestrickt. Bis auf einige Änderungen natürlich In love, denn mein Garn ist wesentlich dicker als das vorgeschlagene und noch dazu hatte ich nur 175 m, für das Original werden 500 m verstrickt. Naja, dafür nahm ich großzügig fast doppelt so viele Perlen wie vorgesehen.  Die noch dazu erst in der Abkettreihe eingearbeitet sind und nicht in der Mitte des Schals.

Angeschlagen habe ich auch weniger Maschen, nämlich 170. Und dann ungefähr nach Anleitung, aber nur zwei Verdoppelungsreihen. Abgekettet elastisch mit Perlen, dabei 150 x auf jd. M. eine Perle, dann 70 x auf jd. 2. M., dann 100 M. ohne P, wieder 70 auf jd. 2. M. und zum Schluss nochmals 150. Sehr kryptisch – aber ich kann nachlesen, wie ich vorging. Winking smile  Der Schal ist ca. 180 cm lang und etwa 8 cm breit.

Anleitung “Korkenzieherschal” aus dem Büchlein “Stricken mit Perlen” von Lydia Klös. Garn: 356 Cashmere von Lana Grossa, 77 % Baumwolle, 15 % Kaschmir, 8 % Poly, LL 175 m/50 g, ich verbrauchte 40 g. Dazu 440 Perlen, 4,5 mm, Farbe transparent mit Silbereinzug.





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Marmelade….

… kochte ich in diesem Sommer natürlich auch. Gezeigt habe ich aber nichts, denn es waren meine Standardsorten: Erdbeere, Himbeere, Pfirsich – einzeln und gemischt. Heute allerdings gibt es Apfel-Zwetschge im Bild. Smile

Die Äpfel sind zwar aus dem Supermarkt, kommen aber aus dem Landkreis und sind eine frühe Sorte (Delbar). Leicht säuerlich, etwas mürbe – ich mag sie. Dazu nahm ich Zwetschgen, ebenfalls aus dem Supermarkt. Und ein Hauch Zimt passt zu beiden Obstsorten ganz prima.


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Der Apfel auf dem Foto stammt von einem Straßenbaum und ist nicht die verwendete Sorte!

Neben der Marmelade steht Apfelkompott aus dem Backofen. Und das Bild rechts zeigt Kraniche in weiter Ferne auf einer Wiese. Ein seltener Anblick in diesem Dürrejahr, denn auch die Schlafplätze der Kraniche liegen trocken. Das mögen die natürlich nicht und daher sind viele schon frühzeitig an ihren großen Sammelplätzen eingetroffen – die liegen an großen Gewässern, hier also an der Küste.

Und hier mein Marmeladenrezept Apfel-Zwetschge mit Zimt:

  • 240 g Apfelstücke
  • 240 g Zwetschgen
  • 140 g Zucker
  • 12 g Geliermittel 3:1
  • ca. 1/2 TL Zimt (bei mir immer: Ceylon. Cassia ist intensiver!)

Wie immer: ich wiege das Obst erst im Topf, also gewaschen, geputzt, entsteint etc.. Die Äpfel schälte ich, weil ich aus einigen noch Kompott machen wollte. Notwendig war es nicht, weil ich Fruchtaufstriche püriere.

Also das Obst in den Topf und ab auf den Herd, Zimt, Zucker und Geliermittel gut vermischen und dazu. Aufkochen, dabei immer wieder umrühren, und wenn die Früchte weich sind wird püriert. Gelierprobe machen, kochend heiß in die vorbereiteten Gläser füllen. Freuen. Open-mouthed smile





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Das waren wohl…

… die allerletzten Minifrösche in diesem Jahr! In einem feuchten Waldstück raschelte es ganz oft am Wegrand – viele, viele kleine Fröschlein waren unterwegs.  Wir mussten sehr aufpassen, damit wir die süßen Geschöpfe nicht niedertrampeln. Wobei die kleinen Hüpfer auch selber acht gaben und bei unserem Nahen flüchteten. Es raschelte also immer wieder, weil die Fröschchen durch das trockene Laub davon sprangen.

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Die kleinen Geschöpfe abzulichten ist schwierig – sie sind flink und sehr gut getarnt. Ein Begleiter fing ein Tierchen und hier seht ihr den Winzling also auf einer Männerhand sitzen:

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Bevor wir den Wald betraten, sahen wir aber auf dem Feld einen Nandu – für uns immer ein erfreulicher Anblick!

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Wie wir ja im vergangenen Herbst lernten, sind die Raubvögel zum Teil  schon unterwegs in wärmere Gefilde. Hier jedenfalls sehe ich nur noch selten einen Milan oder Bussard.  Die Schwalben sammeln sich und sind sicher auch bald fort. Dann wird es wieder ganz still über den Feldern…

Unser Auto parkte übrigens mit Blick auf die schöne Hansestadt:

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