Kreativprojekt Nummer Sechzehn

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Wieder einmal durfte die Nähminna arbeiten. Smile Aus einer Stola aus Fleece wurde ein Shrug, ein Ärmelschal.

Material:

  • breiter Schal oder Stola
  • Rollschneider oder Schere
  • Nähmaschine oder Basisnähkenntnisse

Der große Vorteil bei Fleece ist, dass er nicht ausfranst. Man kann also Schnittkanten roh lassen und nichts muss versäubert werden.  Nimmt man andere Stoffe, braucht man also einen Arbeitsschritt mehr – versäubern (umschlagen) der Ärmelbündchen.


shrug2


Das Fleeceteil hatte ohne Fransen eine Größe von 70 x 160 cm. Die Fransenborten wurden mit dem Rollschneider abgeschnitten, denn die kurzen Seiten werden die Handgelenkabschlüsse. Auf beiden Seiten oben und unten die Kanten abgeschrägt, damit die Ärmel am Handgelenk nicht ganz so weit sind. Dann zwei Nähte (einfache Steppnaht reicht, Fake-Overlock bei fransenden Stoffen) eben dort, wo die Schrägen sind. Fertig.


projektshrug

Natürlich kann man so ein Teil noch aufhübschen: Borten dran oder Stickerei oder Bündchen. Aber seinen Zweck erfüllt der Shrug auch so und daher bleibt meiner vorläufig so. Manchmal überkommt mich ja die Lust auf Häkelborten oder –blümchen, dann kann ich mich hier austoben. Open-mouthed smile

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Natur

.. ist immer wieder schön. Der Frühling ist nicht mehr fern, die Pollen fliegen und die ersten Krokusse blühen. Aber Bilder von Frühblühern habe ich immer noch nicht….


Schwäne im Flug an einem See (wo sonst? Hier herum gibt es um die 40 Seen Winking smile).

februarschwan


Die Haselsträucher leuchten gelb und die Weidenkätzchen lugen hervor.


februarweide


Aber noch steht der Wintermond am Himmel und die Bäume sind kahl.


februarbaum



In der Ferne so viele Wildgänse – sammeln sie sich schon für den Heimflug?


februargans



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Ein Deckchen

…musste mal wieder sein. Wie schon öfter gesagt, sind das herrlich schnelle Zwischendurchprojekte, wenn alles andere länger dauert. In der “Anna” vom Februar fand ich eine schöne Anleitung. Dort ist das Teil als Zifferblatt einer Uhr im Einsatz und hat dementsprechend 12 Zacken. Beim spannen fiel mir auf, dass mein Deckchen nur 11 Zacken hat! Rolling on the floor laughing Da ich es aber eben nicht als Zifferblatt nutze, spielt das keine Rolle. Mein Fehler passierte in der 4. oder 5. Runde, also ziemlich am Anfang, und fällt kaum auf.

februardeckchen


Ein bisschen wandelte ich das Muster ab– also geplant, die ungeplante Änderung zählt nicht. Winking smile Es werden nämlich 12 kleine Kreise außen angesetzt und dann alles zusammen umhäkelt. Mir viel zu aufwändig, wenn auch sehr hübsch. Ich verkürzte also auf äh, 12 Runden oder so. Mit  einem Durchmesser von 30 cm ist es groß genug.


februarregenbogen

Neulich sahen wir unterwegs einen Regenbogen! Es war ein stürmischer Tag mit Regen und Sonne. Die Schneeglöckchen im Garten knipste ich vor drei Tagen. Inzwischen sind sie natürlich schon weiter, aber ein aktuelles Bildchen habe ich leider nicht.


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Kreativprojekt Nummer Fuenfzehn

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Heute basteln wir uns eine trendige Gesichtsmaske. Open-mouthed smile  Die Basis besteht aus Tonerde mit Aloe-vera-Gel und Glyzerin oder Quark. Der Brei wird dann angereichert mit Aktivkohle, Tamanu- und Teebaumöl für unreine Haut oder mit Kräutern und Lavendelöl passend für jeden Hauttyp.

  • 2 TL Tonerde (Farbe egal)
  • 1 TL Glyzerin oder Quark (Fettstufe egal)
  • 1 TL Aloe-vera-Gel

dazu

  • 4 Kohletabletten, fein gemörsert
  • 0,5  TL Tamanuöl (Callophyllum)
  • 3 Tr. äth. Teebaumöl

oder

  • 1 TL gemahlene Kräuter nach Wahl
  • 1 TL Mandelöl
  • 2 Tr. äth. Lavendelöl


Statt der Tonerde kann die Kohlemaske auch mit Heilerde angerührt werden. Aloe-vera-Gel gibt es in flüssiger Form im Rohstoffhandel und als echtes Gel (mit Verdicker) im Drogeriemarkt. Beides ist möglich. Glyzerin im Rohstoffhandel ist in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich, es spielt hier keine Rolle, welche man nimmt. Für den sofortigen Frischverbrauch kann man stattdessen auch  Quark oder Joghurt untermischen. Das sog. Tamanuöl hat einen sehr intensiven, würzigen Geruch – wer den nicht mag, greift zu Distel- oder Sonnenblumenöl. Dann fehlen aber die Wirkstoffe des Tamanu. Ätherisches Teebaumöl ist fast schon ein Klassiker bei unreiner Haut. Es ist stark entzündungshemmend. Auch hier: den Duft muss man mögen, oder zumindest ertragen können. Bei der allgemeinen Abwandlung kann man einfach einen Teebeutel mit passenden Kräutern aufschneiden und den Inhalt nutzen.

projektmaske


Die Zubereitung ist denkbar einfach:

alles gut vermischen. Auf die gereinigte Gesichtshaut auftragen (Augenumgebung aussparen) und ca. 15 – 20 min entspannen – vielleicht in der Badewanne? – dann mit lauwarmem Wasser abwaschen. Anschließend die gewohnte Pflege anwenden.

Das ist eine Portion zum sofortigen Verbrauch. Natürlich kann die Maske schon Sonnabend angerührt werden und im Kühlschrank warten, wenn am Sonntag der “Spa-Tag” auf dem Plan steht. Aber länger sollte der Brei nicht stehen, weil weiter keine Konservierung enthalten ist und was im Gel steckt, reicht nicht für die anderen Zutaten. 

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Kraniche

Einige von euch ahnen es vielleicht: die Kraniche sind meine große Liebe (gleich nach einigen Menschen und den Hausgenossen Winking smile).  Wenn ich also einen Kranichruf höre, geht mein Blick automatisch in die Richtung und der Griff zur Kamera erfolgt gleichzeitig. Ob der Tag wolkenverhangen ist, die Tageszeit schon fortgeschritten (beides ungünstig für schöne Fotos) – alles egal, es sind schließlich Kraniche:

februarkranich


Natürlich bewundere ich Raubvögel….


februarraubvogel


….und Raben finde ich extrem faszinierend….


februarrabe


aber die Kraniche sind für mich noch ein bisschen aufregender, selbst wenn sie gaaanz weit oben fliegen:


februarkranich2


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