Grillen

… nein, nicht BBQ, sondern die vielbeinigen, hüpfenden im Garten meine ich. Es hat mich nämlich sehr überrascht, dass hier auf den paar Quadratmetern Rasen hinterm Haus so viele Grillen davon springen, wenn ich daher komme. Ich ließ also alles fallen und rannte ins Haus um die Kamera zu holen. Und einige Grashüpfer (Link zu Wikipedia) waren so nett und warteten auf mich.

Das sind zwei Männchen und ein Weibchen. Das Mädel ist größer und wollte keinen der beiden Galane erhören. Die zirpten zwar sehr hübsch für meine Ohren, aber die Ansprüche einer Grillendame sind offensichtlich andere.

Sie sprang davon, einer folgte ihr auf den Pflanzenstengel und wieder entfleuchte sie. Nun blieb er sitzen. Ja, und ich hockte da und schaute minutenlang dem Getier zu – ich war ganz fasziniert von dem Leben, das sich da vor meinen Augen abspielte.

Das ist der zurückgebliebene Bewerber:

Und dieser grüne Geselle begegnete mir bei einem Spaziergang in der freien Natur. Grasgrün in der Wiese sitzend macht er (oder sie?) dem Namen “Grashüpfer” alle Ehre:

Es ist Hochsommer, Erntezeit. Ein Blick über das Land macht es deutlich:

Heiß ist es auch hier, aber da man am Wetter nichts ändern kann, gibts von mir keinen Kommentar. Das wir für das Klima etwas tun – bzw. lassen – müssen, bleibt davon unberührt.

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Was tun mit

… den kleinen Stickübungen, von denen ich einige hier zeigte. Ich mag es lieber wenn etwas Sinnvolles daraus wird, als wenn die Teile irgendwo unbesehen verstauben. Und da kam mir auch eine Idee! Wozu habe ich einen Laminator?! Das Ding heißt wirklich so.

Man kann nämlich nicht nur Papier laminieren, sondern auch alles mögliche andere, wenn es nur flach genug ist. Ausgedruckte Fotos machen sich sehr gut – auch hübsch als Untersetzer. Oder getrocknete Blätter oder zarte Häkeldeckchen. Habe ich hier zwar nie gezeigt, aber das ist oder war alles in Gebrauch. Im Lauf der Zeit löste sich bei manchen Teilen die Laminierung an einigen Stellen. Dann sieht so etwas nicht mehr gut aus und geht den Weg alles Irdischen….

Bei dem bestickten Stoff war ich nicht sicher also habe ich ein kleines Stückchen probe-laminiert. Klappt. Fein, her mit den Übungsteilen! Wobei…. die Schafe sind wohl zu wollig und der Lavendel soll mal einen Mottenschreck zieren. Na, bleiben immerhin noch zwei. Hier nun meine beiden neuen Untersetzer:

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Viele Tiere

… konnte ich endlich mal wieder knipsen!  In den vergangenen Jahren waren wir ja (fast) regelmäßig in einem großen Zoo, aber hier herum ist das eher mau. Egal, es gibt immerhin kleine Tierparks. Im Frühling wollten wir dahin. Naja, ihr wisst ja alle, weshalb das nicht ging.

Aber jetzt! Ab ins Auto und hin. Das Wetter war sehr freundlich und auf dem Gelände stehen viele alte Bäume, so dass man schön im Schatten ist, denn der Tag wurde noch sehr warm.

Nun erstmal ein paar der pelzigen Bewohner. Diese kleinen Geschöpfe sind doch immer ein Highlight:

Es waren nur zwei Erdmännchen dort zu sehen….

Hier haben wir große Tiere mit unglaublich sanfter Ausstrahlung:

Es sind Trampeltiere – hm, davon kenne ich auch zweibeinige.

Dieser Kerl saß völlig unbeteiligt in der Nähe der Gastronomie – mit Blick auf die gefüllten Teller. Ja, die Berberaffen laufen da frei herum. Man soll auf seine Sachen aufpassen!

Und schaut mal, Nandus! So hinter Gittern war das früher doch ungewohnt. Und sie sind so nah! In diesem Tiergarten darf man manche Tierarten füttern, das Futter ist an der Kasse erhältlich. Und diese Nandus wirkten so, als ob sie regelmäßig von Besuchern versorgt werden.

Die ganze Gruppe habe ich gar nicht geknipst, weil das durch die Gitter nicht einfach war. Ich mag solche Ansichten – auf Augenhöhe mit dem Tier – sehr gerne.

Natürlich gab es noch mehr Tiere und es liegen auch noch viel mehr Fotos auf der Festplatte. Aber ich muss ja nicht alles zeigen.

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Gelbe Pracht

Auf dem Weg zu einem Tierpark (dazu demnächst mehr) kamen wir an einem Feld voller Sonnenblumen vorbei! Daher “mussten” wir natürlich auf demselben Weg auch zurück fahren. Diesmal mit Zwischenstopp bei der Pracht. Dort befindet sich sinnigerweise sogar ein Parkplatz.

 

Wie man sieht, war es teilweise bewölkt. Aber eben nur teilweise – die Sonnenblumen strahlten ihre Namensgeberin an:

 

Und die vermutlich letzten Mohnblüten für dieses Jahr standen dort auch gleich am Feldrand. Ich konnte nicht anders, sie mussten auch auf ein Foto:

Und noch eine Sonne zum Schluss:

 

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Ein Halstuch

…. ein kleines gestricktes Tüchlein wollte ich haben. Mal wieder aus Garnen, die schon seit langer Zeit in meinem Vorrat schlummern.

Zusammen wickelte ich ein vom “Wollspatz” handgesponnenes wollweißes Garn, bestehend aus 70 % Merino, 30 % Seide, LL 270 m/50 g. Und dazu eine vom “Wollkenschloss” handgefärbte pure Tussahseide, LL 225 m/25 g.

Beides sind sog. Lacegarne – also recht dünn – und so gerne ich diese feinen Fäden auch mag: das stricken kann sich wie eine Strafarbeit anfühlen. Und mein Hobby soll doch keine Strafe sein. Also zwei dünne Fäden zusammen genommen und schon machte es wieder Spaß!

Das Tüchlein begann ich an der Spitze unten und nahm in jeder HR auf jeder Seite 2 M zu:

  • HR: 2 re, U, 1 re, U, rechts bis 3 M vor Ende der Reihe, U, 1 re, U, 2 re
  • RR: alle M re, die U verschränkt stricken

Und das solange wiederholt, bis mir die obere Kante lang genug schien. Dann noch 5 R glatt rechts für einen kleinen Rollrand dran. Und nun folgte die Häkelborte, nur aus dem Seidengarn. Die Beschreibung dazu spare ich mir hier, sie steht aber in meinem Projekt (Link zu Ravelry).

Das Halstuch misst ca. 120 cm an der oberen Kante und ist an der Spitze ca. 26 cm tief.

Geknipst beim Besuch einer Burgruine, die anscheinend von diesen Wesen bewohnt wird:

 

 

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