Huh, was fuer ein Wetter

…. der Wind heult um das Haus und immer wieder fallen dicke Tropfen vom Himmel. Da häkele ich mir doch einen schönen, warmen Cowl. Smile

Schließlich habe ich ja noch keinen gehäkelten schwarzen Halswärmer. Winking smile Die Anleitung für das Motiv fand ich in einem Buch: “Zauberhafte Häkelmuster: 75 Rosen, Kornblumen, Lilien und mehr” von Betty Barnden.

Das “Fleißige Lieschen” wählte ich, änderte aber die letzte Runde ab und natürlich wurden alle Teile gleich aneinander gehäkelt. Die Fäden habe ich auch zwischendurch schon vernäht, das hat sich bewährt. Be right back


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Nur 10 dieser Sechsecke ergeben einen schönen Rundschal, nicht zu eng und nicht zu weit. Verarbeitet habe ich wieder einmal Wollmeise Lace, 100 % Merino, LL 300 g/1575 m. Diese Wolle ist sehr glatt, das ist am Hals super angenehm. Der Cowl wiegt ganze 40 g, da ist noch viel Meisengarn übrig – eine Stola aus luftigen Grannys gehäkelt ist sehr reizvoll, aber die Suche nach dem Motiv dauert noch an. Thinking smile


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Kreativprojekt Nummer Neunzehn

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Eine Anleitung gibt es heute nicht, aber ein Kreativprojekt ist mein Tuch dennoch. Es entstand schließlich ohne Anleitung – wenn das nicht kreativ ist! Rolling on the floor laughing Ein paar Hinweise dazu, wie ich vorging, gibt es zwar – die sind aber eher für erfahrene Tuchstricker*innen. Trotzdem gilt natürlich: wer Fragen hat, immer her damit.


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Der Aufbau des Tuches ist recht einfach. Nehmen wir als Vergleich ein “normales” Dreiecktuch, das von oben gestrickt wird. Da beginnt man mit wenigen Maschen und hat 4 Zunahmen auf 2 Reihen: in der Hinreihe je eine an den Rändern rechts und links und dazu zwei in der Mitte, neben einer Mittelmasche.  Bei der hier gezeigten Konstruktion gibt es 6 Zunahmen auf 2 Reihen und zwar ausschließlich jeweils neben einer Mittelmasche. Keine am Rand. Alle Zunahmen erfolgen in den Hinreihen, die Rückreihen werden einfach glatt (oder im Muster oder kraus…) gestrickt. Statt einer Mittelmasche können es natürlich auch 2 oder mehr sein. Hier sind es jeweils zwei…

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Ich brauchte 16 Maschen als Anfang – 3 Randmaschen links, 3 Randmaschen rechts, 3 x 2 Mittelmaschen und jeweils eine “Zwischenmasche”. Also begann ich mit einem sog. Garter-Tab. Drei Maschen provisorisch aufnehmen, 10 Rippen kraus rechts stricken (= 20 Reihen), aus jeder Rippe eine Masche heraus stricken, die provisorischen drei aufnehmen. Ergibt 16 Maschen auf der Nadel. Eine wunderbare bebilderte Anleitung findet ihr hier auf dem Blog von Lanade – beachtet aber, dass für mein Tuch mehr Maschen notwendig sind, daher mehr Rippen gestrickt werden müssen.

Dann geht es weiter: 3 Randmaschen (immer kraus rechts), gefolgt von dreimal: *1 re, U, 2 re, U* enden mit 1 re und 3 Randmaschen. Rückreihe: bis auf die Randmaschen alles links stricken. In dieser Weise wird weiter gestrickt, nur dass man statt einer immer mehr Maschen zwischen den “U, 2 re, U” hat:

  • Hinreihen: 3 RdM, *re bis MM, U, 2 re, U* dreimal stricken, dann re bis zu den RdM, 3 RdM.  .
  • Rückreihen: 3 RdM rechts, alle M und U li, 3 RdM rechts.
  • MM steht hier sowohl für Mittelmaschen als auch für Maschenmarker, weil es sinnvoll ist, hier Marker zu setzen

Das ist also das Prinzip. Ich habe immer mal eine Rückreihe rechts gestrickt, um ein wenig Struktur in das Tuch zu bekommen. Dabei die Mittelmaschen weiterhin links, so dass die glatt rechts über die ganze Länge laufen. Aber Muster und Randmaschen kann man ja individuell festlegen.


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Und zweimal sind kleine Muster eingefügt, aber sehr spontan, damit bin ich nicht so zufrieden. Gestrickt bis vom Knäuel fast nichts mehr da war und dann eine Borte quer dran. Tja, welche Farbe das Tuch nun wirklich hat, dürft ihr euch aussuchen. Rolling on the floor laughing 

Das Hauptgarn ist “Seidenstraße” von Zitron, 400 m/100 g. 65 % Merino, 35 % Seide. Es gleitet wie von selbst über die Nadeln, ganz herrlich! Für die Borte verbrauchte ich 20 g vom  “Lace Lux” von Lana Grossa, LL 310 m/50 g, 67 % Viskose, 33 % Wolle.

Sowohl die Form als auch das Material finde ich wunderbar! Send a kiss


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Puh

…. da wollte ich heute schöne Bilder von blauer See und strahlendem Sonnenschein zeigen, aber dann passte das so gar nicht zu den Wetterkapriolen. Smile

Es hat geschneit! Surprised smile Dicke, nasse Flocken fielen vom Himmel und überzogen alles mit einer schweren, weißen Decke. Dabei waren aber 2 oder 3° C über dem Gefrierpunkt – also habe ich rasch die Kamera geschnappt und auf der Terrasse einen kleinen Eindruck festgehalten:

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Der Haselstrauch zeigt immer noch seine Kätzchenblüten, während die Knospen der Forsythie unter dem Schnee verschwunden sind. Eigentlich wollte ich heute Zweige schneiden, um mich in einigen Tagen an gelben Blüten auf dem Tisch zu erfreuen. Aber nun warte ich noch, bis das Goldglöckchen wieder schneefrei ist.

Auf den Straßen und Wegen ist alles wieder getaut, nur auf den Sträuchern hält sich der weiße Zauber noch…

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Hoppla

… zu früh! Das war (m)ein Fehler. Winking smile Dies ist der richtige Beitrag. Smile

Heute gibt es mehr Ostsee! Wir waren an einem wunderbaren sonnigen Vorfrühlingstag an der Steilküste. Der Blick über die See bis zum Horizont Send a kiss


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Da links – neben dem Bild Winking smile – steht ein Mensch am Wasser und füttert die Möwen:

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An diesem Strand fand ich – zum ersten Mal im Leben!  – Hühnergötter (Link zu Wikipedia)! Die intensive Suche lohnte sich: drei Stück liegen hier nun. Open-mouthed smile

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Auf dem Wasser tummelten sich jede Menge Blässhühner (Link zu Wikipedia), wie immer im Winter:

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Es war soooo herrlich!! Ich habe noch ganz viele Fotos und werde sicher noch einen Post damit füllen. Rolling on the floor laughing

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Kreativprojekt Nummer Achtzehn

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Heute gibt es einfache Schoko-Orangen-Kekse. Ich mag es, wenn man ganz schnell und ohne Aufwand leckere Kekse backen kann. Und das ausstechen mit schönen Förmchen empfinde ich als (zeit)aufwändig. Daher mache ich sehr gerne Rollenplätzchen, heute allerdings geht es noch einfacher zu.

Die Zutaten:

  • 100 g Kokosfett
  • 60 g Zucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 100 g gehackte Schokolade bzw. Schokotropfen oder –chunks
  • Orangenschalenaroma, abgeriebene Orangenschale
  • 2 El Orangensaft, frisch gepresst
  • 100 g Puderzucker

Zum backen nehme ich statt Butter oder Margarine sehr gerne Kokosfett/Kokosöl. Es ist pflanzlich, aber ohne die zig Zusätze, die eine Margarine nun mal braucht (sog. “vegane Butter” ist ganz simpel auch nur Margarine Open-mouthed smile). Die Schokolade liegt hier in Form sog. “Chunks” vor, das sind recht große Stücke. Man kann auch Tropfen nehmen oder eine Tafel Schokolade hacken. Das Orangenschalenaroma gibt es von diversen Herstellern. Möchte man Aromen vermeiden, dann reibt man die Schale von zwei Orangen. Das es ungespritzte Früchte sein müssen, ist wohl selbstverständlich.


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Zubereitung:

Kokosfett, Zucker, Ei und Mehl zu einem Teig verkneten. Ich nutze gerne die Knethaken des Handmixers. Das Orangenschalenaroma bzw. die abgeriebene Schale zufügen. Dann die Schokolade unterkneten. Mit einem Löffel den Teig portionieren, zu Kugeln formen, auf ein Blech legen und flach drücken (mit der Hand, einem Glas….) Dann für ca. 15 min bei 180° C Heißluft backen. Jeder Herd ist anders, also immer aufpassen und nicht blind meinen Angaben vertrauen. Winking smile

Aus zwei Esslöffeln frisch gepresstem Orangensaft und ungefähr 100 g Puderzucker einen Guss rühren und auf den abgekühlten Plätzchen verteilen. Je nachdem ob man den Guss lieber dünnflüssig oder fester mag, braucht es eben mehr oder weniger Saft bzw. Puderzucker.

Ich weiß ja, dass manche Menschen nur zur Adventszeit backen. Aber bei mir gibt es keine “Plätzchenzeit” – oder sagen wir: es ist immer der richtige Zeitpunkt für leckere Kekse. Smile 


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