Mosaikmuster

….. sind ja total im Trend bei den Strickerinnen rund um den Globus. Und auch ich musste sie ausprobieren. Erst einmal ganz einfache, um das Prinzip zu begreifen. Ohne Anleitung entstand ein Schaltuch in schwarz-weiß. Gestrickt als schräges Dreieck mit Streifen passt es zu hervorragend zu meinen schwarzen Jacken. Open-mouthed smile

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Ein Rest der Wollmeisenqualität Lace (100 % Wolle, LL 525 m/100 g) in schwarz lag hier, ein kleines Knäuel nur, das ich verarbeiten wollte. Der helle Faden ist ein Singlegarn (45 % Wolle, 35 % Kaschmir, 20 % Seide, LL 400 m/50 g) vom Wollspatz handgesponnen. Vor einigen Jahren auf einem Markt gekauft lag das feine Material lange in der Kiste, ohne dass mir eine Idee zur Verwertung kam. Ich setze keine Links zu den beiden, weil es dann “Werbung” sein könnte. Green with envy Die Rechtslage ist bei kleinen Blogs wie meinen unklar. Thinking smile

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Das Wollspatzgarn  (fällt mir jetzt erst auf: beides sind “Vogelgarne” – Spatz und Meise Laughing out loud ) ist unregelmäßig dick und dünn. Daher deckt es den dunklen Meisenfaden nicht immer ab – was ja der “Trick” der Mosaikmuster ist – und die Muster kommen nicht so deutlich raus. Ist nicht wichtig hier, aber sollte ich mal ein größeres Tuch planen, muss ich gleichstarke Fäden wählen!

Ein kleines gehäkeltes Börtchen musste einfach sein und macht das Ganze erst komplett. Das Schaltuch wiegt 80 g und misst an der tiefsten Stelle  35 cm und an der längsten Seite 180 cm, daher ist es mehr Schal  als Tuch. Winking smile 

Um den Hals gewickelt wärmt es wunderbar und ist weich genug für mich Mimose. Also: ich bin sehr zufrieden. Smile

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Goldenes Laub

… schenkt uns der November, der einige unerwartet schöne Tage brachte. Smile Heute daher mal wieder Natur pur. Anklicken vergrößert alle Bilder etwas.

Der Buchenwald im goldenen Herbstkleid:

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Spiegelungen in einem See sind immer ein traumhafter Anblick:

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Und natürlich findet man auch Pilze:

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Von denen habe ich nun überhaupt keine Ahnung, daher bleiben die alle stehen. Die obere Reihe zeigt Spechttintlinge, alle anderen kann ich nicht benennen.


Was mögen dies für Gebilde sein:

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Ein letzter Blick auf goldene Blätter:

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Kreativprojekt Nummer Eins

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Heute sehr ausführlich – das wird nicht immer so sein. Winking smile

Sheasahne – Körpersahne – Bodywhip

Es gibt viele Namen für solch ein Produkt und mehrere Möglichkeiten der Herstellung. Ich beschreibe zwei Herstellungsverfahren, angewendet habe ich natürlich nur eines. Smile

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Zutaten:

  • 60 g Sheabutter
  • 15 g Kokosöl
  • 10 g Reiskeimöl
  • 5 g Glyzerin
  • 2 g (= 1 Tl) Puder
  • 20 Tropfen Duft nach Wahl

Die Sheabutter sollte raffiniert sein, wenn ihr einen schönen Duft und helle Farbe bevorzugt. Das Kokosöl ist hier ungehärtet, aber nicht nativ, weil ich jetzt keinen Kokosduft wollte. Das Reiskeimöl kann durch jedes beliebige Pflanzenöl ersetzt werden. Normalerweise liebe ich grünes Avocadoöl heiß und innig in jeder Art von Kosmetik, aber hier wollte ich keine grüne Farbe und einen bestimmten Duft. Das Glyzerin hilft die Feuchtigkeit in der Haut zu halten, sofern die Sahne auf feuchter Haut angewendet wird. Der Puder mindert das fettige Gefühl etwas. Ich nahm Seidenpuder, aber Babypuder oder eine kosmetische Stärke oder Perlenpuder oder Heilkreide sind auch schön. Beim Duft bis zu 20 Tropfen oder 1 ml – mag man es zarter, dann entsprechend weniger – äth. Öl oder kosmetikgeeignetes Parfumöl, also nicht das “für Duftlampen” aus der Drogerie. Wer den Geruch mag, ist mit Lavendelöl immer richtig, da es sehr hautverträglich ist. Vorsicht mit Gewürzölen (Nelke, Zimt) die leicht hautreizend sind. Zimt-Orange klingt so toll, aber nicht jede*r verträgt das.

Geräte:

Rührgefäß, Handmixer mit Rührbesen, Cremedosen, Teigspatel, Löffel, feines Sieb z.B. ein Teesieb


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Herstellung:

  1. Sheabutter und Kokosöl (beides zimmerwarm) mit dem Handmixer aufschlagen
  2. Reiskeimöl, Glyzerin und Duft nach und nach untermixen
  3. Puder zum Fett sieben (Klümpchen lassen sich nicht immer rausmixen) und weiter luftig aufschlagen
  4. Abfüllen mit dem Silikonspatel in Cremedosen – die Menge ergab  150 ml, aufgeteilt auf eine 100 ml und eine 50 ml fassende Dose.

Oder

  1. Sheabutter und Kokosöl schmelzen
  2. Öl, Glyzerin und Duft einrühren
  3. Puder zum Fettgemisch sieben und unterrühren
  4. im Tiefkühler fest werden lassen, ca. ein Stunde lang
  5. aufschlagen für mehrere Minuten
  6. abfüllen.

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Anwendung:

Nach Bad oder Dusche die Sahne statt Körperlotion verwenden, nicht abtrocknen, sondern sparsam auf der feuchten Haut verstreichen. Besonders trockene Partien, wie z.B.die Schienbeine, profitieren von dieser reichhaltigen Pflege.

Durch die eingeschlagene Luft ist die Körpersahne nur begrenzt haltbar. Sagen wir: drei Monate, bei kühler Lagerung auch länger.



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Mein Blog geht

… nun in sein zehntes Jahr. Wobei – es gibt ihn schon länger, aber alles vor dem 3. November 2009 ging durch “menschliches Versagen” verloren. Nun also das 10. Jahr Lavendelhexe.net – das ist doch ein Grund zur Freude. In diesem zehnten Jahr stelle ich mir eine kleine Herausforderung – eine “Challenge” Winking smile : ich werde jede Woche ein Kreativprojekt posten. Natürlich in meinem üblichen Rahmen: Kekse und Marmelade, Pulswärmer und Tücher, Lippenpflege und Badepralinen usw. Jeweils mit Rezept und meinem Vorgehen.

Geplant ist der Donnerstag für den “Kreativprojekteintrag”, dann kann – wer nachbasteln will – am Freitag noch die Zutaten besorgen und am Wochenende loslegen. Smile Über Feedback freue ich mich immer, natürlich auch per Mail.

Und weil wir ja in einer Zeit leben, in der ohne Bilder nix  mehr geht, folgen noch zwei, drei Kranichfotos. Äh, dass ich von Kranichen ein bisschen besessen bin, merkt hoffentlich niemand. Angel Anklicken vergrößert.

Leider gegen die herbstlich tiefstehende Mittagssonne musste ich diese beiden Bilder knipsen:

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Das ist am Kranorama, dazu ein andermal mehr:

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Und hier ein letztes Bild der wundervollen Vögel:


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Natur

Wir laufen ja immer mal durch die hiesige Natur und oft habe ich meine Knipse dabei. Daher gibt es heute mal wieder einige Eindrücke aus der Umgebung.

In der Nähe eines Sees flog ein Schwarm mir unbekannter Vögel vorbei:

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Nach einigem recherchieren weiß ich nun: das sind Kiebitze!

An einem Beobachtungsturm tummelten sich viele Marienkäfer. Das Holz war von der Sonne erwärmt und zog die kleinen Krabbler scheinbar magisch an:

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Die Gänse sind da! Von denen möchte ich noch mehr – und vor allem bessere – Fotos machen. Aber bisher war keine Gelegenheit dazu: das Wetter muss stimmen, die Gesundheit es zulassen und die fliegende und schwimmende Zunft kooperieren.

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Pusteblumen im Herbst? Klick vergrößert:

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Ich habe es versucht, aber ohne Kraniche geht es einfach nicht. Laughing out loud Davon kommt bald auch noch mehr…. jetzt nur noch ein Bildchen:

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