Kreativprojekt Nummer Siebenunddreissig Lavendelzucker


Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Der Lavendel verblüht so langsam. Zeit also, ihn zu ernten und zu verwerten. Im Lauf der Jahre habe ich so manches ausprobiert und weiß daher, was ich mag und auch nutze. Send a kiss Denn was bringen einem die herrlichsten Salben und Salze, wenn sie nur im Regal stehen?

Lavendelzucker aber ist köstlich über Erdbeeren! Und natürlich mag ich auch Lavendelkekse, wenn mit dem Zucker und ein paar Blüten der Teig angerührt wird. Heute gibt es also Lavendelzucker – aber statt der Lavendelblüten sind auch andere Kräuter möglich. Natürlich nimmt man nur Kräuter bzw. Blüten, die man mag (und kennt!). Nicht jedem munden Rosen, nicht jede mag Minze und auch der wunderbare Lavendel ist hier nicht bei allen beliebt. Nyah-Nyah


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Man nehme:

  • Zucker nach Wahl – ich finde den neutralen weißen Rübenzucker am sinnvollsten
  • frische Lavendelblüten

Hier auf dem Balkon steht ein Topf mit Lavendel, der schon seit einigen Jahren bei mir wohnt. Ich weiß also ganz genau, dass dieser Lavendelstrauch ungespritzt ist. Auf der Terrasse dagegen stehen neue Pflanzen, in diesem Jahr gekauft – die verwende ich jetzt nicht, oder nur für Duftbeutel etc. Erst im nächsten Jahr können die Blüten gegessen werden.

Eine Schicht Zucker in ein Glas geben, ein paar ausgezupfte Blüten   darüber, wieder Zucker und so weiter. Zum Abschluss muss es eine Zuckerschicht sein. Die Blüten sind ja leicht feucht, der Zucker nimmt die Feuchtigkeit auf – ebenso das Aroma – und wird leicht klumpig. Ich werde ihn in zwei, drei Wochen in einer elektrischen Kaffeemühe zu Lavendelpuderzucker mahlen. Diese Kaffeemühle hat noch nie Kaffee gesehen – ich nehme sie ausschließlich für Kräuter, Gewürze, Zucker und Salz.

Für Lavendelkekse noch ein einfaches Rezept:

1-2-3-Mürbeteig (1 Teil Zucker, 2 Teile Fett/Butter, 3 Teile Mehl). Soll der Teig weicher sein, ein Ei zugeben. Wenn 1 Teil = 50 g ist (also 150 g Mehl), dann reicht 1 EL Lavendelblüten als Zugabe. Evtl. noch ein wenig Vanille(zucker) dazu. Weichen Teig mit einem Löffel als Häufchen auf das Backblech setzen, den festeren Teig entweder ausrollen und ausstechen/ausradeln oder zu einer Rolle formen, im TK etwa eine Stunde lang fest werden lassen und in Scheiben schneiden. Backen bei 170° C Heißluft für ca. 15 min

Da bekomme ich direkt Lust aufs Kekse backen. Dumm nur, dass ich heute schon einen Kuchen im Ofen hatte. Eye rolling smile Wer soll das alles essen?

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Fertig – ein Cowl

Heute also endlich wieder etwas Gestricktes. Es ist weich und warm und so richtig wintertauglich. Im Juni gestrickt, da war das ein wunderbar einfaches und schnelles Projekt.

Für einen Strang des Garnes “Silbermond” von Zitron (100 % Merino, LL 329 m/100 g) suchte ich eine Idee und nutzte dazu die Suchfunktion “nur in meiner Library” auf Ravelry. Wenn man nämlich die eigenen Hefte und Bücher dort einpflegt, weiß man nicht nur welche und wieviele davon man besitzt (fragt nicht!Eye rolling smile), sondern kann sie sogar nach Anleitungen durchsuchen, sofern die alle auch in Ravelry sind.

Es war ja schon alles in Kartons verpackt, so dass ich nichts einfach mal durchblättern konnte. Jedenfalls stolperte ich über diesen Cowlschal, der in einem Heft erschien, das ich zum Glück als pdf besitze. Und auf meine digitalen Magazine hatte ich natürlich die ganze Zeit Zugriff – das Notebook wurde nämlich nicht eingepackt. Rolling on the floor laughing

Dieser Cowl also, der im Original so lang wie ein Schal ist, entstand nach der  Anleitung  Anouschka Scarf von Mel Clark, und sie verkauft sie unter dem Namen Nikau als Einzelanleitung auf Ravelry.

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Das ist ein ganz raffiniertes Teil: erst werden die Balloons in der Runde gestrickt und danach ein ebenfalls gestricktes Band durchgezogen. Nun kann man den Schal lang als Schal tragen oder mit dem Band zusammen ziehen und dann ist es ein Cowl! Mein Schal wurde nur ca. 140 cm lang, weil ich nur den einen Strang Silbermond hatte und natürlich nichts nachkaufen wollte. Angel Für das Band griff ich zu einer Kontrastfarbe – im Original wird alles aus demselben Garn gestrickt – das durch einen hohen Anteil an Polyester-Glitzer ein wenig kratzig ist. Aber im Schlauch liegend ist das ja akzeptabel. Smile Es ist “Lanalux” von Lang Yarns,  LL 85 m/25 g, 40 % Wolle, 32 % Polyester, 28 % Polyamid. Davon verbrauchte ich 20 g. Von der “Silbermond” blieb ein Rest von 10 g.

Und hier ein Tragefoto – mein Model mag aber nur liegend geknipst werden. Winking smile

 

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Jetzt ist Lavendelzeit

Und darum müssen die letzten Bilder von der Ostsee noch warten. Die liegen nun schon seit einigen Wochen hier als Entwurf, da kommt es auf ein paar mehr auch nicht an. Winking smile

In einem kleinen Städtchen wächst Lavendel vor dem Kurhaus. Natürlich ist das kein Vergleich zu Güstrow, aber ich nehme, was ich kriegen kann. Hier geht es schließlich um Lavendel! Send a kiss 

 

 

Allerlei fliegende Besucher, wie Schwebfliegen, Schmetterlinge und Bienen aller Arten tummelten sich an den Blüten – auch die Hummeln (Link zu Wikipedia) zählen zu den Bienen. Laughing out loud

 

 

Viele lila Foto liegen nun auf meiner Festplatte, wie immer zeige ich nur einen kleinen Teil meiner Ausbeute.

 

 

Auch andernorts fand ich herrliche Lavendelsträucher. Ich sehe natürlich häufig in Vorgärten ganz wundervolle Lavendelpflanzen, aber ich knipse nur was auf öffentlichem Grund steht.

 

 

Und ein allerletztes Bild:

 

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Kreativprojekt Nummer Sechsunddreissig Quarkkuchen

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Kuchen geht immer. Open-mouthed smile Und ein Käsekuchen erst recht! Dieser ist zur Hälfte mit frischen Aprikosen aufgepeppt, aber da sind natürlich auch andere Früchte möglich. Oder Dosenobst. Ganz nach persönlicher Vorliebe.

Im Kühlregal fand ich ein neues Produkt: veganes Streichfett. Das ist natürlich irgendwie immer so etwas wie Margarine, aber hier sind weder gehärtete Fette noch Palmöl enthalten. Smile Dafür neben Kokosfett und anderen Ölen natürlich auch Wasser, Lecithin und (leider) Aroma. Aber es schmeckt mir pur auf dem Brötchen und es kann auch zum braten und backen genommen werden. Und genau das wollte ich sofort ausprobieren.

So wurde der Mürbeteig also mit diesem veganen Streichfett angerührt, das durch Butter oder Margarine sehr leicht zu ersetzen ist. Normalerweise greife ich ja zum Kokosöl und muss dann noch etwas Flüssigkeit zusetzen. Da nämlich in der Butter/Margarine auch Wasser enthalten ist, im Kokosöl aber nicht, muss man da ein wenig probieren.


Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 65 g Zucker
  • 1 Msp. gem. Vanille oder Vanillezucker
  • 150 g Fett (Butter, Margarine, Streichfett…)
  • 1 Ei

Alles verkneten, ausrollen und die Form damit auslegen, dabei einen kleinen Rand hochziehen.

Nun besitze ich Silikonformen, die zum einen eckig sind (Kastenform) und zum anderen werden die zusammen gefaltet. Ich rolle also auf der flachen Form aus und falte dann die Seiten hoch. Und ich habe keine Ahnung, wie ich von einer eckigen in eine runde Form umrechne. Daher  kann ich nicht sagen, wie groß oder klein eine Springform sein muss. Ich vermute 26 cm – aber das ist wirklich nur ein Verdacht.

Auf den Teig werden nun die Früchte gelegt. Nach Wunsch kann man vorher Mandelblättchen oder gemahlene Mandeln auf den Teig streuen, was ich aber nicht machte. Bei mir gab es nur Aprikosen: gewaschen und entsteint natürlich.  Darüber kommt nun die

Quarkfüllung

  • 250 g Magerquark
  • 200 g Schmand (24 % Fett)
  • 70 g Zucker
  • 30 g Stärkemehl
  • ca. 1 TL Zitronensaft
  • 2 Eier

Statt dem Schmand geht auch ein beliebiges anderes Sauermilchprodukt: saure Sahne, Joghurt, Frischkäse. Hat man nur süße Sahne, so kann die mit etwas Zitronensaft gesäuert werden. Alles verrühren, in die Form gießen und ab in den Ofen damit.


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Nach einer Stunde bei 170° C (Heißluft + Unterhitze) war der Kuchen fertig. Wie auf dem Bild zu sehen ist, belegte ich nur den halben Teig mit Aprikosen. Nicht jeder mag und/oder verträgt das Obst und es sollten doch alle den Quarkkuchen genießen können….

Ich erwähnte sicher schon, dass ich für Käsekuchen, Quiche u.ä. die sog. Pizzastufe nutze. Da heizt der Herd mit Unterhitze und Heißluft zugleich. Und zu meiner großen Überraschung und Freude hat der neue Herd diese Einstellung! Damit habe ich gar nicht gerechnet, denn meine neue Küche war ja sehr preiswert – keine große Auswahl beim Herd und insgesamt alles etwas einfacher. Weil ich das so wollte, ist es auch keine Einbauküche. So kann ich bei Bedarf alles gut austauschen oder mal einen Schrank von der Wand abrücken. Wer schonmal Mäuse in der Küche hatte, weiß das zu schätzen. Confused smile


Und wer sich fragt, ob ich gar nicht mehr stricke? Doch, doch – es ist nur etwas weniger zur Zeit, weil sich vieles noch zurecht ruckeln muss. Who me? Aber  ein warmer Cowl (interessante Konstruktion, nach einer Anleitung) ist fertig und wird bald gezeigt. Vielleicht nächsten Donnerstag als Kreativprojekt. Winking smile


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Nachwuchs

… bei den Wasservögeln kann man jetzt auf manchen Gewässern bewundern. Smile

Diese Schwanenfamilie bewohnt einen der vielen Fischteiche, die vor langer Zeit von Mönchen angelegt wurden.

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Zwischen den weißen Seerosen die Schwäne – ist das nicht ein zauberhafter Anblick?

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 Mama Schwan hat die Jungen bei sich …

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 …und Papa Schwan bewachte die Familie meist aus ein paar Metern Entfernung.

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Geordneter Rückzug, weil der Weg zu nahe am Ufer entlang läuft und wir uns nähern.

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