die weiße Winterlandschaft, ehe Regen und Tauwetter einsetzten. Was ich sehr begrüße! Nunja, inzwischen haben wir eine Hochwasserwarnung auf dem Handy und der Bach rauscht laut und ist ganz schön voll. Denn es taut ja auch oben in den „Bergen“ und es hat sehr viel geregnet. Das ignoriere ich jetzt aber und zeige die letzten Schneebilder.


Die Sonne lachte vom Himmel, also Wanderschuhe anziehen, zur dicken Winterjacke, warmem Cowl und Wollmütze greifen, die Handschuhe nicht vergessen und raus. Erstmal ins Auto und ein paar Kilometer fahren. Dort sind viele Wege geteert und teilweise auch gut befahren, so dass kaum noch Schnee und Eis darauf liegen, was das Gehen sehr erleichtert. Andererseits: auf den Wegen mit etwas Schnee, in den man einsinkt, benutzt man Muskeln, die selten so intensiv in Gebrauch sind. ![]()


Die Landschaft ist hübsch überzuckert, die Sonne strahlt – fehlen nur noch Vögel. Raben oder Kraniche wären schön. Aber die waren alle unwillig. Kraniche ganz weit oben ließen sich bei unserer zweiten Runde hören. Das war schön. Und warum eine zweite Runde? Weil etwas verloren ging. Aber letztlich wurde es gefunden – wenn auch nicht von uns – und gelangte auf einem kleinen Umweg wieder zu seinem Besitzer.
Fuchs und Hase sagen sich auf den Feldern „gute Nacht“, jedenfalls kreuzen sich hier viele Tierspuren. Und einen Fuchs erblickte ich vor kurzem aus dem fahrenden Auto auf einem verschneiten Feld.


Teilweise pfiff hier ein eisiger Wind, das war wenig angenehm. Noch sind Birken und Haselsträucher harmlos, aber schon sehr bald werden sie blühen und ihre Pollen verteilen. Dann werde ich diese Gegend wieder ein paar Wochen lang meiden. Aber so weit ist es noch nicht. Erst einmal regnet es und dann – irgendwann, in gar nicht so ferner Zukunft, kommt der Frühling. Und mit ihm die Pollen. ![]()


Das hier bleibt: solange der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine andauert, verweise ich für Spendenwillige auf die “Aktion Deutschland hilft”: klick
