Endlich Sonne

Lange mussten wir warten, aber gestern zeigte sich die Sonne und es war auch hier oben einen Tag lang “goldener Oktober”! Das hieß natürlich: raus in die Natur. Winking smile Dabei entstanden einige Herbstbilder, mit leuchtend blauem Himmel! Und falls jemand auf “Strickcontent” wartet – es ist wieder ein Tuch fertig, aber das hat es noch nicht vor die Linse geschafft, weil es noch feucht war. Smile

Seht ihr die roten Flecken oder Punkte im Herbstlaub?

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Da ist eine Wildrose in die Buche geklettert, die Hagebutten leuchten in der Sonne:

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Noch mehr Herbst:

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Unser Weg war an manchen Stellen versperrt, der Sturm hat einige Bäume umgeworfen und die Aufräumarbeiten dauern sicher noch länger an.  So warm es auch in der Sonne war, an den schattigen Stellen hingen noch am Nachmittag die Tautropfen im Gras:

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So macht mir sogar der Herbst viel Freude. Wir hörten Kraniche rufen, aber erblickten sie nicht. Scheinbar geht nur eines: Sonne oder Kraniche auf den Fotos. Eye rolling smile

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Der Wind weht

… kalt, aber ich bin vorbereitet. Smile Ein Rundschal (Cowl, Loop) wurde gestrickt, der mir den Hals und Nacken schön warm halten wird. Er ist groß genug, dass ich ihn zweimal umschlingen kann– ganz so, wie es geplant war. Wie immer ohne Maschenprobe einfach los gestrickt. Zuerst ein Dreieck, dann die Seiten getrennt – mit Zu- und Abnahmen an den Rändern, also schräg – und dann mit einem Dreieck die beiden Seiten wieder zusammen gestrickt. Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist es einfach – naja, das ist ja eigentlich fast immer so. Eye rolling smile  Der Cowl vom Januar ist so ähnlich, nur dass dort die Seiten sofort wieder zusammen gestrickt wurden.

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Begonnen in schwarzem Supreme von Lang Yarns (60 % Merino, 20 % Seide, 20 % Kaschmir, LL 77 m/25 g) verstrickte ich alle drei vorhandenen Knäulchen. Dann griff ich zum farbigen Cashmere 16 fine von Lana Grossa (80 % Merino, 10 % Poly, 10 % Kaschmir, LL 320 m/50 g) und strickte damit das Abschlussdreieck. Dieses Garn ist zwar dünner, aber das macht nichts – es soll ja weich und locker fallen.

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So wie er da liegt, ist der Rundschal ca. 60 cm breit und 22 cm hoch. Und wenn ein Rundschal zweimal gut um meinen Hals passt, kann ich ihn auch als eine Art Turbanstirnband tragen, so dass im Winter Stirn und Ohren gut gewärmt werden. Smile Davon gibt es allerdings kein Foto – denn Tragebilder knipse ich (fast) nie, das ist mir zu umständlich. Confused smile

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Durch Merino und Kaschmir sind beide Garne schön weich. Es sind sog. Kettengarne, die sehr elastisch sind und sich gut verstricken ließen. Und wenn ich eine Wolle am Hals vertrage, dann ist sie wirklich hautfreundlich! Open-mouthed smile

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Die ersten Fliegenpilze

… in der Birkenallee fanden wir.  Wir schauen seit einiger Zeit regelmäßig nach den Fliegenpilzen, aber jetzt erst waren die ersten zu sehen  – wir hoffen auf mehr in den nächsten Tagen! Diese sind schon sehr groß und einige waren umgefallen. Opfer des Sturmes?

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Ein Falke saß erst auf einer Stange, die mitten in einem Feld steht – extra für ihn? Als wir näher kamen, flog er davon.

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Und die herrlich in der Sonne leuchtenden Hagebutten:

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Ein Schwarm von Staren flieht, ebenso ein Reh. Gänse ziehen weit oben am Himmel… und alles an einem einzigen Nachmittag. Open-mouthed smile

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Holunder mit Birne

Noch eine Konfitüre und noch einmal mit den Beeren des Strauches der Frau Holle. Anekdote am Rande: in einer Märchenaufführung spielte ich die Frau Holle – muss ungefähr 100 Jahre her sein. Rolling on the floor laughing  Mit Birnen zusammen wollte ich Hollerbeeren ja auch noch verarbeiten und so pflückten wir im Wald (seit wann steht Holunder im Wald?) einige Dolden. Dieses Mal knipste ich die Dolden im Topf, so dass ihr erkennen könnt, dass die Stiele nach oben zeigen. Hier kocht es schon:

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Vorgegangen wie beim letzten Mal – klick – erhielt ich 250 g Holundersaft, dann schälte ich zwei Birnen und raspelte sie dazu. Nun hatte ich 500 g Gesamtmenge. Die Zuckermenge reduzierte ich etwas auf 180 g (incl. 20 g Vanillezucker) und mischte 13 g Gelierpulver 3:1 dazu. Alles verrühren, aufkochen, durchkochen, Gelierprobe, abfüllen… Na, wie immer halt. Vielleicht fällt auf, dass ich bei Holunderbeeren keine Zitronensäure zufüge. Das ist nur bei sehr süßen, säurearmen Früchten notwendig.

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Und weil ich noch Birnen übrig hatte und hier einige Zwetschgen lagen, steht nun auch Zwetschgen-Birnen-Marmelade im Regal. Open-mouthed smile  Und da die nicht sehr fotogen ist, zeige ich gleich noch einige Pilze dazu. Wie immer: alle blieben im Wald stehen. Angel

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Zwetschgen mit Birne und Gewürz – ergab zwei niedrige Gläser

  • 270 g Zwetschgen
  • 130 g Birnen
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz (selbst gemacht)
  • 7 g Gelierpulver 3:1

Die Früchte werden bei mir immer erst gewaschen, geputzt und dann grob in Stücke geschnitten und danach abgewogen. Obst aufkochen, Zucker mit Gewürz und Geliermittel mischen, unterrühren, bis zum gelieren kochen, abfüllen in saubere Gläser, die dann für einige Minuten auf den Kopf gestellt werden. Beschriften nicht vergessen. Winking smile

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Mein Waldtuch

… ist schon seit ein paar Tagen fertig. Smile Der Projektname deutet auf den Einsatzzweck des leichten Wärmespenders hin: es soll mich bei Spaziergängen im kalten Herbstwald begleiten. Verstrickt wurde ein Knäuel Silkhair degradé von Lana Grossa – und es waren ganze drei Knoten in diesen 50 g (400 m)!! Zwei der Knoten unterbrachen den Farbverlauf, was besonders ärgerlich ist, Annoyed denn gerade der zarte Verlauf ist bei diesem Garn so schön. Dies ist mein 4. Knäuel dieses Garnes, die anderen drei waren fehlerlos.

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Aber zurück zum Tuch: es sollte schön breit und nicht allzu tief werden, so dass ich Hals und Schultern damit wärmen kann. Daher verteilte ich die Zunahmen wie folgt: in der Mitte jede 4. Reihe 2 Z und am Rand auf 4 Reihen jeweils 1 x 1 Z und 1 x 2 Z am Rand. Das sah dann so aus:

 1. Reihe: 2 RdM, U, *re*, U, 2 RdM

2. Reihe: alle M re, U verschr

3. Reihe: 2 RdM, reUre, re bis MM, U, 1 re, U,weiter re, reUre, 2 RdM

4. Reihe: 2 RdM, alle M re, U bei MM verschr, 2 RdM

MM – Mittelmasche/Maschenmarker, RdM – Randmaschen, U – Umschlag, verschr – verschränkt abstricken, damit kein Loch entsteht, reUre – aus einer Masche heraus stricken: 1 re, 1 U, 1 re d.h. man erhält 3 M aus einer. Diesen Umschlag strickte ich als Loch. Letztlich kann man das natürlich halten wie man möchte…. Das Tuch wurde so jedenfalls ca. 200 cm breit und 55 cm tief. In der vorletzten Reihe verdoppelte ich alle Maschen, eine letzte Reihe drüber und dann locker abgekettet.Tja, für die allerletzten 10 oder 20 Maschen reichte das Garn nicht mehr. Da dieses Tuch aber im Wald getragen wird, griff ich zu einem Rest Mohairgarn in grau. Laughing out loud 

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Und warum ein Tuch nur für den Wald? Nun, es kommt durchaus vor, dass bei unseren Spaziergängen ein gestricktes Teil an einem Strauch, einem Zweig oder Dornen hängen bleibt. Dem möchte ich nicht meinen liebsten Tücher aussetzen, sondern nur die zweitliebsten. Winking smile Zudem hatte dieses Knäuel mich zum Kauf verführt, weil lila enthalten ist – davon aber viel zu wenig, beige und braun überwiegen leider, somit kann es kein Lieblingstuch werden. Da ich aber gar zu gerne Mohair verstricke und auch im kühlen Herbstwald gewärmt werden möchte und mich nicht über Ziehfäden ärgern will, habe ich nun eben ein “Waldtuch”. Laughing out loud

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Achja, zweimal strickte ich kleine Muster ein: jeweils beim ersten Farbwechsel zu braun und lila. Ansonsten ist alles kraus rechts, weil es ein Nebenbei- und Beifahrerstrickzeug war. Für diesen Zweck ist nun wieder eine Decke aus Wollmeisenlace auf den Nadeln. Open-mouthed smile  Das ist wieder so ein Mammutprojekt, dass sich laaaange hin ziehen und mir beim ewigen “rechts in Runden” auf den Zeiger gehen wird. Aber –  ich kann winzige Muster verstreut einsetzen, habe ich mir überlegt. Da muss nix symmetrisch sein oder sonstwie ordentlich – wildes stricken, freies stricken werde ich mir erlauben. Rolling on the floor laughing

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