An richtig kalten Tagen….

…. – also wenn das Thermometer in den Minusbereich sinkt – reicht mir ein wärmendes  Stirnband leider nicht aus. Sad smile  Im letzten Winter zog ich dann meine wolligen Halswärmer über den Kopf, aber es war klar: eine Mütze muss her. Dann kam der Frühling – das Mützenthema konnte ruhen. Aber nun ist es wieder Winter und die Temperatur sank langsam in Richtung “kopfkalt”. Also suchte ich nach einer wärmenden Bedeckung für mein Haupt. Vielleicht sollte ich vorher erwähnen, dass ich Mützen ganz furchtbar finde und mir die Dinger auch nicht stehen. Confused smile  Vor einigen Jahren strickte ich schon einmal eine warme Kopfbedeckung – aber das damals verwendete Material genügt meinen Ansprüchen nicht mehr, zuviel Poly. Eye rolling smile

Der Stil allerdings sollte auch dieses Mal ähnlich sein. Meine Stirnbänder sind ja ebenfalls in einer Art Turbanstil. Winking smile Die Suche auf Ravelry führte mich zum Turban Hat 

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Nun trage ich warme Stirnbänder so, dass die Haare darüber liegen – wie ein normales Haarband eben –  während die Mütze auf den Haaren liegt und alles flach drückt. Sad smile  Sieht daher nicht so gut aus wie ein Stirnband, aber die Haare liegen nun auch über den Ohren = doppelter Schutz vor kaltem Wind. Winking smile

Anleitung: Mohair Turban von Charlène Santais.  Gestrickt aus Wollmeise Blend, 70 % Merino, 20 % Kaschmir, 10 % Poly, LL 499 m/150 g. Damit das Teil schön dicht und warm wird, nahm ich den Faden doppelt.

Den gestrickten “Schal” legte ich über meinem Strohhut in Form. So ließ er sich ganz einfach zusammen stecken (mit Sicherheitsnadeln), anprobieren und dann nähen. Smile

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Zum zweiten Mal

… kann ich hier Haareis zeigen. Schon neulich fanden wir dieses zarte Eis und inzwischen noch öfter. Derzeit herrschen hier scheinbar ideale Bedingungen dafür. Und wir haben den Blick für dieses faszinierende Phänomen geschärft. Winking smile

Schaut mal, so unspektakulär sieht es auf dem Weg aus. Man muss schon genauer hinschauen, um die zerbrechliche Schönheit zu erkennen:

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Und das tote Holz muss auch nicht auf der Erde liegen:

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Hier noch einige Bilder, die die Haarstruktur besser zeigen:

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Einfach zauberhaft – nicht wahr? Send a kiss Ein allerletztes Bild, diesmal zum anklicken für eine größere Ansicht:

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Handcreme

Gerade im Winter benötigen meine Hände viel Pflege mit der richtigen Creme. Schon mehrmals – u.a. hier und dort – berichtete ich von meiner Handcreme, aber diesmal finde ich sie besonders gelungen. Mein Grundrezept wandelte ich schon vor einiger Zeit ein wenig ab. Und da ich eine nicht zu weiche Creme wollte, nahm ich diesmal Kakaobutter und Zuckerrohrwachs  mit hinein. Dieses Wachs hat einen relativ hohen Schmelzpunkt von 75 – 80° C – Carnauba- und/oder Candelillawachs liegen ähnlich, wären also ein guter Ersatz und werden sicher demnächst ausprobiert. Denn meine Wachsvorräte umfassen immer noch viele Sorten. Eye rolling smile  Zum Vergleich: der Schmelzpunkt von Bienenwachs liegt bei 62 – 65° C.

Weil ich ausnahmsweise eine helle Creme wünschte, verzichtete ich auf grünes Avocadoöl und auch die Johanniskrauttinktur wurde nicht eingesetzt. Beides zusammen ergibt nämlich eine Farbe die an Schlamm erinnert. Smile  Übrigens: an eisig kalten Wintertagen ist das auch meine morgendliche Gesichtscreme.

Das Rezept:

  • 5 % Dermofeel PGPR (früher: PR)
  • 6 % Wollwachs (Lanolin anhydrit)
  • 4 % Pflanzenbutter (hier: je 2 % Shea- und Kakaobutter)
  • 2 % Wachs (hier: je 1 % Zuckerrohr- und Sojawachs)
  • 10 % Pflanzenöle (hier: 4 % Avocadoöl, hell, 4 % Reiskeimöl, 2 % Squalan)
  • 60 % Wasser
  • evtl. 0,5 % Magnesiumsulfat (Bittersalz) – Menge vom Wasser abziehen
  • 3 % Glyzerin 99 %
  • 10 % Alkohol 96 % (hier: im Sommer mit frischen Kamillenblüten angesetzt)
  • äth. Öle als Duft- und Wirkstoffe: Kamille und Lavendel

Das ist mein aktuelles Rezept – zur Verarbeitung verweise ich natürlich auf Heike Käser (Olionatura). Ich kippe also Alkohol und Glyzerin in das heiße Wasser, ehe ich schluckweise diese Wassermixtur zur erhitzten Fettphase gebe und gut unterrühre. Dann greife ich – sehr altmodisch, ich weiß – zum Handmixer mit einem Knethaken und mixe meine Creme fertig. Die äth. Öle rühre ich erst ganz zum Schluss unter. Die Kombination aus Kamille und Lavendel ist seit einiger Zeit mein Favorit bei dieser Creme! In love Kamillenöl ist nicht nur teuer, sondern auch sehr intensiv. Daher benötige ich nur  4 Tropfen davon und 20 Tropfen Lavendelöl – für 100 g Creme!

Ein Bild der Creme gibt es nicht, sie sieht einfach nur wie eine cremefarbene Creme aus. Be right back Ich hätte also jedes beliebige alte Foto nehmen können – auch das der Shealanolinsahne… Smile

 

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Das ich Wollwachs für unersetzlich halte und es immer in Lippenpflege und Handcreme einsetze, ist vielleicht schon aufgefallen. Und seit einiger Zeit dachte ich über eine Körpersahne – reine Fettmischung, aufgeschlagen zur “whipped Shea”– mit Lanolin nach. Nun endlich mixte ich los. Einfach drauf zu, wie das meine Art ist. Embarrassed smile Mich überzeugt das Ergebnis und darum wird es hier veröffentlicht.

Diese “Sahne” ist eher weich. Möchte man sie fester haben, so kann man das Kokosöl durch Mango- oder Kakaobutter ersetzen. Allerdings muss dann die gesamte Fettmischung auf dem Herd erwärmt werden, bis alles klar aufgeschmolzen ist. Dann im Tiefkühler 30 – 60 min abkühlen lassen und dann erst kann man diese Mixtur aufschlagen. Wie lange sie im Tiefkühler stehen muss, kann ich nicht sagen, das muss man ausprobieren! Hier mein weiches Rezept, so wie ich es mixte:

Lanolinkörpersahne

  • 30 g Sheabutter
  • 15 g Kokosöl
  • 5 g Avocadoöl, hell
  • 10 g Wollwachs (Lanolin wasserfrei, Adeps lanae)
  • 5 g Glyzerin 99 %ig
  • 1 – 2 g Puderstoff (hier: Ronasphere, Seidenpuder ist auch fein)
  • 6 – 12 Tr. Duft nach Wahl (äth. Öle, weil gleichzeitig Wirkstoffe)

Shea, Kokos und Wollwachs abwiegen, das Rührgefäß mit der Fettmischung für eine halbe Stunde neben die Heizung stellen – die Fette sollen weich werden, aber nicht schmelzen. Inzwischen Öl, Glyzerin und Duft in ein Gefäß wiegen. Dann die Fette mit dem Handmixer (beide Rührbesen) einige Minuten aufschlagen. Nun Öl-Glyzerin-Duft-Mischung langsam einlaufen lassen, dabei weiter mixen. Den Puder auf das Fett sieben und erst per Hand vorsichtig unterziehen, dann mit dem Mixer rühren. Abfüllen, fertig.

Das man alle Gefäße und sämtliches Zubehör – Cremedose, Rührbesen, Löffel…. – vor Gebrauch mit Alkohol desinfiziert, halte ich für selbstverständlich und daher erwähne ich das nie. Ich stelle hier in  meinem Blog einfach nur meine eigenen Rezepte vor. Rührkurse und Basiswissen, auch Rezepte, findet man bei Heike auf Olionatura.de – da ist umfangreiches Wissen sorgfältig für uns Laien aufbereitet. Send a kiss Heike Käser hat auch Bücher veröffentlicht, die euch eure örtliche Buchhandlung auf Wunsch sicher gerne besorgt. Open-mouthed smile  Und das ist keine Werbung, weil garantiert unbezahlt (Heike weiß gar nicht, was ich hier schreibe Smile), sondern nur eine Empfehlung für die Wissbegierigen. Rolling on the floor laughing

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Ein Utensilo

…. wurde genäht. Aus einem alten Jeanshosenbein. Nun hatte ich aus dem unteren Ende (mit dem Saum) schon eine Geschenkverpackung fabriziert, also gab es keinen sauberen Abschluss mehr, der ja sonst den Umschlag oben bildet. Aber frau weiß sich zu helfen. Laughing out loud Das Hosenbein ist oben breiter als unten, daher nähte ich die obere Seite zusammen und dann Ecken ab – das ist der Boden. Nun schlug ich am offenen Ende einen einfachen Saum um, steppte fest und dann zog ich diese Kante nach innen, bis fast zum Boden. Die Seitenwände liegen nun doppelt und das Teil ist stabil, auch ohne Futter oder Verstärkung. Oben dann noch auf der Innenseite eine Zackenlitze aufgesteppt, nach außen umgeschlagen – und schon fertig. Den Boden innen mit den sichtbaren Nähten könnte man mit einem stoffüberzogenen Stück Pappe abdecken. Oder einfach einen “Wollcake” auweia, das ist denglisch vom Feinsten – Woolcake ist viel besser! – hinein legen. Aus Wollmeise Blend gewickelt passt es ganz genau.  Smile 

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Ja, da ist schon etwas angestrickt. Von diesem knallpinken Garn (die Farbe heißt “Tutu”) sind zwei Stränge in meinem Vorrat. Daraus möchte ich mir ein Set stricken – für alle drei Teile habe ich schon Ideen. Das da oben wird nach einer Anleitung gestrickt. Aber darüber berichte ich, wenn es fertig ist.Open-mouthed smile

Geknipst an einem herrlichen Sonnentag – also vor ein paar Tagen… Und hier ein jüngeres Bild der Natur: feine Eiskristalle. Das Utensilo im Haus bei grauem Himmel abgelichtet und das Saumstück des Hosenbeines als Geschenkhülle:

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Noch einmal

… strickte ich mir warme, weiche Pulswärmer. Superkuschelig sind sie – was kein Wunder ist, denn jedes Garn für sich ist schon herrlich. Die Farbmischung finde ich nicht besonders schön und das Randmuster (eine Zopfborte) wird auch geschluckt – aber weiche Wärme ist garantiert. Smile Die Anleitung fand ich – via Ravelry bei Drops. Natürlich kann man auch dort ganz einfach nachschauen, aber meine Anlaufstelle ist immer Rav, weil ich dort sehr gezielt mit vielen Variablen (Garnstärke, Material, Konstruktion uvm.) suchen kann. Laughing out loud

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Quergestrickte Zopfpulswärmer aus Wollmeise Blend (70 % Wolle, 20 % Kaschmir, 10 % Polyamid/LL 499 m 150g) und Superior von Filatura di Crosa ( 70 % Kaschmir, 25 %Seide, 5 % Wolle, LL 300 m/25 g)  Beide Garne sind einfach wundervoll! Send a kiss

Und nun – Schafe sehen dich an. Laughing out loud

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Neulich beim Spaziergang kamen wir an zwei Schafherden vorbei. Die hier unten sehen für mich aus wie Heidschnucken, die anderen sind eine bunte Mischung, scheint mir. Jedenfalls waren sie sehr aufmerksam, aber nicht ängstlich.

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Sind sie nicht bezaubernd?  Red heart

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