Engelwerkstatt

Im doppelten Wortsinne: zum einen bastelte ich weitere Engel und zum anderen werde ich für mein Wichtelkind produktiv tätig – davon kann ich natürlich noch nichts zeigen – und dann  benötige ich demnächst eine kleine Aufmerksamkeit.

Die Wollengel werden immer zarter und auch ein “Lavendelengel” entstand:

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Der gestrickte Kranz gefiel mir so gut, dass ich noch einen zum verschenken anfertigte. Der ist kleiner, der Überzug besteht aus flauschigem Poly und einem Beilaufgarn mit Pailletten, dazu häkelte ich zwei gehäkelte Schneeflocken – passend  zum Schneeflockenkerzengläschen (tolles Wort!) welches das Geschenk komplettiert. Der Engel wird die Verpackung schmücken. Am Kranz gefiel er mir nicht.

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Weitere Bienenwachswindlichter entstanden auch. Ich bin immer noch ganz hingerissen von den leuchtenden und  duftenden  Schönheiten! Send a kiss

Und vor ein paar Tagen schien tatsächlich mal wieder die Sonne! Ein paar Eindrücke:

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In einigen schattigen Stellen im Wald sah man aber, wie kalt es war:

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Manchmal

…. gibt es Wege nicht, obwohl sie auf der Wanderkarte eingezeichnet sind. Die Ursachen sind verschieden, hier war es eine Schafweide – der Schäfer hatte mit seinen mobilen Zäunen den Weg integriert. Annoyed Da der Weg schon auf der gegenüber liegenden Seite an der Weide entlang lief, der Zaun dort teilweise am Boden lag und die Schafe weiter entfernt zu sehen waren, blieben wir trotzdem auf dem Pfad. In love Nach etlichen Metern entschieden wir uns aber anders und gingen quer über die leere Weide statt umzukehren – da drüben war ja der bekannte Weg.

Tja und dabei fanden wir dies hier:

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Weitere Knochen  und die Wirbelsäule lagen da auch. Alles schon längere Zeit, wie man sieht. Von der Wolle war nur noch wenig zu sehen. Ähm, ich weiß nicht, was ich davon halten soll…. Confused smile

Diese pelzigen Raupen liefen auf dem Weg herum, in der Ferne riefen Kraniche (wir sahen sie später weit hinten auf einem Feld stehen). Und natürlich drücke ich immer auf den Auslöser, wenn ich Kraniche (oder Wildgänse) am Himmel erblicke. In love

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Ein Kranz

… wurde gestrickt. Open-mouthed smile Warum macht man nun so etwas? Abgesehen davon, dass es durchaus nett aussieht, hatte ich eben Styroporkränze hier und die Wolle – ein Paillettengarn – liegt auch schon seit längerem im Vorrat. Geplant für ein Paar Pulswärmer für mich, konnte ich mich doch nie dazu durchringen – helle Kleidung und ich, das geht nicht gut zusammen. Winking smile

Also griff ich kurzentschlossen zu den Stricknadeln und legte los: ein paar Maschen angeschlagen – genügend, um das Strickteil nachher um den Kranz zu legen – und immer rechte Maschen gestrickt. Na, mit Randmasche (1. M immer li abh) damit das zusammen nähen einfacher ist. Dann solange geradeaus, bis das Ding um den Rohling passte – wobei mir vorher das Garn ausging, denn ich hatte ja nur ein Knäuel. Allerdings in grau gab es in meiner Restekiste noch eine gerade ausreichende Menge vom selben Paillettengarn. Geht auch. Open-mouthed smile Dann abketten, den entstandenen “Schal” um den Kranz legen und an der Unterseite die Längsseiten zusammen nähen, Anschlag- und Abkettrand ebenfalls verbinden, fertig. Zeit für Deko. Laughing out loud

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Engel aus Wolle wollte ich machen – wollweiße deutsche Merino befindet sich inzwischen in meinem kleinen Vorrat. Vor ein paar Jahren entstanden zwei, die ich als Vorlage nahm. Die ersten drei wurden an den Kranz gesteckt, aber nach und nach entstanden immer mehr Engelchen, dann auch ohne Ärmchen und güldene Gürtel. In love Die schmücken nun Kiefernzweige, die ich mir aus dem Wald mitbrachte. Natürlich sammelte ich die Zweige vom Boden auf, denn durch den Schnee war ja viel abgebrochen.

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Wachswindlichter

 

Seit einigen Jahren besitze ich fast ein Kilogramm wundervolles Bienenwachs. Das wird natürlich fleißig in Lippenpflege und auch mal in einer Creme eingesetzt. Aber es ist so viel, dass ich auch andere schöne Sachen damit versuchen kann. Seit Monaten nun liegt das Buch “Bienenwachs Werkstatt” von Petra Ahnert hier und die kleinen Windlichter fand ich sehr reizvoll. Bei Gelegenheit wanderten dann Luftballons in meine Einkaufstasche und jetzt endlich hatte ich die Muße und legte los: der Seifentopf musste herhalten und darin wurden im Wasserbad viele, viele Bienenwachstropfen geschmolzen. Es wure ein Luftballon mit kaltem Wasser bis zur gewünschten Größe gefüllt und zugeknotet, dann in das flüssige Bienenwachs getaucht, auf einer Unterlage flach aufgestellt, wieder ins Wachs getaucht und flach aufgestellt für einen ebenen Boden …. das wiederholt man so 5 bis 7 Male. Dann lässt man den Wachsballon noch kurze Zeit komplett auskühlen um ihn abschließend über einem Waschbecken anzustechen und aus der Wachsschale zu entfernen. Das Ergebnis finde ich einfach zauberhaft! Laughing out loud

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Weil ich nicht sicher war, ob das Teelicht nicht doch zuviel Wärme abstrahlt, stellte ich es in einen Glashalter und das Windlicht selber auf einen Metallteller. Sieht das nicht toll aus? Send a kiss

 

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Aus dem Buch probierte ich übrigens auch das Rezept für  eine “erdölfreie Vaseline”, die Mischung aus Bienenwachs und Rizinusöl ergibt eine wirklich sehr gut haftende Salbe. Laughing out loud

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Die Adventszeit naht

– und damit die Hauptdekozeit hier! Open-mouthed smile In jedem Jahr dekoriere ich ähnlich, weil aus demselben Fundus, aber doch ein wenig anders, weil natürlich nie alles an Deko aus dem Keller hinauf ans Licht geholt wird. Smile 

Die Hartriegelzweige von neulich wurden mit Eibengrün ergänzt, das mit roten Sternen dekoriert wurde.  Und noch mehr Grünzeug, teils schlicht, teils opulenter geschmückt. Nadelzweige gehören für mich immer zur Weihnachtsdekoration:

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Der kleine Hirsch – ebenfalls schon gezeigt – fand einen neuen Platz  in einem Holzrahmen. Der kleine Kranz im Bild daneben hat eine Unterlage aus Styropor und ist mit Jeans umwickelt. Die Idee ist von hier, ich sage herzlichen Dank! Bei mir steht ein Teelichtglas im Kränzchen. Daneben der diesjährige Adventsteller. Wieder mit Kunstschnee (wie im vergangenen Jahr, die kleinen Hirsche sind von  2012). Keine dicken Stumpenkerzen wie sonst immer, damit wir die Kerzen auch mal nur kurze Zeit brennen lassen können.

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Nach all der Deko nun noch ein wenig Natur. Rolling on the floor laughing 

Vor einiger Zeit spazierten wir durch ein wunderschönes Tal. Dort fielen uns Reiher auf, Graureiher und Silberreiher gab es. Erst sahen wir zwei, dann drei, dann immer mehr!  Wieviele Reiher  sind auf diesem Bild? Anklicken vergrößert.

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Sooo viele! Wir waren begeistert! Open-mouthed smile Etwas weiter kamen wir an einen  stillen, kleinen, nährstoffarmen See. Hier gibt es eine offizielle Badestelle, den restlichen Ufersaum darf man nicht betreten.

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Was natürlich auch bedeutet, dass man nur an der Badebucht diesen freien Blick über das Wasser hat.

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Und die Auflösung: es sind 8 Reiher, 7 in den Baumkronen, einer steht unten. Smile

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