Aus den Resten

… des Kaschmirschlauches wurde noch ein Cowl. Open-mouthed smile  Ja, das ist nicht sehr einfallsreich, aber im Moment mag ich solche Halswärmer sehr gerne. Wie schon im Januar so wurde auch dieser als Schlauch gestrickt und dann per Maschenstich zusammen genäht. Allerdings ohne Strickmuster, dafür mit einem “Farbmuster”, denn ich hatte ja zwei Farben – rosa und schwarz – zur Verfügung.

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Das Teil ist sehr einfach, daher ohne Anleitung einfach drauf los gestrickt: 66 Maschen provisorisch über einer Rundstricknadel angeschlagen mit rosa. Ein paar Reihen glatt rechts, dann zur Runde geschlossen und weiter mit rechten Maschen immer rundherum. Später die Farben gewechselt: 2 Rd schwarz, 8 Rd rosa, 4 Rd schwarz, 4 Rd rosa, 8 Rd schwarz, 2 Rd rosa und weiter mit schwarz. Der Wechsel zu rosa später erfolgte nach demselben Prinzip, natürlich mit vertauschten Farben. Dann alle Fäden vernäht und die kleine Anfangslücke geschlossen und dann per Maschenstich Anfang und Ende zusammen genäht.

Ungewaschen ist er noch, weil er sooo schmuseweich und kuschelig  und relativ halsnah ist. Nach der Wäsche wird er vermutlich ein wenig länger/größer sein – also halsferner. Das Garn liegt doppelt am Hals und wärmt dadurch wunderbar, obwohl ich natürlich wieder sehr locker strickte. Laughing out loud

Ganz aufgebraucht wurde das Garn immer noch nicht. Aber die Reste wanderten erst einmal in die entsprechende Kiste, in der alle Garnüberbleibsel lagern, bis ich eine Idee für ihre Verwendung finde.

Die Schneeglöckchen sind nun schon groß:

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Kaschmir und Seide

….  sind ein Traumpaar. Send a kiss Gemeinsam zu einem feinen Garn verarbeitet und als “Superior” von Filatura di Crosa auf den Markt gebracht, liebe ich das Zeug einfach! Und weil solcher Luxus natürlich ein bisschen teurer ist leiste ich mir nur selten ein Knäulchen davon. Im Lauf der Zeit waren nun drei Stück davon im Vorrat versammelt – zweimal schwarz, einmal rosa – und sollten zu etwas Besonderem verarbeitet werden. Und das fällt mir immer besonders schwer! Dieser Anspruch “es muss etwas ganz Großartiges  werden” ist einfach zu hoch. Ganz davon befreien kann ich mich nicht, obwohl ich dagegen ankämpfe. Es reicht doch, wenn etwas “Schönes” aus dem Garn wird. In love

Nun, ich glaube schon, dass dieses Teil etwas Schönes ist. Weich und warm ist es natürlich, vielseitig tragbar auch und meine kleinen farbigen Akzente gefallen mir ebenfalls. Es ist ein Schlauchschal, der auch als kleine Stola getragen werden kann. Mal wieder ohne Anleitung entstanden.

 

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Das Teil ist geschätzt 38 cm breit und 163 cm lang. Die Musterstreifen sind nicht so dehnbar wie das glatt rechts Gestrick, daher wurde es nicht so breit wie geplant. Gefällt mir trotzdem. Smile

Mit wenigen Maschen begonnen und dann immer auf 2 Reihen je 3 Maschen rechts und links zugenommen, so dass ein flaches Dreieck entstand. Als mir der Umfang passend schien zur Runde geschlossen und dann nur noch in rechten Maschen gerade hoch. Das wurde schnell langweilig und ich fügte ein Muster ein  – genauer sind es drei Runden, aus denen das Blümchenmuster in rosa besteht. Insgesamt dreimal strickte ich einen schwarzen Abschnitt gefolgt von solch einer “Borte” , dann nochmal ein Stück in schwarz und schließlich habe ich mit einem Kordelrand (I-cord-bind-off) in rosa abgekettet. Als Abschluss auf der Anschlagseite eine Runde in rosa gehäkelt, die leicht rüschig fällt und aus fM, LM und DStb besteht.

Getragen wird der Schal auch schon fleißig – soooo  kuschelig ist er. Send a kiss  Vom Garn ist noch eine Menge übrig, das ergibt erst einmal einen schmuseweichen Cowl und dann vielleicht noch ein Paar Handwärmer.

Und einen Buntspecht kann ich euch noch zeigen. Dieser hat sich sehr fotogen in Szene gesetzt:

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Wir hören diese hübschen Vögel recht häufig in den Wäldern der Umgebung. Sie sind aber nicht immer leicht zu entdecken, daher war ich besonders erfreut, dass dieser sogar in Reichweite meiner Kamera saß. Open-mouthed smile

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Wieder mal ein bisschen Natur

Das  muss ja auch sein, nicht nur immer gestricktes Zeug (das nächste Teil ist aber schon fertig Who me?).

Die Wintersonne: mal hinter Dunst verborgen, mal tief stehend über einem vereisten See und manchmal, wenn auch selten, ist der Himmel blau und strahlend:

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Es ist eisig kalt – und das sieht man auch an vielen Wasserstellen. Smile  Interessante Muster und bizarre Formen entstehen…

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Hier, sieht das nicht aus als wenn jede Ente auf einem Stein steht? Dabei sind es ihre Spiegelbilder in der dünnen Wasserschicht über dem Eis. Die Zweige mit den Eiszapfen hängen dicht über der Wasserfläche.

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Und wir sahen viele, viele Singschwäne auf den Feldern! Kennt ihr das Märchen “Die sieben Schwäne”? Hier waren es “Die siebzig Schwäne” oder noch mehr, denn sie verteilten sich in großen Gruppen auf mehrere Felder. Weit entfernt natürlich.

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Wir hatten sogar Glück und ein paar ganz Mutige überquerten unseren Weg – weißer Schwan vor blauem Winterhimmel Send a kiss

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Weil ich das Bild so schön finde, hier noch einmal zum vergrößern:

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Und wieder ein Kragen

… ein Cowl, wurde gestrickt. In love Wieder aus Wollmeise DK und einem Farbverlaufsgarn unbekannter Herkunft. I don't know smile Das Muster ist eine eigene Idee, abwechselnd glatt und kraus rechts mit Zu- und  (mal nach rechts, mal nach links geneigten) Abnahmen in den glatten Abschnitten. Gerade gestrickt und die Enden dann versetzt zusammen genäht. Wärmt schön. Smile

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Und die Lieferanten wärmender Wolle begegnen mir auch hin und wieder. Wobei die Wolle dieses Schafes sicher nicht so weich ist, wie die oben verstrickte. Aber man kann ja auch andere schöne Sachen stricken, und seien es Hausschuhe, Sitzkissen oder Taschen. Dafür kann man dann zur eher robusten Wolle greifen. Aber Garn aus einheimischer Schafwolle ist nicht überall erhältlich. Die Verarbeitung (waschen, kardieren, spinnen) kostet natürlich Geld  – und wer mag schon teure, aber ein wenig kratzige Wolle kaufen? – daher wird immer noch sehr viel Wolle weggeworfen. Sad smile Jedenfalls bekommt man “einheimische” Wolle eher nicht im “LYS”, dem “Local Yarn Store”, sprich: Wollgeschäft vor Ort. Und ich kaufe meine Wolle  nicht gerne online…. Eye rolling smile  Nunja, derzeit kaufe ich überhaupt keine Wolle. Laughing out loud Ich versuche mal wieder, meinen sehr kleinen Wollberg abzubauen. Who me?

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Kopfbedeckungen in pink

… mit Katzenohren, sog. Pussyhats, finde ich klasse. Cat face Allerdings trage ich keine Mützen. Was tun? Es gibt zum Glück auch Anleitungen für Broschen und Pins. Auf Ravelry z.B. hier, hier und hier. Und diese Mütze mit dem Eulenmuster im Bündchen finde ich phantastisch! Smile

In  enger Anlehnung an das zuerst verlinkte Muster strickte ich eine Brosche, die ich mit einem Magnettuchhalter an meiner Jacke befestigte:

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Die passende Farbe fand sich natürlich in meinem Vorrat, bzw. der Restekiste. Rolling on the floor laughing

Mehr über das Pussyhatprojekt hier klick. Eine deutsche Seite ist in Arbeit. Über Suchmaschinen findet man natürlich auch die Facebookseite (ich bin nicht auf FB und verlinke nicht dorthin).

Es geht dabei nicht gegen etwas, sondern für Frauenrechte,  bzw. auch Menschenrechte allgemein und für alle! Rainbow

Und heute fand ich diese Nachricht in der Zeitung klick. Wer also am 11. März in Lübeck ist, sollte sich anschließen. Open-mouthed smile

 

Und hier noch das zweite Bild vom “Seeadler und Rabe”-Flug. Winking smile  Fußnote: mit “Rabe” meine ich immer den Kolkraben. Alles andere sind für mich Krähen, ob sie “Rabe” oder “Nebel” oder “Saat” als Vornamen tragen. In love

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