Natur Teil 2

Heute also geht es weiter mit der Natur rund um einen See, Teil 1 findet ihr hier. Und ich muss eine Berichtigung nachschieben. Ich schrieb von “Graugänsen”, es sind aber Blässgänse, die bei uns den Winter verbringen. Einige Kanadagänse konnte ich auch auf den Bildern finden und vielleicht sind auch noch weitere Arten dabei, denn auch Saatgänse soll es hier derzeit geben. So nenne ich sie nun einfach Wildgänse – das passt auf alle. Winking smile Auch heute: anklicken vergrößert die Bilder etwas.

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Als wir also dort am Feldrand standen und die vielen Gänse bestaunten, hörten wir ein typisches Flügelschwirren: Höckerschwäne! Also rasch den Himmel abgesucht, die Kamera hochgerissen und abgedrückt. Immerhin ein Bild kann ich zeigen. Die Raben erblickten wir schon vorher und ich glaube, die kommen langsam in Brutstimmung.

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Tja, der Seeadler flog sehr weit oben, der Ausschnitt ist daher von mäßiger Qualität. Aber man erkennt ihn und ich freue mich natürlich über diesen Anblick.

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Feine Eiskristalle und frisches Grün – es ist Winter, doch der Frühling naht unaufhaltsam. Blick auf den See an der Badestelle.

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Die Kranichbilder und die der Rehe erspare ich euch – das Wetter war sehr diesig und die Fotos sind nicht berauschend. Ein letztes Gänsebild muss aber noch sein. Open-mouthed smile

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Langsam wird es

… doch Frühling, auch wenn der Winter sich kurz so richtig blicken ließ. Eis und Schnee, wohin man blickte. Aber die ersten Spechte lassen schon ihr trommeln hören – nicht nur das “Futtersuche”-klopfen. Smile Sieht das nicht geradezu wie eine Postkartenidylle aus? Heute mal wieder: klick auf die Bilder vergrößert ein wenig.

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Erinnert ihr euch an die Gänse im Nebel? Zwei Tage später gingen wir dort wieder entlang und nicht ein Schnattervogel war zu sehen. Und nun, vor ein paar Tagen beim dritten Spaziergang in dieser Ecke, waren sie zu Hunderten dort! Der Ausblick auf den See, den ich schon im Nebelpost zeigte, wollte wieder geknipst werden, denn nun kann man das gegenüberliegende Ufer sehen. Leider hier ohne Gänse, weil das Wasser zu Eis gefroren war:

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Dieser See ist sehr langgestreckt, aber nicht breit. Eine Umrundung sind 8 km, natürlich mit einigen Schlenkern, aber über 3 km lang wird er sein. Und da jetzt nur in der Mitte noch freies Wasser war, hielten sich dort entsprechend viele Wasservögel auf. Durch den dichten Schilfgürtel kann man kaum schauen, geschweige denn knipsen und betreten geht auch nicht, weil alles Naturschutzgebiet ist (ehemalige innerdeutsche Grenze). Aber eine kleine Lücke fand ich doch für ein Bild. Viele Wildgänse in der Luft, aber auch im Wasser tummeln sich eine Menge!

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Und natürlich müssen die Schnattertiere auch futtern. Dafür werden dann die umliegenden Felder aufgesucht. Ich weiß nicht, ob die Tiere dabei “Schaden” anrichten, also erfreue ich mich einfach an dem Anblick. Der Knick zwischen Feld und Weg wurde vor kurzem abgeholzt, daher hatten wir freie Sicht:

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Es herrschte reger Flugverkehr zwischen Feld und See und unter all den Blässgänsen erwischte ich zufällig sogar eine Kanadagans!

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An diesem Tag sahen wir: Raben, Raubvögel, Kraniche, Schwäne, Gänse und Rehe! Mehr davon im nächsten Post. Smile

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Viele Tragevariationen

…. bietet dieser Rundschal, aber nicht alle zeige ich.

Als Schal, Loop (= auf den Bildern oben locker einfach, darunter doppelt umgelegt), Kapuzenschal, Schulterwärmer und Cape kann man dieses vielseitige Teil tragen. Die Anleitung “Underground Magic”  von Victoria Myers gibt es kostenfrei auf Ravelry. Ein wenig wandelte ich sie ab, indem ich am Anfang und Ende jeweils 5 Reihen kraus rechts mit doppelter Maschenzahl anfügte, damit Anschlag- und Abkettrand auch wirklich locker und dehnbar sind.

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Verstrickt habe ich die wunderbare Findley Dappled von Juniper Moon Farm gemeinsam mit einem Faden Mohair-Seide der “Frechener Wolloase”, einem Shop den es scheinbar unter diesem Namen nicht mehr gibt. Solch eine Mischung, wenn auch mit nicht ganz so feinem Mohairgarn, nahm ich auch schon  hier und hier. Dappled besteht je zur Hälfte aus Merinowolle und Seide, LL 730 m/100 g und das Mohair ist ebenfalls ein “halbseidenes” Garn, LL 375 m/25 g.

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Für dieses Vielzwecktuch werden die Maschen mit sehr dicker Nadel verstrickt, damit es eben so dehnbar ist. Ein Wechselnadelsystem hat hier den Vorteil, dass man auf der linken Seite eine dünnere Nadel wählen kann, rechts ist die dickere Arbeitsnadel und von der dünnen kann man leichter abstricken. Ich wählte Stärke 3 und 5,5 (beachte: ich stricke seehr locker!).

Und es entstanden neue Salzlichter: eine Schicht Salz in die Gläser – der Boden sollte bedeckt sein – dann ganz wenig Wasser dazu und an einen warmen Platz neben der Heizung stellen. Natürlich außerhalb der Reichweite von Mensch und Tier, das muss man ja heute dazu sagen. Ich halte das für selbstverständlich…. Wenn das Salz noch nicht hoch genug gewandert aber schon trocken ist, dann evtl. wieder ein bisschen Wasser zugeben. Aber es muss ja nicht das ganze Glas bedeckt sein.


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Wintermarmelade

… bzw. –gelee kochte ich. Smile  Auf einigen Blogs las ich von Blutorangen – jetzt sei die Zeit für diese köstlichen Früchte. Nun, als neugieriger Mensch musste beim nächsten Einkauf natürlich ein Beutel mitgebracht werden. Dann recherchierte ich noch ein wenig und entschied mich schließlich für ein Gelee.

So griff ich zur klassischen Zitronenpresse – so ein richtig altmodisches Teil wie es schon Urgroßmutter nutzte Rolling on the floor laughing – und legte los – kleiner Tipp am Rande: ich stelle das Ding in das Spülbecken, weil es doch immer spritzt. Den Saft ließ ich durch ein Sieb laufen und wollte aus dem Fruchtfleisch die Kerne suchen und dann ebenfalls dazu geben. Aber die Kernchen waren so klein, das war mir zu fummelig. Also verputzte ich das Zeug einfach – doch, wirklich lecker! Laughing out loud

Nun hatte ich 250 ml Blutorangensaft. Jetzt noch 80 g Vanillezucker (selbst gemachter natürlich) und 8 g Gelierpulver 3:1 vermischt und in den Saft gerührt und in der Mikrowelle zu Gelee gekocht. Da ich den Saft in einem Glasmessbecher sammelte und es eine kleine Menge war, bot sich das an.

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Eisig kalt ist es derzeit – aber die Sonne scheint und nur das zählt! Sun

Bei einem Spaziergang:

da kommen Gänse! Ob wohl einige näher zu uns fliegen, so dass ich sie erwischen kann?

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Viele drehen ab, aber ein paar lassen sich nicht beirren. Send a kiss

Blick nach rechts:

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Blick nach links:

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Natürlich waren sie nicht ganz so nah, das sind Bildausschnitte. Winking smile

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Ein altmodisches Tuch

Wobei mein erster Gedanke nicht altmodisch sondern “omahaft” war. Rolling on the floor laughing  Wie komme ich denn darauf? Das Tuch sieht aus wie viele andere von mir auch: Halbkreis (ok, es ist mehr – ein Halbkreis hätte vier Segmente und hier sind es fünf), Lochmuster, Häkelborte. Aber: die Farbe! Surprised smile Wollweiß! Das finde ich sehr “omalike”. Confused smile

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Nun bin ich natürlich keine junge Frau mehr, ein bisschen mehr “Oma” passt vielleicht sogar zu mir? Thinking smile Und vor allem: warum stricke ich ein Tuch aus wollweißem Garn, wenn ich es nicht mag? Oh, ich mag es! Das “altmodische”  fiel mir erst beim fertigen Tuch auf. Und so etwas liegt natürlich immer im Auge des Betrachters – der Betrachterin. Man kann so helle Tücher vielleicht auch “elegant” nennen. Winking smile  Das passt schon gar nicht zu mir. Notfalls kann ich das Tuch natürlich färben, aber vielleicht gewöhne ich mich ja daran. Laughing out loud

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Verarbeitet habe ich ein handgesponnenes Alpakagarn (LL 360 m/100 g vom Wollspatz), das mir auf einem Markt gefiel und dann lange Zeit in meinem Vorrat lag. Im vergangenen Juni überlegte ich mir ein Design für dieses Garn. Ein Tuch, größer als ein Halbkreis, in Segmenten gestrickt und mit Lochmustern wollte ich. Die Zunahmen kann man natürlich auch anders verteilen und damit aus weniger oder mehr Abschnitten einen Halbkreis stricken – oder sogar nach Pi-Shawl-Prinzip, was ich schon öfter machte….. Aber dieses Mal sollte es eben nicht nach Pi sein, sondern in Abschnitten – eben weil ich das sonst anders stricke. Laughing out loud

Eine Anleitung hatte ich nicht, brauchte ich aber auch nicht. In diversen Publikationen finde ich alles, was ich benötige: Formen und Muster (= ein hochinteressantes pdf von Elizabeth Lovick, ich besitze auch zwei sehr gute Bücher von ihr). Kombinieren kann man dann mit Kästchenpapier und Stift selber. Smile  Jemand bemerkte, dass man dazu Geduld und Nerven braucht. Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte auch eine Phase, in der ich festhing und nicht wusste, wie es weiter geht. Aber ich stand nicht unter Zeitdruck und konnte ganz in Ruhe abwarten, bis die Muse sich wieder blicken ließ. Winking smile

Die ganzen 100 g verstrickte ich – und natürlich war die Küchenwaage zum Schluss eine große Hilfe! Tatsächlich blieb nach dem abketten (bzw. abhäkeln) ein Fadenende von einem Meter übrig. Punktlandung! Rolling on the floor laughing Die Häkelborte ist auch aus Wollspatzgarn, einem Wolle-Seide-Mix, mit dem ich aber nicht so zufrieden bin, weil es viele nähgarndünne Stellen enthält. Vielleicht verzwirne ich es noch, denn diese Garne sind alle Singles – also einfache, unverzwirnte Fäden.

Und so sieht es von hinten aus, wenn ich mir die Tuchenden eng um den Hals binde, weil es so kalt ist. Smile

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