Himbeeren

…. wurden gepflückt! Open-mouthed smile Einige liegen jetzt im Kälteschlaf, einige wurden zu Marmelade verkocht (grob durchpassiert, damit nicht so viele Kernchen im Glas landen) und einige habe ich mit Schlagsahne verputzt. Der Rest wurde zu einer Himbeercreme. Schmeckt sowohl pur als auch als Tortenfüllung. Die Creme entstand spontan und aus dem Vorrat: Sahne, Frischkäse und saure Sahne mit etwas Vanillezucker und Sahnestandmittel vermixt, Himbeeren mit Kaltgelierzucker (2:1) angerührt und unter die Sahnecreme gezogen. Open-mouthed smile Wie man sieht, waren wir vor der Regenperiode “in den Himbeeren”….

julihimbeeren

Und dann wollte ich doch die winzigen Fröschchen noch zeigen, die uns in letzter Zeit auf einigen Waldwegen begegneten. Sie sind ca. 1 – 2 cm klein. Von den allerersten musste ich einen kurz einfangen, aber danach beherrschte ich mich (mühsam) und ließ sie in Ruhe ihrer Wege ziehen – nur geknipst habe ich sie natürlich. Anklicken vergrößert ein wenig.

julifrosch

Ich glaube, man kann gut erkennen, wie klein und wie gut getarnt die zarten Geschöpfe sind – sie bewegen sich auf den Wegen aber auf eine sehr charakteristische Art, so dass sie dann gut zu sehen sind. Und wir schauen natürlich eh viel auf den Weg um die Tierchen, die sich dort aufhalten – Käfer, Spinnen, Schnecken, Ameisen… – nicht zu zertreten.

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Fliegtiere mit Federn

Da sammelten sich auch wieder einige Bildchen, die mir gefallen oder besondere Vögel zeigen. Alle Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.

Fangen wir mit den kleinen Fliegern an. Oben eine trällernde Goldammer, daneben eine ebenfalls singende Feldlerche und vor blauem Himmel eine Schwalbe – die sind wirklich schnell und sehr schwer zu erwischen.

juliflieger

Und hier haben wir einen Turmfalken! Wie so häufig knipste ich drauf los und zuhause schaute ich dann, welcher Vogel das wohl sein könne.  Das untere Bild zeigt natürlich einen Raben – oder ist es doch eine Krähe?

julifalke

Was habe ich da erwischt? Oben und links gehören zusammen, einer flog voran, der andere folgte und sie riefen einander – männliche Kornweihen?  Darunter – tja, wieder ein Falke?

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Ihr seht, dass hier oben eine Menge unterschiedlicher Raubvögel unterwegs sind. Leider nur selten bei strahlend blauem Himmel, aber ich nehme jeden. Winking smile So auch diese flüchtenden Kraniche. Die sind wirklich sehr empfindlich, wir sahen sie nämlich gar nicht, standen an einer Wegkreuzung und überlegten wo wir weiter gehen, als es weit hinter uns kreischte. Wir drehten uns um – und da flogen sie auch schon davon.  Keine hübschen Bilder, aber für mich zur Erinnerung sind sie ok.

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Gestrickt

Es ist mal wieder etwas fertig – und es sieht auch ganz gut aus. Allein schon durch die Farben wirkt das Teil. Aber das Ding insgesamt ging mir einfach auf die Nerven, weil es aus gefachtem Garn besteht – d.h. dass die Fäden nicht verzwirnt sind, sondern einfach nebeneinander liegen. Hier waren es 4 Stück. Der Vorteil ist natürlich, dass man so sehr schöne Farbverläufe produzieren kann, indem immer nur ein Faden in neuer Farbe angeknotet wird. Der Nachteil sind eben die Scheißknoten und dass man sehr gut aufpassen muss immer alle 4 Fäden mit der Stricknadel zu erwischen. Stricken nebenbei, ohne hin zu schauen, ist mir damit nicht möglich. Annoyed

Das Garn kaufte ich im vergangenen Jahr auf dem Kieler Wollfest und die Farben fand ich einfach zu schön. Den Hersteller nenne ich nicht, weil er egal ist. Schließlich gibt es sehr viele die solche “Bobbel” aus je 50 % Baumwolle und Polyacryl wickeln. Sind alle gleich doof. Nyah-Nyah  Das ist halt meine Meinung (ja, ich habe schon von mehreren Herstellern solchen Kram verarbeitet) und jedem steht es frei eine eigene, andere Ansicht zu haben und gerne auch in den Kommentaren zu äußern. Open-mouthed smile

Tja, und dann strickte ich einfach nur ohne groß nachzudenken – das Muster ist ja sehr einprägsam und ich strickte es erst vor ein paar Monaten. Damals verdoppelte ich in der letzten Zunahmerunde nur jede zweite Masche – dieses Mal dachte ich eben nicht nach, so dass ich auch in besagter Runde jede Masche verdoppelte. Eye rolling smile Großer Fehler, denn dadurch hatte ich nicht mehr so viel Garn wie gewünscht für den letzten Teil. Nun, das fiel mir erst sehr spät auf und dann war ich zu faul zum ribbeln oder zurück stricken und wollte einfach nur noch fertig werden mit dem Nervding.

Verstrickt wurden fast die gesamten 300 g (1100 m), es sind nur ca. 2 g übrig – mal sehen, ob ich die überhaupt aufhebe oder besser gleich entsorge…..  Für das Bild über einen Sessel geworfen, wird es später das Bett schmücken:

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Und nun noch ein paar Ausschnitte. Die ersten Ziehfäden hatte ich übrigens schon während des strickens. Hier war selbst für mich extrem lockeres stricken angesagt, damit ich das Garn nicht aufspleisse. Trotzdem hatte ich etliche Male in der Folgereihe lose Fäden, die nach Korrektur verlangten. –seufz- Es war wirklich sehr, sehr nervig. Link zum meinem  Ravelryprojekt – das ist allerdings nicht öffentlich, sondern nur für Raveler sichtbar.

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Dieses Mal häkelte ich die Maschen zum Schluss ab – auf jede Masche *1 fM, 3 LM*. Das ergab einen ganz lockeren Rand und wenn ich wollte könnte ich problemlos noch eine Borte anhäkeln um das Teil zu vergrößern. Darüber denke ich bei Gelegenheit mal nach. Be right back

So, warum wollte ich dieses Garn nun so dringend wegstricken, wo doch manches viel Schönere über Jahre im Vorrat liegt, ohne dass ich das Bedürfnis habe es möglichst rasch zu verarbeiten? Eben weil dieses gefachte Mistzeug mich nicht beglückt – andere Knäule erfreuen mich, wann immer ich durch meine Kisten schaue, aber dieses hat mich geradezu belastet. Die Farben – ja, sehr schön, wirklich! – sind denn auch so, dass ich die gesamten 300 g in einem Projekt unterbringen wollte. Denn nur die Hälfte, also nur rosa oder lila in einem Teil finde ich nicht so schön, dann kann man ja gleich einen kürzeren Verlauf kaufen.  Und erst seit Februar diesen Jahres weiß ich, dass ich solche größeren Teile recht zügig stricken kann. Also ein Problemgarn weniger im Vorrat. Der sollte nämlich nur aus wunderbaren Garnen bestehen, so dass man sich immer daran erfreut – ob noch im Rohzustand oder beim verarbeiten oder als fertiges Objekt. Open-mouthed smile

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Immer wieder Marmelade

Weil ich einfach super gerne aus frischem Obst einen Aufstrich koche, so dass ich in der kalten Jahreszeit in kulinarischen Erinnerungen an den Sommer schwelgen kann. Wobei der Ausdruck “Sommer” für das derzeitige Wetter hier oben eine großartige Übertreibung ist. Thinking smile Aber trotz Kälte und Regen gibt es regionale Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen sowie natürlich auch Exoten wie Aprikosen und Pfirsiche.

Gekocht wurden zwei Sorten: Aprikose-Melone und Süßkirsche. Ok, auch der Vorrat an Erdbeerkonfitüre ist gewachsen, aber die Gläser standen schon im Kellerregal, als ich zur Kamera griff. In love

 

julimarmelade

 

Da hatte ich nun 1 kg Aprikosen gekauft und auf der Arbeitsplatte daneben lag noch eine Zuckermelone –  warum also nicht beide in einer Marmelade vereinen?

Das Rezept:

  • 225 g Melone (Galia?)
  • 375 g Aprikosen
  • 220 g Zucker
  • ca. 1 TL Säure (Limette/Zitrone)
  • 15 g Gelierpulver 3:1

Die Süßkirschenkonfitüre ist pur:

  • 600 g Kirschen
  • 220 g Zucker
  • 15 g Gelierpulver 3:1
  • ca. 1 TL Zitronensäure

Die Früchte werden immer erst gewaschen, geputzt und entsteint bevor ich sie wiege. Die Zuckermenge hängt bei mir davon ab wie süß die Früchte sind. Und ein wenig Säure hilft beim gelieren. Gekocht wird wie auf der Packung beschrieben, nur dass ich nach dem ersten aufkochen das Obst mit dem Pürierstab zerkleinere. Ich mag das lieber, als wenn Stücke in Gelee schwimmen. Smile

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Fliegtiere ohne Federn

… sehe ich natürlich auch immer wieder, aber ich möchte nicht für jeden einzelnen Schmetterling einen Post erstellen. Daher gibt es heute eine kleine Auswahl an tierischen Begegnungen der letzten Wochen. Smile

Zuerst die Schmetterlinge.

Diese beiden – es könnten Braun-Dickkopffalter sein – scheinen für die nächste Generation zu sorgen, jedenfalls war der eine immer bestrebt, nah beim anderen zu sein:

junifalter

Dieser Admiral hier sieht ein wenig angefressen aus:

juliadmiral

Dies ist ein Landkärtchen der Sommergeneration. Davon flatterten etliche über dem abgemähten Wegesrand:

julifalter

Und zum Abschluss noch Kamillen- und Lindenblüten mit Besuch:

julibiene

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