Eine Aufbewahrung

… für ein Wollknäuel häkelte ich. Und zwar für eines das mit einem Wollwickler  gewickelt wird, einen sog. Cake. Wollkuchen also werden die Dinger genannt. Es sind keine Kugeln, sondern Gebilde mit flachem Boden. Hier kann man die Form ganz gut erkennen. Die Teile rollen nicht weg und man kann den Faden super von innen aus dem Knäuel abstricken. Ich wickele nicht nur Strangwolle sondern auch sehr viele Industrieknäule zu solchen “Kuchen” – zum einen kann man dann die Farben besser erkennen (wie hier) und zum anderen sind manche Industriegarne in lockeren Gebilden erhältlich, die irgendwann auseinander fallen. Für die Wollkuchen  kann man einen Beutel häkeln, in dem sie liegen, während man damit strickt oder häkelt. Der Arbeitsfaden wird durch die Lasche geführt – sie ist sehr grob gehäkelt, da passt auch ein dicker Faden durch. Auf dem Foto liegt ein Cake aus Sockenwolle im Häkelbeutel.

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Ein ganzes Knäuel eines sehr dicken Garnes verbrauchte ich hierfür: Super Big Color von Wolle Rödel, 53 % Wolle, 47 % Polyacryl, LL 100 m/100 g. Tja, ursprünglich wollte ich einen Cowl daraus stricken – aber einen solch hohen Polyanteil vertrage ich nicht mehr. Ich würde darin eingehen vor Hitze. Also lag das Knäuel einige Zeit in meinem Vorrat, bis ich in einem Forum auf Ravelry diese Idee entdeckte. Mehrere solcher Projekte schaute ich an und dann häkelte ich einfach drauf los. Das Prinzip ist ja einfach: erst einen Kreis als Boden mit entsprechenden Zunahmen, danach weiter ohne Zunahmen, so dass die Beutelwand entsteht. Einige Musterrunden, die vom Garn aber verschluckt werden, eine Runde mit Löchern als Abschluss. Lasche dran, Luftmaschenkette als Bindeband, einen Knopf aus der Kiste und fertig – an einem Abend und alles war vorhanden. Genau deswegen brauche ich einen gut sortierten Vorrat: so kann ich ganz spontan schöne oder nützliche Dinge schaffen. In love 

Und dann noch eine Info für mich zur ewigen Erinnerung: es gibt jetzt nur noch ganz selten eine Rohrweihe oder einen Bussard am Himmel, weil die – genau wie Störche – hier nicht überwintern, sondern weg ziehen. Ehrlich, bis vor kurzem wusste ich nicht dass etliche Raubvogelarten zu den Zugvögeln gehören . Eye rolling smile  Ich wunderte mich aber, dass ich kaum noch eines dieser herrlichen Geschöpfe sah und las deshalb die entsprechenden Artikel auf Wikipedia nach. Diesen hier knipste ich vor ca. zwei Wochen – demnach der letzte in diesem Jahr….

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Federtiere und anderes

Manche fliegen auch ohne Federn und dann gibt es welche mit Federn, die nicht fliegen können. Es sammelten sich wieder diverse Fotos auf der Festplatte. Wer schon länger hier liest weiß, dass ich früher im Sommer viele Blumenbildchen – häufig aus unserem Garten – zeigte. Aus verschiedenen Gründen ist da nicht mehr so viel. Und weil wir nun oftmals lange Spaziergänge unternehmen, knipse ich halt unterwegs eine Menge. Smile Heute also mal wieder Tiere aus der näheren und weiteren Umgebung.

Die Bestimmung von Schmetterlingen ist nicht immer einfach. Die sog. Edelfalter sind meistens sehr deutlich gezeichnet, wie diese beiden Pfauenaugen:

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Schwieriger waren zwei kleine Falter, die wohl zur Familie der Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter  gehören:

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Mehrmals sahen wir Kranichpaare. Red heart  Ich nehme jedenfalls an dass es Paare waren, weil wir jedes Mal zwei dieser herrlichen Vögel zusammen erblickten.

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Und als nichtfliegender Vogel darf ein Nandu nicht fehlen. Open-mouthed smile

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Immer wieder Lippenpflege

…. wird gerührt, denn davon verbrauche ich eine Menge. Aber auch als kleines Mitbringsel sind die Teile fein.  Dieses Mal wieder mit Zuckerrohrwachs, das ich sehr gerne einsetze. Ich weiß immer noch nicht, wo es das zu kaufen gibt. Aber man könnte mehr Bienenwachs nehmen – 3 g statt 2 g Zuckerrohrwachs wäre einen Versuch wert. Oder eine Mischung aus Candelilla- oder Carnaubawachs als Ersatz probieren. Ideal wäre wohl ein Verhältnis 1:1 von beiden, hier also je 1 g. Ich selber stelle meine Rezepte immer sehr spontan und freihändig zusammen. Ein Probetropfen auf einem Glastellerchen ist dabei natürlich verpflichtend. Hier musste ich nachjustieren und noch Öl zugeben, ich wählte Rizinusöl und Squalan .

augustpflege

Lippenpflege – ergibt ca. 3 – 4 Stifte, je nach Fassungsvermögen der Hülsen

  • 5 g Bienenwachs
  • 2 g Zuckerrohrwachs
  • 4 g Wollwachs (Lanolin wasserfrei)
  • 3 g Kokosöl
  • 10 g Reiskeimöl
  • 2 g Rizinusöl
  • 1 g Squalan
  • 1/2 Messlöffel Goldperlmica
  • Lebensmittelaroma Pfirsich

Alle Fette und Wachse zusammen aufschmelzen. Am liebsten nutze ich dafür kleine Töpfchen aus Metall im Wasserbad. Vom Herd nehmen, ganz kurz abkühlen lassen und Mica und Aroma unterrühren. Dann in die Hülsen gießen. Mit der Goldmica wollte ich nur einen sanften Schimmer in die Pflege bringen. Der Messlöffel fasst übrigens 2,5 ml. Die Vorlieben für Farbe und Geschmack/Duft sind ja immer sehr individuell. Und da nicht alle diese Stifte bei mir bleiben, war ich dann lieber zurückhaltend.

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Kleinkram

… nadele ich zwischendurch immer wieder. Gerade im Moment brauche ich solche schnellen Erfolgserlebnisse, weil meine sonstigen Projekte entweder sehr groß sind oder mit Mustern versehen. Und da ich diese z.T. auch noch selber zusammen suchen oder aufmalen muss, weil einige Projekte mehr oder weniger eigene Entwürfe sind, braucht das alles viel Zeit. Irgendwann wird jedes Teil fertig – aber bis dahin gibt es dann eben mal das eine oder andere schnelle Projekt. Smile

Da wäre ein Deckchen, neudeutsch sagt man ja Mandala dazu. Wobei ich finde, dass ein Mandala einen anderen, einfacheren Aufbau hat. Aber letztlich ist es doch egal wie man solche Teile nennt. Ich nutze es als Untersetzer oder Zierdeckchen und derzeit liegt es unter einer Vase. Die Anleitung vom Designerduo Arne und Carlos ist kostenfrei entweder über Ravelry oder hier oder hier beim Garnhersteller erhältlich. Mein Mandaladeckchen ist eine Resteverwertung. Daher wurde es auch nicht so groß wie im Original. Kurzform: Runde 1 – 4 wie in der Anleitung gehäkelt, Rd. 5 + 6 ausgelassen, 7 gehäkelt, 8 – 10 ausgelassen, 11 leicht verändert, 12 – 14 gehäkelt, als 15. und letzte Runde eigene Idee – mir ging das Garn aus. Sorgfältig in feuchtem Zustand gespannt.

augustdeckchen

Wischlappen, Waschlappen, Spüllappen, Putztuch, Untersetzer – ein Teil für viele Gelegenheiten. Bei mir sind solche gestrickten Helferlein aus reiner Baumwolle als Untersetzer für Teekannen oder Saftkrüge und als Wischlappen für die Terrassenmöbel in Gebrauch. Aber natürlich könnte man sie auch für den Abwasch einsetzen oder den Küchentisch damit abwischen. Waschbar in der Maschine bei 60° sind sie lange haltbar. Und sollte doch mal einer im Gebrauch löchrig werden, so ist superschnell ein Ersatz gestrickt. Die Anleitung von Megan Goodacre ist sowohl über Ravelry  erhältlich als auch auf ihrer Homepage zu finden. Zum ersten Mal strickte ich solch ein Teil vor drei Jahren und dieses Blatt wird immer noch genutzt. Nach der Wäsche lege ich die Blätter flach hin und schiebe sie feucht in Form und lasse sie dann liegend trocknen.

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Zum Abschluss die letzte Mohnblüte in diesem Jahr:

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Noch eine Marmelade

Und ich kann da gar nichts für, weil nämlich gewisse Menschen die Nektarinen nur essen, wenn diese knüppelhart sind. Da es aber viele waren, reiften sie zu schnell und wurden weich. Ich selber bevorzuge Pfirsiche. Mal eine Nektarine ist ok, aber nicht gleich in Mengen. Also wurden sie eben zu Konfitüre verkocht, zusammen mit ein wenig Ananas, weil ich Nektarine alleine langweilig fand.  Smile 

Daneben Bilder vom Aronstab –  die Farben fand ich passend – ich weiß, dass das Gewächs giftig ist und natürlich wird nichts gepflückt.

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Das Rezept ist wie so häufig aus 600 g Frucht – das ergibt 3 Gläser Aufstrich:

  • 350 g Nektarinen
  • 250 g Ananas
  • 220 g Zucker
  • 14 g Gelierpulver 3:1
  • 1 TL Zitrone-Limette-Säure

Zubereitung auch wie immer: Früchte vorbereiten (waschen, putzen, in Stücke schneiden), wiegen. Zucker mit Gelierpulver mischen, zum Obst geben, aufkochen, pürieren, fertig kochen, Gelierprobe machen, abfüllen, Gläser für ca. 10 min auf den Kopf stellen, abkühlen lassen, beschriften – fertig. Open-mouthed smile

So langsam haben wir genug Marmelade für ein ganzes Jahr. Wobei ich noch Ideen für zwei, drei “Wintersorten” hätte – aber die werden dann auch erst im Winter oder Herbst gekocht. In love

Etwas fliegende Natur darf ja auch immer wieder sein – finde ich jedenfalls und ihr seht das hoffentlich genauso. Open-mouthed smile

Was ist das?  Anklicken macht das Bild groß. Adler??

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Und weil ich die Wolkenformationen an jenem Tag so toll fand und natürlich immer wieder auf den großen Vogel zielte, hier noch ein Bildchen: Raubvogel vor Wolken. Rolling on the floor laughing

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