Ein Tuch aus zartem Mohair

Gar zu gerne verstricke ich zarte Mohair- Seiden-Garne! Direkt am Hals finde ich sie ja ein kleines bisschen kratzig, aber als Schulter- und Rückenwärmer sind sie einfach herrlich! Und so leicht! Open-mouthed smile

Dieses Teil entstand ohne richtige Anleitung, aber die Informationen zu Form und Muster sind ja nicht meinem Hirn entsprungen, daher folgen unten einige Links zu den entsprechenden Ressourcen. Smile

Windig war es als ich das Tuch unter einer Thuja im Garten aufhängte und knipste. Und zuerst hing es auch falsch herum, mit der linken Seite nach vorne. Eye rolling smile

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Es ist ein asymmetrisches Dreieckstuch in grau mit Musterstreifen in pink. Begonnen an einem Zipfel in grau, am Ende wurde nur mit pink gestrickt und abgekettet durch anstricken einer Borte in grau. Dann noch die anderen beiden Seiten umhäkelt mit kleinen Borten in pink und fertig. Smile Dauer: 6 Wochen, wobei ich natürlich nicht ununterbrochen an diesem Teil arbeitete. Es ist ja noch ein sehr langweiliges “glatt rechts in Runden” auf den Nadeln, das besonders als Beifahrerin immer zur Hand ist. In love

 

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Verbraucht wurden ca. 1,4 Knäuel grau und 1 Knäuel pink (jeweils 70 % Mohair, 30 % Seide, 210 m/25 g)

Das Tuch ist erstaunlich groß geworden und ich finde es sehr gelungen! Ähnliche Tücher (von einer Seite her gestrickt, zweifarbig…) sah ich auf Ravelry, aber nach einer Anleitung zu stricken hatte ich keine Lust. Zwei Farben und ein paar Muster kann ich auch selber zusammen stellen. Smile  Und da ich Bortenabschlüsse liebe konnte ich mich hier so richtig austoben.

Form nach Julia: Vortexshawls bei knitting.today ,wobei ich ein wenig änderte (5 Zun, 2 Abn auf 6 Reihen) 

Musterreihe: Daisymuster von Knittingstitchpatterns, auch hier eine Abwandlung: zwischen jeder “Daisy” 7 M re

Strickborte zum abketten: aus dem Buch Stricken einmal anders

Obere kleine Häkelborte wieder aus dem Buch von Kristin Omdahl, ebenfalls mit einer Abwandlung, hier DStb.

Die anderen Muster (der breite Streifen in pink, die untere Häkelborte) entstanden frei.

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Nicht weit von hier

… ist “Nanduland”. Hier könnt ihr näheres dazu lesen. Im Winter sind uns keine Nandus begegnet, obwohl wir öfter in ihrem Gebiet unterwegs waren. Aber nun zeigten sie sich wieder und es ergab sich eine Gelegenheit für ein paar schöne Bildchen. Smile

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Auf dem Feld sieht das ja auch nett aus, aber die Viecher bleiben natürlich nicht dort, sondern queren auch die Straße. Also immer schön aufgepasst im Nanduland:

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Und Raubvögel – Sorte Mäusebussard – konnte ich auch wieder knipsen. Open-mouthed smile Es waren zwei, wie man auf dem rechten Bild sehen kann, die sich dort in den blauen Himmel schraubten.

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Außerdem ein Rotkehlchen mit Sinn für schöne Posen:

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So schön nach Größe angeordnet, die Gefiederten – das war aber Zufall und fiel mir erst zum Schluss auf. Rolling on the floor laughing

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Spitzenborte

… häkelte ich. Open-mouthed smile Seit kurzem besitze ich einen wunderschönen alten Schrank, der einen Aufsatz mit Glastüren hat. Und was passt da natürlich geradezu perfekt? Häkelspitze an den Regalbrettern! So herrlich altmodisch wie der Schrank ist auch die Borte. Allerdings mochte ich nicht mit allzu dünner Nadel häkeln und nahm daher das Spitzengarn doppelt, so dass es zur Nadelstärke 1,5 mm passte.

Das Bortenmuster entnahm ich dem Buch „The finer Edge“ von Kristin Omdahl. Ich besitze mehrere Bücher von Kristin und mag ihre Designs sehr! Red heart

märzborte

 

Und da mir in letzter Zeit zwei Raubvögel vor die Linse kamen, hier ein Vergleich zwischen Gabelweihe (Rotmilan) und Bussard. Bei der Weihe ist der Schwanz gegabelt, beim Bussard ist er rund:

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Der Milan kreiste sehr weit oben am Himmel während der Bussard seine Runden weiter unten zog. Er flog dabei direkt über mich hinweg. Rolling on the floor laughing

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Es ist

…. Frühling! Nagut, eigentlich erst “Vorfrühling”, aber es wird wärmer und bunter und ich bekomme wieder Appetit auf Salat im Glas.  Im Winter mag ich nicht so gerne kalte Rohkost, aber nun geht es wieder los. Smile Diese Woche im Glas: Mais, Kichererbsen, Möhren, Radieschen, Lauchzwiebeln und Käse.

Aber Frühling bedeutet ja vor allem: Blüten, Sonne, grüne Triebe – die Natur lebt auf und damit auch wir! Sun Rolling on the floor laughing

Krokusse und Schneeglöckchen sind natürlich die ersten, die uns in Gärten, aber auch auf Wiesen begegnen. Da in meinem Garten nur wenige Blümchen wachsen und ich keine fremden Gärten knipse, entstanden diese Bilder also auf Wiesen:

märzkrokus

 

Und auch einige Weidenkätzchen sind schon sehr weit!

 

märzblumen

 

Etwas abseits eines Wanderweges leuchtete es gelb. Die Neugierde trieb uns natürlich dorthin und wir erblickten:

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Ein kleiner Platz unter einem Baum wurde liebevoll mit Blumen bepflanzt und mit Muscheln dekoriert…. Vielleicht das Grab eines geliebten Haustieres?

Und es begegneten uns ein “Osterhase” und zwei Rehe, die sich auf der falschen Seite des Zaunes befanden – denn der sollte eigentlich die jungen Bäume vor den Rehen schützen:

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Als Abschluss noch meine derzeitige Tischdeko:

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Oh, eins muss ich noch erwähnen: ich schaute heute bei Wikipedia mal wegen der Schneeglöckchen und da stand etwas von “duftenden Blüten” – also schnupperte ich vorhin zum ersten Mal in meinem Leben an den kleinen Blüten: ohja, die duften ganz wundervoll! Open-mouthed smile

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Geribbelt

…. wird ja auch immer mal wieder – leider.

Vor einigen Tagen war ich auf der Suche nach Ideen für ein schönes Stricktuch und durchstöberte zuerst Ravelry (meine Favoriten und die Queue sind gut gefüllt Embarrassed smile) aber der Funke sprang nicht über. Dann griff ich in meine “Strickbibliothek” Winking smile  und in einem Buch fiel mein Blick auf ein Rechteck – aus der Mitte heraus mit 10 Maschen Anschlag in Runden gestrickt. Das Teil wird nur in Grundzügen erklärt, es ist keine Anleitung im herkömmlichen Sinne. Wie die Form entsteht wird kurz erläutert: an der Zunahmelinie auf x Runden y Maschen zunehmen, jeweils für die lange und die kurze Seite unterschiedlich viele. Fein, das sollte es also werden. Smile

Das bunte Meisengarn wollte auch mal auf die Nadeln, also los und 10 Maschen angeschlagen – halt, das wird ja rund gestrickt. Elizabeth Zimmermann empfiehlt dann einen Häkelanschlag als einfachsten und die Frau hat natürlich recht! Nun aber…. alles lief wunderbar, vom Nadelspiel wechselte ich zur Rundnadel…. Und dann kamen mir Zweifel. Zuerst mal an meinen Zunahmen, die mir nicht gefielen. Und dann folgte auch noch ein Fehler und dann fand ich alles viel zu bunt. Und dann beschloss ich zu ribbeln, bzw. die Nadel zu ziehen und mir die Sache (bes. die Zunahmen) genauer anzuschauen. Laughing out loud

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Beim ausbreiten zeigte sich dann, das viel zu viele Maschen an den langen Seiten waren, dort sah das eher rüschig aus. Da ich genau nach “Anleitung” verfuhr, könnte es sich um einen Druckfehler halten. Ein Errata zu diesem Buch gibt es aber nicht. Nun, wie dem auch sei, ich schlug neu an: anderes Garn (wieder eine Meise, aber nur mit zwei Farben) und andere und weniger Zunahmen. Ein Stück weiter als auf dem Foto bin ich schon und bisher sieht es gut aus.

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So viel Text für so wenig Ergebnis. Laughing out loud Aber ich wollte einfach mal zeigen, dass nicht immer alles glatt läuft und ribbeln auch zum stricken gehört.  Smile

Und für die ganz tapferen Leser*innen – oder die Menschen, die bis hierher runterscrollen Laughing out loud – folgt jetzt noch ein wenig Natur.

Auf einem kleinen See hier in der Nähe schwammen Enten, viele Stockenten – und eine Mandarinente! Das Bild kann man durch drauf klicken etwas vergrößern:

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Dieses über dem Wasser schwebende Nest hat mich erstaunt! Der Baum liegt da schon länger so, wie an diversen (nicht geknipsten) Anzeichen erkennbar ist – die Behausung wurde also wirklich so gebaut:

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Meisengarn, Meise: Wolle der Firma Rohrspatz & Wollmeise. Hier: Lace, 525 m/100 g.

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