Der Oktober

begann sehr schön. Es waren kalte Nächte, aber am Tage erfreute uns die Sonne noch. Jetzt ist es schon seit über einer Woche nur noch nass und grau und kalt. Aber davor war es hell und freundlich. Und bei einem Spaziergang knipste ich ein paar Bildchen in der Natur, die ich heute zeige.

Im Wald ist noch viel Grün.

 Aber am Waldrand wird es nun herbstlich.

 Die Hagebutten leuchten in der Sonne.

 Und auf den letzten Blüten tummeln sich die allerletzten Schmetterlinge.

 Nun hoffe ich auf ein paar goldene Herbsttage, auch wenn der Regen natürlich sehr, sehr notwendig und wichtig ist.

Und noch ein Schlussbild. Ihr wisst ja, dass ich es liebe, wenn bei azurblauem Himmel ein Raubvogel (oder ein Kranich oder ein Rabe) direkt über mich hinwegfliegt. Dann reiße ich die Kamera hoch und knipse drauflos. Und freue mich!

 

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Und endlich auch wieder Strick

Es ist Herbst, dass lässt sich nicht mehr übersehen. Das Laub an Sträuchern und Bäumen färbt sich gelb und rot. Der Himmel ist grau und hin und wieder regnet es.

Die richtige Zeit also, um sich in warme Wolle zu kuscheln. Und ein richtiges Kuschelteil ist dieser Poncho auch! Die Kaufanleitung gibts bei Ravelry: Calla heißt sie und ist schon einige Jahre alt. Aber so schöne Sachen sind zeitlos – zumal das Wort “Mode” in meinem Wortschatz nicht vorkommt.

Gestrickt aus zwei Garnen, die ich in dieser Kombination schon einige Male verarbeitet habe: hier gehäkelt, hier und hier als Tuch, hier als großen Cowl und hier als Weste.

Mein letztes Knäuel Findley Dappled von Juniper Moon Farm (in der Farbe Pink/Purple) wurde mit grauer Mulberry von “Wolle und Hobby” verpaart. Die Mulberry ist ein “klassisches” feines Mohair-Seidengarn (75/25%, LL 210 m/25 g) und die Findley besteht aus Merino und Seide (50/50, LL 730 m/100 g).

Mohair ist wunderbar. So zarte, feine Fäden und so herrlich leicht und warm! Allerdings finde ich Mohair auch ein klein wenig pieksig am Hals und habe daher den Poncho mit einem traumhaft weichen, kuscheligen Kaschmirgarn begonnen.

Aus diesem Garn strickte ich vor zwei Jahren ein Stirnband – das ich scheinbar nirgendwo einpflegte – und bin so begeistert vom Kuschelfaktor, dass ich sofort wusste: das wird der “Kragen” des Poncho! Es ist von Lang Yarns und heißt Cashmere light (LL 85 m/25 g, 88 % Kaschmir, 12 % Poly). Für das Stirnband habe ich nur einen Teil eines Knäuels verbraucht, den Rest verstrickte ich jetzt im Poncho.

Abgekettet mit schwarzem Baumwollgarn, damit nicht nur der obere Teil dunkel ist. Und die Zunahmen (die Löcher) habe ich anders angeordnet, als in der Anleitung vorgesehen. Ich mag es gerne etwas verspielter, daher nicht als gerade Linien sondern kleine Bögen.

Tja, leider habe ich keinen Garten mehr für die Fotos und bei dem Wetter fahre ich auch nicht mal eben in den Wald, daher sind die Bilder drinnen geknipst.

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Marzipankuchen

Mhm, mögt ihr Marzipan? Ich kenne nur einen Menschen der das nicht mag. Andererseits frage ich natürlich nicht jede*n, den ich flüchtig kenne, ob eine Marzipanliebe vorhanden ist. Eye rolling smile

Jedenfalls liebe ich Marzipan und habe einen Mandelkuchen mit Marzipan, Mandelstiften und Bittermandelaroma gebacken. Ganz schlicht sieht er aus, ist aber seeehr lecker!

In letzter Zeit mixe ich oft einfach drauflos, wenn ich etwas backe. Ob Brot, Kuchen oder Kekse. Dieses Mal habe ich aber mitgeschrieben, wieviel und wovon ich nahm.

 Marzipankuchen

  • 180 g Fett (Butter/Margarine)
  • 100 g Zucker
  • 100 g Marzipanrohmasse in kleine Stücke geschnitten oder geraspelt
  • 2 Eier
  • 220 g Mehl
  • 60 g Stärkemehl
  • 100 g saure Sahne/Quark/Frischkäse/Joghurt – egal
  • 5 g (1 Tl) Backpulver
  • 100 g Mandelstifte
  • einige Tropfen Bittermandelaroma

Fett mit Marzipan und Zucker fluffig rühren (ich nehme einen Handmixer), Eier dazu, dann das Mehl mit dem Backpulver und dem Milchprodukt, zum Schluss die Mandeln und das Aroma unterziehen.

Backen bei 180° C für ca. 45 min – Stäbchenprobe machen, aber Achtung: sticht man in ein Marzipanstückchen, sieht das feucht aus. Also lieber an verschiedenen Stellen mal prüfen.

Letzlich braucht man einen Rührteig, reduziert den Zucker und wirft stattdessen eben Marzipanrohmasse dazu. Mandelstifte/Aroma kann man jedem Teig zufügen. Das Sauermilchprodukt muss nicht sein, da könnte man auch einfach Wasser oder Saft oder sonstiges nach Geschmack nehmen. Man kann da fein experimentieren oder Reste verbrauchen. So ein Rührteig nimmt so schnell nichts übel.

 Es ist Kastanienzeit! Ich kann nicht widerstehen, wenn ich die glänzenden Kugeln finde und habe fleißig gesammelt und dekoriert.

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Noch mehr Tiere

…. sahen wir bei unserem Ausflug. Da war es noch sommerlich warm, während nun der Herbst da ist. Die Blätter verfärben sich, morgens ist es kalt und die Heizung läuft. Aber schauen wir zurück zum sonnigen Septembertag:

Wir besuchten einen kleinen Tierpark und bestaunten Bären und Geparde. Erfreuten uns am Anblick der Wildschweine und waren entzückt von den Erdmännchen. Auch Esel und Emus bewunderten wir.

Leider sind aber nur sehr wenige meiner Bilder vorzeigbar. Zum einen gibts natürlich überall Zäune und zum anderen lagen viele Gehege im Schatten alter Bäume. Schön für die Tiere und Besucher, nicht ideal für Fotos. 

Die Wildschweinfamilie hatte einen kleinen grünen Acker für sich – das gefiel mir!

 Meister Petz ruhte und ließ sich durch uns nicht stören. Es sind übrigens drei Petze. Einer nahm gerade ein Bad.

 Und mit zwei Bildern der niedlichen Hauptattraktionen (für uns) schließe ich für heute. Leider durch eine Acrylscheibe geknipst.

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So ein Ausflug

… in die Ferne lässt uns auch mal Überraschendes erblicken. Ein altes verlassenes Schwimmbad entdeckten wir. Das Tor stand offen, das Becken war frei zugänglich, die Neugier war groß… Ein “Lost Place” also.

Die kleinen Bäumchen mitten im Schwimmbecken haben Charme.

 

Hier möchte niemand mehr rutschen.

So glatt und glänzend ist das Metall noch.

Das war bestimmt ein herrlicher Spaß – damals, als alles noch intakt war.

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