Habe ich euch

eigentlich meinen “süßen Teller” gezeigt? Leider bin ich vor Weihnachten nicht mehr dazu gekommen. Deshalb also jetzt “zwischen den Jahren” ein Rückblick auf die schokoladigen Leckereien. Genaue Rezepte habe ich nicht für alles.

Aber die braucht man ja auch gar nicht, um Datteln mit Marzipanrohmasse zu füllen und in geschmolzene Kuvertüre zu tauchen. Auch die Mandel-Crossies gehen einfach: Cornflakes etwas zerdrücken, Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten und zu den Cornflakes in eine große Schüssel füllen, Kuvertüre und/oder Schokolade schmelzen – soviel dazu geben, bis alles überzogen ist. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf eine Unterlage setzen. Hier auf dem Blog habe ich zwei Rezepte für Crossies: einmal mit Erdnüssen und Erdnusscreme klick und einmal mit Kokosraspeln und Trockenfrüchten klick

Für die Trüffelpralinen orientierte ich mich an einem Rezept von Andrea Marquetant – findet ihr auf ihrem feinen Foodblog  zuckerimsalz hier: klick. Bei mir gab es kleine Abwandlungen: andere Schoki, kein Honig, weniger Butter, Amaretto als Likörzugabe. Weil er da ist, streute ich essbaren Silberglitzer und natürlich Kakaopulver auf die Pralinchen – sie waren superlecker!

Und dann liegen da gebrannte Mandeln in der Mitte. Davon habe ich nun schon mehrere Ladungen hergestellt und zwar immer mit 70 g Zucker auf 200 g Mandeln, das ist für meinen Geschmack das ideale Verhältnis.

 Ein bisschen Natur gibt es dazu. Hier hat es nur sehr wenig geschneit und das blieb dann auch nicht lange liegen. Nur an schattigen Stellen findet man noch weiße Flecken. Weiter oben – nun, dort stiefeln lt. Zeitung unglaublich viele Touristen herum, darum bleiben wir hier unten und daher gibts keine richtigen Schneebilder. Kann sich ja noch ändern, wenn es weiter unten auch mal schneit.

Glück hatten wir einmal und konnten die letzten roten Weißdornbeeren und Hagebutten im Sonnenschein bewundern.

Und nun ist es wieder einmal soweit: ich wünsche euch einen

 

Guten Rutsch

in ein

glückliches und

GESUNDES

Neues Jahr!

 

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Frohes Fest

Aber erst ein wenig Natur, denn in die Natur dürfen wir ja immer noch unbegrenzt – so oft und so lange wir möchten. Wie erfreulich! Und auch wenn sich die Weihnachtswoche wieder einmal “klassisch” – nämlich grün und nass – zeigt, so hatten wir davor einige Sonnentage.

Ah, der blaue Himmel! Ich finde diesen Anblick immer wieder geradezu berauschend!

 Und hier haben die Elfen des Waldes nach einer durchtanzten Nacht ihre Schleier zum trocknen in die Gräser gehängt.

Und nun wünsche ich meinen Leser*innen ein frohes Weihnachtsfest!

 

 

 

 

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Eine Kapuze

strickte ich! Und sie gefällt mir richtig, richtig gut! Viiiiel besser als eine Mütze! Jetzt muss sie sich nur noch bei Kälte bewähren. Erstmal die “Liegefotos”:

 Die (Kauf)Anleitung ist von Birgit Freyer (Link zu ihrem Shop – Vorsicht, da gibts so tolle Garne! ) und hier gehts zur Ravelryseite der Anleitung: klick, die eigentlich ein Tuch mit Kapuze ist. Da ich nur drei Knäule des dicken, weichen Garnes hatte, gab es nur eine Kapuze mit kleinem Kragen und Bindebändern. Vorgesehen ist dünneres Garn,  aber mich lachten die drei dicken Dinger an und dazu nahm ich noch ein kuschelweiches Pelzgarn (dessen Banderole verschollen ist ) für einen besonderen Rand.

Die Konstruktion dieser Kopfbedeckung finde ich großartig! Man beginnt mit einem Quadrat, was halt auch bedeutet, dass man keine Maschenprobe braucht.

Verstrickt habe ich also 150 g Vivienne von Lang Yarns, 95 % Wolle, 5 % Polyamid, LL 90 m/50g. Und äh, ca. ein halbes Knäuel Flauschgarn als Umrandung verhäkelt. 

 Das Lilakäppchen durfte auch schon mit ins Freie und ich bin sehr zufrieden damit! Kopf und Hals/Nacken werden schön warm gehalten. Allerdings einen Nachteil hat sie – wie jede locker sitzende Kapuze: der Wind kann reinwehen und meine zarten Öhrchen werden dann kalt. Wenn es also knackig kalt wird, werde ich einfach ein Stirnband tragen und die Kapuze drüber ziehen.

Hier Tragebilder, mit Dank an D.H.. Den Anblick meiner roten Nase erspare ich euch aber.

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Viele Kekse

…. aus einem Teig wurden gebacken. Solche Mengen erfordern viel Zeit – ich habe einen ganzen Nachmittag damit zugebracht. Insgesamt war es ziemlich chaotisch – typisch ich eben. Aber nur das Ergebnis zählt, nicht der Weg dahin.

Übrigens werde ich von einigen Menschen für sehr strukturiert gehalten, weil ich Chaos nur dann verbreite, wenn ich alleine bin. Mit anderen zusammen bin ich immer für ein strukturiertes Vorgehen – das ist auch viel entspannter für alle.

Aber ich war alleine – Herr Lavendelhexe kümmerte sich derweil um unser Weihnachtsbäumchen und nun steht es liebevoll geschmückt im Wohnzimmer – und so konnte ich dem Chaos feien Lauf lassen.

Der Anfang war einfach: drei Eiweiß für Zimtstangen (keine –sterne!) steif schlagen. Puderzucker dazu und weiter schlagen. Und dann wurde das Zeug einfach wieder weich, als ich die gemahlenen Mandeln zufügte. So begann es… Also noch mehr Mandeln dazu, aber der Teig blieb flüssig. Kurz bevor ich den Kram aufs Blech kippte, probierte ich ihn glücklicherweise noch: kein Zimt! Na, das ließ sich noch leicht beheben. Der Rest verlief sehr äh, spontan und ungeplant und …. egal! Was ich wirklich verarbeitete, kann ich gar nicht so genau sagen. Der Einfachheit halber schreibe ich also ein bewährtes Mürbeteigrezept auf. So sollte es nämlich ursprünglich werden.

 Mürbeteig für viele Kekse

  • 3 Eigelb
  • 250 g Butter/Margarine
  • 200 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • etwas Vanille

Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in 3 oder 4 Teile teilen. Nach Wunsch verfeinern und ausrollen und ausstechen oder -schneiden oder zu Rollen formen, kühlen und diese später in Scheiben schneiden – der Teig macht alles mit. Gebacken wird er bei 175° C für ca. 10- 15 min – das kommt darauf an, wie dick die Teile sind und auf den Herd natürlich auch. Da ich immer zwei Bleche im Ofen (Heißluft) hatte, reduzierte ich die Temperatur auf 160° C, was die Backzeit natürlich verlängerte.

Nougatplätzchen

Einen Teil habe ich mit 1 EL Kakao verknetet, ausgerollt und dann – tada! Ich habe endlich ein Teigrädchen! –  die Teigplatte in Stücke geradelt. Wunderbar, viel besser als mit dem Messer zu schneiden wie bisher. Die Stücke auf ein Blech (Backpapier, Silikonmatte o.ä.) legen und backen. Nach dem backen dann eine Packung Nougatmasse geschmolzen und die Hälfte der Plätzchen damit bestrichen, mit den anderen zugedeckt und mit geschmolzener Kuvertüre beträufelt.

Zitrusteilchen

Die nächste Teigportion aromatisierte ich mit einem Päckchen Orangenschale, dann ebenfalls ausgerollt und in Stücke geradelt und nach dem backen und abkühlen mit einem Guss aus Puderzucker und verdünntem Zitronensaft bestrichen.

Gewürzkipferl und Engelsaugen

Für die Kipferl wählte ich eine Gewürzmischung und als Marmeladenfüllung nahm ich dieses Mal Pfirsichkonfitüre. 

Die Zimtstreifen wurden ja eine zusammen hängende Platte, keine Streifen und beim schneiden bröselte der Guss und überhaupt – die werden zu Desserts verarbeitet. Mit einer feinen Creme aus Frischkäse oder Mascarpone und Kompott (z.B. aus Äpfeln), wird das köstlich!

 Und noch ein Tipp am Rande: wenn ihr jemals ein zusätzliches Blech für euren Herd braucht und eins der “passt für jeden Ofen”-Teile kaufen wollt – nehmt das teurere, das sich nicht so einfach zusammenschieben lässt. Das billige kann nämlich so leicht geschrumpft werden, das passiert u.U. schon beim herausziehen aus dem Ofen. Und wenn dann darunter ein Blech mit Keksen ist…. Nunja, wie gesagt: Chaos halt.

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Manchmal ist der Himmel blau

…  und mit ganz viel Glück fliegt dann sogar ein Raubvogel (Bussard?) vorbei.

 Der hier war wohl im Revier eines Falken unterwegs und der kleine Falke war echt mies drauf und flog Manöver gegen den Großen. Er bremste immer ab, aber machte deutlich: hau ab, das ist meins, das ist meine Wiese, das sind meine Mäuse. Der große Raubvogel wich aus und zog scheinbar in Ruhe seine Kreise immer weiter.

 Die beiden flogen ziemlich weit oben, daher die schlechte Bildqualität. Aber ich finde solche Beobachtungen immer sehr spannend! Im Sommer sah ich zwei Raben, die einen Bussard bedrängten. Auch weit entfernt, noch dazu mit einem Wald im Hintergrund, also wirklich schlecht zu sehen. Aber sehr interessant!

Und noch ein wenig blauen Himmel, weil es jetzt gerade so grau und kalt ist:

 Ein allerletztes Bild, weil der Anblick einfach gut tut:

 

 

 

 

 

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