Gestrickt: noch ein Set

… aus Pulswärmern und Stirnband. Smile Dieses Garn liegt schon länger bei mir und wartet auf seine Bestimmung. Und manchmal dauert das eben einige Jahre – aber irgendwann wird (hoffentlich Who me?) alles verarbeitet!

Noch ein Paar Handwärmer wollte ich stricken, aber dieses Mal mit Daumen. Ein Muster würde von der Färbung verschluckt, daher nur einfache Bündchen, sonst glatt rechts. Ohne Anleitung, aber natürlich studierte ich einige, damit ich wusste, wieviele Maschen der Daumenkeil ungefähr braucht.


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Und weil ich mich gerne in passende Sets einhülle, gab es noch ein Stirnband dazu: gestrickt wird ein Schlauch in glatt rechts (also in Runden immer rechte Maschen), die Naht gerafft und mit einer kleinen Schlaufe im Rippenmuster 1 re, 1 li verdeckt. So liegt das Gestrick doppelt über den Ohren und wärmt schön.

Nun fehlt natürlich noch etwas für den Hals aus dem restlichen Garn. Welches von einer Handfärberin ist, die scheinbar nicht mehr färbt. Damals hieß ihr Shop “Wollkenschloss” (ich traf sie auf Märkten, kaufte nicht online sondern “auf Sicht” – wie meistens bei Wolle Smile) und das Garn heißt “Trollzeh” und wiegt pro Knäuel 150 g bei einer LL von 420 m (= 6fädiges Sockengarn, 75 % Wolle, 25 % Poly).



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Die Feiertage sind vorbei – der Jahreswechsel steht an! Wie immer: hier geht es auch im kommenden Jahr weiter wie bisher: ich zeige, was ich will. Rolling on the floor laughing Mal Natur, mal Handarbeiten und auch mal etwas gerührtes wie Creme oder Leckeres aus der Küche.

Die letzten Pulswärmer des Jahres zeige ich euch an Silvester – die sind so richtig kuschelig! Open-mouthed smile

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Noch ganz schnell

… ein paar Leckereien für den Adventsteller. Nougat, Schokolade, Marzipan und ein paar kleine Extras ergeben auch köstliche kleine Geschenke! Auf dem Foto seht ihr oben links Mandelschokolade, daneben rechts die nicht sehr fotogenen, aber köstlichen Nougat-Walnuss-Häufchen, in der Mitte Kumquatmarzipan und unten die (natürlich gekauften) Dominosteine.

 

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Walnuss-Nougat-Häufchen

  • 100 g Schokolade (zartbitter oder nach Wahl)
  • 50 g Nougat (schnittfest, zum backen)
  • 50 g Walnüsse (oder andere beliebige Nüsse)
  • 50 g Rosinen (pur oder in Rum eingelegt)

Schokolade und Nougat schmelzen. Die Nüsse hacken oder zerdrücken (geht wohl nur mit Walnüssen). Die Rosinen liegen bei mir im Rum und warten auf ihre Verwendung. Man kann natürlich auch einfache ohne Rum nehmen oder anderes Trockenobst, dann gehackt. Nüsse und Früchte zum Schokomix geben, alles fein verrühren, evtl. nochmals kurz erwärmen und dann mit einem Löffel kleine Kleckse auf Backpapier oder eine Backmatte setzen. Oder in Pralinenmanschetten aus Papier.

 

Kumquat-Marzipan

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Kumquats, gezuckert und getrocknet (oder anderes Trockenobst nach Wahl)
  • Kuvertüre zur Deko

Die Kumquats – wo bekommt man die überhaupt? Leider nur online, in einem Laden sah ich sie noch nie – werden gehackt (bei mir elektrisch mit der Moulinette) und mit der Marzipanrohmasse verknetet. Das Ganze nun zu einem eckigen Stück beliebiger Dicke formen, mit geschmolzener Kuvertüre (20 – 30 g) beträufeln und nach dem fest werden in Stückchen schneiden. Wer es gerne richtig süß mag, kann noch bis zu 50 g Puderzucker unterkneten und evtl. auch noch 1 EL Alkohol. Orangenlikör zu getr. Aprikosen als Beispiel.

Kumquats sind bitter-süß, ich mag die gerne, aber sie sind sicher nicht für jede*n so lecker. Open-mouthed smile

Für die Mandelschokolade habe ich hier schon ein Rezept. Statt der Mandeln kann natürlich jede beliebige Nusssorte genommen werden – nimm, was du im Haus hast. Smile

Und nun wünsche ich euch allen ein

Frohes Weihnachtsfest

und friedliche Feiertage!

 

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Kekse – ein Teig, zwei Sorten

Die letzten Plätzchen vor Weihnachten! Heute mal zwei Sorten aus einem Teig. Wer eine größere Teigportion anrührt, kann auch noch mehr Variationen daraus zaubern. Aber ich bevorzuge kleine Mengen.

 

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Mürbeteig:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter/Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (optional – etwas Mehl/Nüsse sind dann möglich)

Alles verkneten, Teig halbieren.

  • 1 EL Kakao
  • 40 g Mehl oder gemahlene Nüsse/Mandeln (nur bei Eizugabe)

unter eine Hälfte kneten.

  • 1 Orangenschale, frisch (von einer Orange) oder getrocknet (ein Päckchen)
  • 50 g Mehl oder gemahlene Mandeln/Nüsse (nur wenn Ei im Teig)

mit der anderen Teighälfte verkneten.

Nun kann man entweder alles erst eine Stunde gut verpackt im Kühlschrank ruhen lassen, dann ausrollen und ausstechen. Oder man ist faul – wie ich!

Den dunklen Teig rollte ich zu Kugeln, die ich auf dem Blech flach drückte.

Und den hellen Teig rollte ich auf Backpapier aus und dann stellte ich mal wieder fest, das mir ein Rollwellenschneider fehlt. Naja, also mit einem Messer in Stücke geschnitten und alle etwas auseinander geschoben.

Beide Bleche in den Ofen und bei ca. 160° Heißluft für etwa 20 min gebacken. Der helle Teig war natürlich eher fertig, weil die Kekse dünner sind.

Nach dem abkühlen kamen alle Plätzchen dicht an dicht auf ein Backpapier und ich löffelte 50 g geschmolzene Schokolade darüber.

Die Orangenkekse wären auch mit einem Guss aus Puderzucker und frisch gepresstem Orangensaft köstlich – aber ohne Apfelsine im Haus war das leider nicht möglich.

 

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Wer mehr Teig anrühren möchte (doppelte oder dreifache Menge), bekommt hier noch einige Ideen: Engelsaugen, einfache Ausstecher (nach dem backen mit Guss und Kuvertüre und Zuckerstreuseln verzieren), Butterplätzchen (etwas Vanille zum Teig), Zimtkekse (Zimt oder Spekulatiusgewürz in den Teig, auf Mandelblättchen ausrollen), Spitzbuben (also zwei ausgestochene Plätzchen nach dem backen mit Marmelade zusammen kleben), schnittfesten Nougat leicht erwärmen und nach dem backen als Füllung zwischen zwei Kekse streichen. Gehackte Nüsse/Mandeln unter den Teig kneten, evtl. Gewürze dazu.

So ein simpler Mürbeteig bietet unendlich viele Möglichkeiten! Open-mouthed smile

 

 

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Gehäkelte Deko

… ist ja so eine Sache. Nicht jedem gefällt es – aber hey, was gefällt schon allen? Ein Knäuel Garn auf einem Wühltisch sah so richtig nach Weihnachtsdeko aus: dunkelgrün mit farbigen Tupfen.

Ich nahm es also mit und grübelte über einer gehäkelten Tannenform. Durchsuchte Ravelry und dachte mir danach: für ein Dreieck brauche ich keine Anleitung. Im sog. Grannymuster über drei Ecken im Kreis –   das kann ich auch so.


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An eine Seite noch einen Stamm gehäkelt und aus den paar Metern Garn, die dann noch übrig waren, stellte ich einen kleinen Bommel her, die Baumspitze. Kleine Kugeln sind auch in meinem Fundus. Fertig ist eine schnelle weihnachtliche Wanddeko. Smile


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Das Garn “Orlando” ist von der G-B Warenhandels GmbH, LL 100 m/50 g, 34 % Wolle, 66 % Polyacryl.





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Weihnachtswetter

… hatten wir für kurze Zeit: Schnee! Nicht sehr viel, aber trotzdem schön. Ich konnte nicht widerstehen und musste einige Bildchen knipsen:



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Kugeln und Kerzen findet man natürlich nicht einfach so im Wald – die hatte ich extra für die Fotos eingepackt. Und wieder mit zurück nach Hause genommen, weil es zwar sicherlich ein netter Anblick für Wanderer ist, aber eben doch auch Müll.


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Ich frage mich, ob ein gehäkeltes Ornament aus rotem Baumwollgarn “safe” genug für die Natur ist? Thinking smile

Der Schnee ist inzwischen wieder weg – es ist milder und hat ordentlich geregnet….


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