Wieder warme Handgelenke

Vielleicht ein irreführender Titel, denn für meine Handgelenke habe ich so viele Wärmer – Pulswärmer – dass die gar nicht auskühlen können. In love Aber ich strickte noch ein Paar – das Muster ist so raffiniert, es musste nun endlich auf die Nadeln. In meiner Bibliothek auf Ravelry befinden sich sehr viele Anleitungen für “Fingerless Mitts” – genauer gesagt, ist das eine dreistellige Zahl. Who me?  Und als ich da neulich so durchflöhte, fiel mein Blick auf dieses Muster, das nun schon seit zwei Jahren wartet und hochinteressant ist! Mein Verständnis von englischen Anleitungen ist in den vergangenen Jahren immer besser geworden und so gehe ich inzwischen an Muster, die mir früher ein wenig suspekt waren. Smile

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Wie schon einmal verstrickte ich die Pashmina von Madelinetosh (75 % Merino, 15 % Seide, 10 % Kaschmir, LL 329 m/100 g). Wunderbar warm und weich ist dieses Garn! Und bis auf einen Rest von 10 Gramm nun auch verbraucht. Smile

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Stormcloud Mitts von William Nelson (Link zu Ravelry). Allerdings habe ich die Anleitung vereinfacht und ohne Daumen gestrickt: 35 M Anschlag, 8 Reihen 1 re, 1 li, dann den Mustersatz einmal in der Breite und dreimal in der Höhe, 3 R. Bündchen, abketten, auf jd. 2. Masche: 1 fM, 2 LM, 2 Stb. häkeln. Naht schließen.


Und ganz ohne Natur soll dieser Post ja auch nicht sein. Es fliegen immer noch Kraniche, einige bleiben ja auch im Winter hier, andere ziehen jetzt erst fort. Und einige Wildgänse kamen auch vorbei. Smile

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Kreativprojekt Nummer Drei

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Heute gibt es “Trinkschokolade am Stiel, bzw. Löffel”. Gerade im Winter ist das auch ein nettes Mitbringsel oder –gebsel.

Zutaten:

  • 100 g Kuvertüre, Zartbitter und Vollmilch je zur Hälfte
  • 10 g Kakaopulver
  • evtl. 1/2 TL Gewürz
  • evtl. Dekoration (Schokosterne, Zuckerstreusel….)

Statt der Kuvertüre kann man jede beliebige Schokolade nehmen, auch Reste (im Januar dann die übrig gebliebenen Weihnachtsmänner). Mir ist reine Vollmilchschokolade zu süß, aber das ist natürlich Geschmacksache. Das Kakaopulver ist ungesüßt und dunkel, wie man es zum backen verwendet. Als Gewürz nehme ich gerne Lebkuchengewürz, natürlich ist das optional und kann nach Vorliebe auch durch Zimt oder Kardamom oder Vanille oder Orangenschale oder gar nix ersetzt werden. Zur Dekoration eignen sich natürlich auch gehackte Nüsse oder Mandeln oder Schokolinsen oder Marshmallows…. eben alles, was mit Schokolade harmoniert und im Trinkkakao nicht unangenehm auffällt.

Geräte:

Holzlöffel (gibt es hier im Supermarkt, stattdessen kann man auch Holzstiele wie für Eis benutzen), Förmchen (in meinen war Frischkäse, ich wasche sie immer ab und nutze sie jedes Jahr wieder), Löffel, Mikrowelle oder Wasserbad, Glaskrug o.ä.

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Zubereitung:

Die Holzlöffel kann man verzieren, beschriften, bekleben – was auch immer. Aber das sollte zuerst erfolgen, danach gehts so weiter:

Kuvertüre/Schokolade schmelzen. In der Mikrowelle bei ca. 400 Watt für etwa 3 min. Oder im Wasserbad. Kakao und Gewürz einrühren. In Förmchen füllen – hier verteilt auf 4 Förmchen, für besonders üppigen Kakao nur 2 oder 3 Stücke herstellen. Wenn die Schoki langsam anzieht die Löffel einstellen und Deko einstecken oder aufstreuen. Einige Stunden stehen lassen, damit die Teile richtig durchhärten. Dann ausformen (leichter Druck auf die Förmchen hilft dabei) und genießen oder schön verpacken. Beschriften mit dem Hinweis:

In einem Becher heißer (Pflanzen)Milch auflösen und genießen.

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Borten an Fleecedecken

… zu häkeln macht mir Freude! Und es verbraucht viel Garn. Winking smile Was ja manches Mal wünschenswert ist. In meinen Vorratskisten finden sich nämlich auch Garne, die ich inzwischen nicht mehr kaufen würde – meine Vorlieben haben sich verändert und auf der Haut mag und vertrage ich nicht mehr viel Kunstfaser, daher stricke ich meine Tücher und Loops lieber aus Naturgarnen wie Wolle, Alpaka und Seide…. Send a kiss

Aber die anderen Garne sind da und wollen – sollen – müssen auch verarbeitet werden. Die erste Decke umhäkelte ich 2014 und gleich danach kaufte ich noch eine schon versäuberte fliederfarbene Fleecedecke. Allerdings dauerte es ein Weilchen, bis ich sie dann endlich  auf die Nadel nahm. Who me?

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Das war nun ein richtiger Garnfresser – vom ersten Garn blieb gar nichts übrig, die Runde war aber noch nicht beendet, also kramte ich in meiner Kiste und fand eine passende Farbe. Nicht genau gleich, aber doch harmonisch. Die Runde damit beendet und noch eine in diesem Garn und dann als Abschluss einmal mit Wuschelfaden herum.

Alles sehr einfache Maschen, ohne Anleitung. In der ersten Runde immer eine feste Masche auf die Schlinge gefolgt von zwei Luftmaschen. Ich häkele gerne Luftmaschen am Rand, weil ich finde dass es einfacher und schneller geht auf bzw. um die Luftmaschen zu häkeln. In love Für die Rundungen (sind ja keine “echten” Ecken) über etliche Maschen mit drei statt zwei Luftmaschen zwischen den fM.  Übrigens wechselte ich nach zwei Runden die Richtung (durch wenden), damit die Borte von beiden Seiten gut aussieht.

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Was mit “versäubertem” Rand gemeint ist, kann man hier gut erkennen. Es ist schon eine Art Schlingstichrand um die Decke gearbeitet. Das müsste man sonst selber machen – und zwar möglichst gleichmäßig. Winking smile 

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Die verwendeten Garne zähle ich nicht auf, sie haben alle einen hohen Anteil an Poly bzw. bestehen sogar gänzlich daraus. Da die Decke auch aus Polyester ist, passt das ja. Smile  Jedenfalls verbrauchte ich über 150 Gramm.


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Die letzten

…. Frösche querten unseren Weg noch Anfang November! Ob sie ihre Winterquartiere aufsuchten? Thinking smile  Jedenfalls war ich sehr erfreut, so spät im Jahr noch einige Hüpfer zu sehen und konnte sogar ein paar ablichten.

 

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Dass ich die Tierchen ganz entzückend finde, wisst ihr ja schon. Im Sommer begegneten uns ja große Gruppen winzig kleiner Fröschchen. Diese hier sind nun auch keine Riesen, aber doch ein bisschen größer und sie waren als Einzelgänger unterwegs.

 

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Welcher Art sie angehören  – ich weiß es nicht….

 

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Kreativprojekt Nummer Zwei

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Heute gibt es leckere Energiekugeln aus Datteln, Trockenfrüchten und Mandeln. Als kleine Aufmunterung zwischendurch und auf Wanderungen finde ich die Teilchen perfekt.

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Zutaten:

  • 30 g getrocknete Aprikosen
  • 30 g frische Datteln, ohne Stein gewogen
  • 60 g Mandeln
  • 6 g Kakaopulver (zum backen)

So ganz genau muss man sich an diese Mengen nicht halten. Wenn die Aprikosen 27 oder 36 g ergeben macht das nichts. Theoretisch kann man das Rezept in Löffeln oder Bechern oder Mokkatassen abmessen. Das Verhältnis der Zutaten: ein Teil Trockenobst, ein Teil frische Datteln, zwei Teile Mandeln/Nüsse, dazu Kakao und/oder Gewürze oder Kokosraspel nach Wunsch.

Statt der Mandeln sind auch andere Nüsse möglich: Cashew, Hasel etc., einzeln oder gemischt – alles geht.

Die frischen Datteln sind für die Klebrigkeit unverzichtbar. Es gibt sie im Supermarkt in der Gemüseabteilung in kleinen Pappschachteln zu kaufen. Im Kühlschrank (Gemüsefach) halten sie ein Jahr. Findet man nur getrocknete Datteln, so fehlt Feuchtigkeit und muss ersetzt werden. Das habe ich auch schon ausprobiert und Mandelmus und die teureren Medjooldatteln genommen. Aber ich bevorzuge die frischen Datteln, deshalb hier das Rezept mit denen.

Die Aprikosen können durch andere Trockenfrüchte wie Cranberrys, Kirschen usw. ersetzt werden. Nur Datteln und keine anderen Trockenfrüchte ist auch möglich, mir aber  viel zu süß – das war nämlich mein erster Versuch. Smile

Gewürze wie Zimt oder Kardamom, Tonka oder Vanille sind auch sehr lecker. Lässt man den Kakao weg, können die Kugeln in Kokosraspeln gewälzt werden. Ich bin Schokojunkie, daher für mich immer mit Kakao. In love

Geräte:

Elektrischer Zerkleinerer wie z.B. eine Moulinette. Bei etlichen Stabmixern gehört so ein kleiner Häcksler auch zum Zubehör. Evtl. klappt es auch im Standmixer oder mit dem Pürierstab – aber das habe ich nicht ausprobiert!

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Zubereitung:

  1. Mandeln hacken
  2. Früchte (evtl. in grobe Stücke schneiden) dazu geben und weiter hacken
  3. Kakao und/oder Gewürze zufügen und nochmal durchhacken
  4. Etwas “Teig” zwischen den Fingern zusammen drücken, wenn es hält zu Kugeln formen. Ist der Teig zu trocken, noch eine Dattel untermixen.
  5. Ohne den Kakao ist die Masse feuchter und man kann die Kugeln in Kokosraspeln wälzen.

  Sie halten, verschlossen in einer Dose oder einem Glas aufbewahrt, mind. 6 Wochen, wenn sie nicht vorher verputzt werden. Be right back

 

 

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