Feine Creme

habe ich mir gerührt. Jetzt im feucht-kühlen Herbst braucht und verträgt meine Gesichtshaut wieder “richtige” Creme. Im Sommer geht nur eine leichte Lotion ohne Emulgator, bzw. mit etwas Lysolecithin.

Aber nun durfte ich endlich wieder für mich rühren! Naja, Handcreme mache ich mir regelmäßig, aber die ist ja sehr speziell und immer ähnlich, also irgendwie ein bisschen langweilig.

Ich benutze nur sehr wenige Wirkstoffe. Glyzerin gebe ich in fast jede Creme, aber ansonsten reicht mir die Kraft der Öle und Kräuter. Winking smile

 Meine Pflegecreme mit 25 % Fettgehalt

100 % (für 50 g also von allem die Hälfte nehmen)

  • 62 Wasser/Hydrolat   erhitzen
  • 5 Montanov 68 mit
  • 12 Öl (hier: Kräuteröl, Avocadoöl) und
  • 8 Fett (hier: 3 Shea nilotica, 3 Wollwachs, 2 Mangobutter)
  • ebenfalls erhitzen. Nebenher
  • 3 Glyzerin
  • 10 Weingeist (hier: Kräutertinktur)
  • 1 Msp. Cosphaderm
  • 2 Msp Hyaluronsäure zusammen rühren.
  • pro 10 g Creme 1 Tr. ÄÖ oder weniger (hier Fenchel)

Wenn das Fett klar aufgeschmolzen und das Wasser heiß ist wird das Wasser zur Fettphase gegossen und hochtourig (Stabmixer) gerührt. Nach ca. 2 min dann per Hand weiter rühren. Bei Handwärme die Konservierung etc. zufügen, nochmal aufmixen, evtl. beduften (ÄÖe sind gleichzeitig Wirkstoffe ) und abfüllen.

Meine Haut ist das, was “reif” genannt wird. Aber ziemlich unproblematisch. Nicht besonders trocken oder empfindlich, so dass ich ziemlich frei in der Auswahl meiner Rohstoffe bin.

Und ja: ich mag und nutze “richtige” Cremes. Mit etwas Hygiene ist mir das möglich. Also nicht mit den Fingern in den Cremetopf langen, nur 4 – 6 Wochen haltbar usw. Für mich ist das so in Ordnung, andere bevorzugen leichtere Texturen in Spendern. Es muss jede*r für sich selber heraus finden, was passt.

Achje, im Text vergessen: alles desinfizieren vor Gebrauch muss man natürlich auch! Ich gebe hier aber eh keine Anleitung für Anfänger, sondern erzähle einfach, was ich so für mich herstelle.


Außerdem habe ich ein wenig mit Mohnkapseln gespielt. Ein richtiges Fotoset aufgebaut. Und dann viel ausprobiert. Diverse Einstellungen an der Kamera, frei Hand und mit Stativ (ja, das war viiiel besser) und hier ein vorzeigbares Ergebnis:

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3 Antworten zu Feine Creme

  1. wassereimer sagt:

    Ja, mit dem richtigen Aufwand kann man immer noch bessere Ergebnisse raus holen. 😄 Gefällt mir das Bild. 👍🙂

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