Eine kleine Tischdecke

… für ein rundes Tischchen wurde gehäkelt. Begonnen schon im September letzten Jahres ruhte sie eine ganze Weile und wurde vor einigen Wochen reaktiviert und nebenbei fertig gestellt. Verarbeitet habe ich Filethäkelgarn, dass schon viele Jahre hier liegt. Früher – also eine ganze Weile vor der Jahrtausendwende Be right back – häkelte ich Borten für Handtücher aus solchem Garn (Beispiele hier). Jetzt nahm ich den Faden aber doppelt, damit ich überhaupt voran komme. Das Muster ist simples “Standardgranny” mit 6 Ecken. Die Borte aus Luftmaschenbögen mit einer Abschlussrunde in festen Maschen und Stäbchen entstand spontan und die dekorativen Eckelemente stammen aus dem Buch “Spitzen und Blenden” von Nicky Epstein.

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Weiß wird die Tischdecke wohl nicht für immer bleiben. Auch wenn sie nur ein Beistelltischchen schmückt, so fürchte ich doch, dass sie irgendwann befleckt wird und dann ein Farbbad nehmen muss. Einige große gehäkelte Tischdecken (alle käuflich erworben) wurden schon gefärbt, anderen steht das noch bevor. Denn bisher fand ich nur weiße oder cremefarbene Häkeldecken für unseren Esstisch. Natürlich benutzen wir Tischsets, aber es passiert doch immer mal, dass jemand kleckert. Ist nicht so schlimm, es gibt ja Farbe. In love

Ein bisschen Natur  bildet heute den Abschluss. Die Schwäne waren gut verborgen auf einem ehemaligen Mühlteich.

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Allerorten wird fleißig für Nachwuchs gesorgt. So ein Paarungsrad der Libellen ist schon faszinierend!

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Lavendel

Wir sahen Lavendel, viel Lavendel! Red heart  Die Blütezeit neigte sich zwar schon dem Ende zu, trotzdem war es ein wundervoller Anblick! Die ersten Besuche und Fotos von dort sind – sofern sie im Blog erwähnt wurden – dem Crash  zum Opfer gefallen. Aber der letzte schockierende Anblick im Jahre 2012 findet sich hier. Danach hatten wir kein Verlangen mehr nach Güstrow zu fahren. Aber vor kurzem erfuhren wir aus zuverlässiger Quelle Winking smile dass der Schlossgarten inzwischen großartig anzusehen sei und auch wieder mit viel Lavendel bepflanzt wurde. Also nix wie hin.

Nun habe ich natürlich unendlich viele Lavendelfotos geknipst, möchte aber niemanden damit langweilen, so dass hier nur eine Collage (alle Bilder kann man zum vergrößern anklicken) gezeigt wird:

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Und  hier ein Blick vom Garten auf das Schloss:

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Vom Garten aus gesehen befindet sich links neben dem Schloss die Brücke, von der aus die folgenden Eindrücke entstanden. Auf der rechten Seite führt eine Treppe vom Garten hoch zum Innenhof.

Der Laubengang rings um den Garten ist schon alt und blieb ja auch stehen, wie ihr im oben verlinkten Beitrag sehen könnt. Viele, viele Beete sind – wie auch schon früher – mit Lavendel bepflanzt. Dazwischen Grün und kleine Hecken, aber auch ein paar bunte Farbtupfer.

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In der Mitte ein Beet in Herzform Red heart

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Und zum Abschluss noch eine Collage:

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Ein Bolero aus einem Quadrat

Das ist ein großartiges Design! Man strickt ein Quadrat und wenn es groß genug ist, wird abgekettet – bei Bedarf natürlich mit einer Borte oder sonstwie “hübsch” – und dann näht man zwei kurze Nähte…. also es ist simpel, aber ich kann es nur schwer erklären: Quadrat zur Hälfte zusammen legen und dann an den Seiten von der offenen Kante Richtung Faltlinie ein Stück weit zusammen nähen. Fertig. Nach Belieben könnte man um die Öffnung und/oder die Ärmel noch eine Blende stricken. Will ich aber nicht. In love Hier soll nur das wunderschöne Paillettengarn wirken und nichts soll davon ablenken. Daher fast ganz ohne Muster. Aus purer Langeweile fügte ich gegen Ende ein paar Maschen “5aus5” hinzu und am oberen und unteren Rand soll ein kleines Muster das einrollen verhindern. Das Garn ist von Lana Grossa, Lace Paillettes. 150 m/25 g, 45 % Alpaka, 20 % Wolle, 15 % Baumwolle, 15 % Polyamid, 5 % Polyester. Verbrauch: 70 g. Anklicken vergrößert etwas.

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Da ich soooo gerne in Runden stricke – ob Kreis oder Viereck ist egal – werde ich vielleicht noch so ein Teil, dann aber als Rechteck von der Mitte aus nadeln. Muss nur ein Garn auswählen…. Ich hätte da zwei Stränge Blend von der Wollmeise in knallpink Thinking smile 

Für das neulich gezeigte Teil fand ich nun ein schönes Plätzchen. Erst war es ja für das Bett gedacht, aber dort gefiel es mir nicht und da es aus Baumwolle und Poly besteht, sollte es robust genug für die neue Bestimmung sein: meinen alten Sessel schmücken.  Natürlich steht der nicht mehr im Wohnraum, da würden solche Farben nicht passen. In love

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Himbeeren

…. wurden gepflückt! Open-mouthed smile Einige liegen jetzt im Kälteschlaf, einige wurden zu Marmelade verkocht (grob durchpassiert, damit nicht so viele Kernchen im Glas landen) und einige habe ich mit Schlagsahne verputzt. Der Rest wurde zu einer Himbeercreme. Schmeckt sowohl pur als auch als Tortenfüllung. Die Creme entstand spontan und aus dem Vorrat: Sahne, Frischkäse und saure Sahne mit etwas Vanillezucker und Sahnestandmittel vermixt, Himbeeren mit Kaltgelierzucker (2:1) angerührt und unter die Sahnecreme gezogen. Open-mouthed smile Wie man sieht, waren wir vor der Regenperiode “in den Himbeeren”….

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Und dann wollte ich doch die winzigen Fröschchen noch zeigen, die uns in letzter Zeit auf einigen Waldwegen begegneten. Sie sind ca. 1 – 2 cm klein. Von den allerersten musste ich einen kurz einfangen, aber danach beherrschte ich mich (mühsam) und ließ sie in Ruhe ihrer Wege ziehen – nur geknipst habe ich sie natürlich. Anklicken vergrößert ein wenig.

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Ich glaube, man kann gut erkennen, wie klein und wie gut getarnt die zarten Geschöpfe sind – sie bewegen sich auf den Wegen aber auf eine sehr charakteristische Art, so dass sie dann gut zu sehen sind. Und wir schauen natürlich eh viel auf den Weg um die Tierchen, die sich dort aufhalten – Käfer, Spinnen, Schnecken, Ameisen… – nicht zu zertreten.

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Fliegtiere mit Federn

Da sammelten sich auch wieder einige Bildchen, die mir gefallen oder besondere Vögel zeigen. Alle Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern.

Fangen wir mit den kleinen Fliegern an. Oben eine trällernde Goldammer, daneben eine ebenfalls singende Feldlerche und vor blauem Himmel eine Schwalbe – die sind wirklich schnell und sehr schwer zu erwischen.

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Und hier haben wir einen Turmfalken! Wie so häufig knipste ich drauf los und zuhause schaute ich dann, welcher Vogel das wohl sein könne.  Das untere Bild zeigt natürlich einen Raben – oder ist es doch eine Krähe?

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Was habe ich da erwischt? Oben und links gehören zusammen, einer flog voran, der andere folgte und sie riefen einander – männliche Kornweihen?  Darunter – tja, wieder ein Falke?

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Ihr seht, dass hier oben eine Menge unterschiedlicher Raubvögel unterwegs sind. Leider nur selten bei strahlend blauem Himmel, aber ich nehme jeden. Winking smile So auch diese flüchtenden Kraniche. Die sind wirklich sehr empfindlich, wir sahen sie nämlich gar nicht, standen an einer Wegkreuzung und überlegten wo wir weiter gehen, als es weit hinter uns kreischte. Wir drehten uns um – und da flogen sie auch schon davon.  Keine hübschen Bilder, aber für mich zur Erinnerung sind sie ok.

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