Einen friedvollen

1. Advent wünsche ich euch allen da draußen. Send a kiss Mein Adventskranz ist keiner, sondern ein Teller. Dieses Mal entschieden wir uns für vier große, dicke Stabkerzen in grün. Bei der Kerzenwahl ist Herr Lavendelhexe beteiligt – für die Deko bin ich allein verantwortlich. Rolling on the floor laughing

Heute also nur ein paar Eindrücke meiner Adventsdeko, demnächst kann ich aber einen gestrickten Loop zeigen. Achja, der erste Stollen wurde auch gebacken – kein schönes Bild, nur auf die Schnelle geknipst, aber man sieht dass er gelungen ist. Smile Meine Stollen werden immer hellbraun innen. Das liegt z.T. am Lebkuchengewürz und z.T. an den Rumrosinen bzw. dem Rum. Das Rezept für den Stollen schrieb ich hier, runter scrollen auf. Allerdings war ich “aus Gründen” dieses Mal mit dem Marzipan sparsamer und nahm nur ein Päckchen – für den Familienstollen zu den Feiertagen gibt es dann selbstverständlich wieder mehr und einen Stollenteil ganz ohne Marzipan, so dass für alle etwas dabei ist. Winking smile  Das Rezept ist natürlich ganz auf uns abgestimmt: ich (und noch jemand Open-mouthed smile) mag nicht auf Zitronatstücke beißen, daher wird das Zeug fein gemahlen. Für alle anderen ist das wohl nicht notwendig…

dezemberdeko

Das Windlicht mit dem “Schnee” ist ein Weckglas und der Schnee ist Salz! Vielleicht kennen viele diese Lichter schon, für mich war das neu. Man füllt eine dicke Salzschicht auf den Boden des Glases (grobes Salz wird empfohlen, hatte ich sogar im Haus) und gießt dann etwas Wasser auf, bis es ein wenig über dem Salz steht. Nun darf das Glas an einem warmen Ort (neben der Heizung, aber außer Reichweite von Kindern und Tieren!) stehen und man kann täglich beobachten, wie die Salzkruste innen am Glas hoch wandert. Kerze oder Teelicht rein – wunderschön! Star

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Es geht los

Ab jetzt wird jede Woche gebacken Open-mouthed smile Nicht alles wird es hier ins Blog schaffen, aber eine neue Gebäcksorte möchte ich doch vorstellen. Es sind Zitronen-Kokos-Kekse und daher mal etwas anderes als meine üblichen Vanille-Gewürz-Schoko-Plätzchen. Open-mouthed smile

Und ein wenig Weihnachtsdeko zeige ich auch. Die Wichtel – meine Güte, die sind sehr alt. Im Spielkreis meines Sohnes bastelten wir Eltern die Dinger für den Weihnachtsbasar der Kirche. Ein, zwei Jahre später wollte ich dann auch für meine eigene Deko diese niedlichen Kerlchen und besorgte mir das Material – Holzperlen und Pfeifenputzer und Filz. Die Wollengel entstanden im vergangenen Jahr nach dieser Anleitung, allerdings ohne Ärmchen. Und die roten Häkelanhänger sind ganz neu, aber aus alten Burda- und Dianaheften.

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Das Rezept für zitronige Kokoskekse

  • 2 Eier
  • 120 g Butter oder Kokosöl (hier passt das duftende sehr gut!)
  • 100 g Zucker
  • 20 g Vanillezucker (wie immer: selbst gemacht mit selber gem. Vanilleschote)
  • 220 g Mehl
  • 80 g Kokosraspel
  • Abrieb oder Zesten einer Biozitrone

Alles mit den Knethaken des Handmixers zu einem halbfesten Teig verarbeiten. Der klebt nicht, aber ist auch nicht ganz so fest wie ein Mürbeteig zum ausrollen. Mit einem Löffel Bällchen abstechen, zu Kugeln rollen, flach und in eine längliche Form drücken. Mit etwas Abstand auf das Blech legen, denn sie laufen ein bisschen auseinander. Diese Menge ergab bei mir genau ein Blech.

Backen bei 180° C Umluft für ca. 20 min bis die Kekse zart gebräunt sind.

Die Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen und 2 EL Saft mit 70 g Puderzucker zu einem Guss verrühren. Während die Kekse backen und abkühlen, lösen sich evtl. Klümpchen des Zuckers im Saft ganz von alleine. Die kalten Plätzchen mit dem Guss bestreichen und nach Belieben sofort mit Kokosraspel bestreuen – ich hatte keine mehr, daher sind meine Kekse “nackt”. Vom Guss blieb nichts übrig.

Und was macht man mit der anderen Zitronenhälfte? In Scheiben schneiden, jeweils eine Scheibe in einen Becher legen, einen Beutel Tee  (ich nehme ein Tassenteesieb und losen schwarzen Tee) dazu und mit kochendem Wasser aufgießen. Schmeckt bestimmt auch  mit Früchtetee oder Grüntee (dann die Wassertemperatur entsprechend wählen). Smile

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Einen Kissenbezug

… strickte ich. Aus uraltem Garn (pures Polygarn) dass ich vor äh, sehr vielen Jahren kaufte. Eye rolling smile Ein Knäuel kostete 2 DM. Open-mouthed smile  Ich erinnere mich, dass ich einen Mantel daraus stricken wollte. Nun, dazu kam es nie, aber bei jedem Umzug wurde das Garn mit schlechtem Gewissen eingepackt. Vor fast 10 Jahren häkelte ich dann ein großes einfaches Dreieckstuch daraus – Grannytuch heißen die Dinger inzwischen – aber es war immer noch reichlich Garn übrig.

Und nun kommen wir in die Gegenwart. Die Bank in der Essdiele sah trotz der Kissen nicht mehr einladend aus. Wenn ich so überlege: jahrelang starrte ich auf die nackte Bank, bevor ich überhaupt auf die Idee mit den Kissen kam. Und nun möchte ich etwas wollig-weiches auf der Bank liegen haben – damit die zwei Lieben, die regelmäßig dort sitzen, es kuscheliger haben? Winking smile – und da meine Strickgarne eigentlich immer auf meinen persönlichen Farbgeschmack abgestimmt sind und nicht auf meine “Wohnfarben”, grübelte ich längere Zeit. Bis ich dann auf die glorreiche Idee kam, doch einfach mal durch meine Wollvorräte zu stöbern. Und siehe da: das uralte Garn ist cremefarben und passt perfekt. Smile

Dass ich für ein zweites Kissen extra Garn kaufte, sollte ich vielleicht nicht erwähnen.Embarrassed smile Immerhin war es preiswert, weil ebenfalls aus Poly pur. Dafür fehlt mir allerdings noch eine Idee. Häkeln oder stricken, mit Muster oder ohne? Thinking smile

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Die Details:  gestrickt wurde ein Streifen in kraus rechts mit einem Zopf in der Mitte. Da ich nicht bedachte, wie stark so ein Zopfmuster zusammen zieht, war der Streifen zu schmal. Also häkelte ich noch einige Runden um das fertige Strickstück. An den Schmalseiten einfache Stäbchen, an den Längsseiten wurden es Reliefstäbchen (abw. 3 vorne und hinten, nächste Runde gewechselt). Wie man sieht, wird der Bezug mit zwei Knöpfen geschlossen. Durch die Stäbchenreihen sind keine Knopflöcher notwendig. Smile

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Die Einzelheiten zum Garn: Softflausch von Karstadt, 50 g/150 m, 85 % Polyacryl, 15 % Polyamid
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Feine Badeteilchen

Immer wieder gerne gerührt: Badesprudel mit Lavendelduft. Open-mouthed smile Und am schönsten sind sie natürlich in passender Farbe. Hier mit ein wenig lila Tonerde gefärbt. Das Rezept ist ganz einfach und die meisten Zutaten sind im Supermarkt erhältlich, außer Lavendelöl und Emulgator. Früher mixte ich ohne Emulgator, nur mit Milchpulver – die Badewanne ist dann fettiger, Rutschgefahr! Und im Drogeriemarkt findet man auch ein paar ätherische Öle. Dabei sollte man aber wissen, welche problemlos in Badeprodukten eingesetzt werden können. Ich weiß, ich schrieb das schon öfter, aber ich möchte es trotzdem wieder erwähnen: Orangenöl im warmen Badewasser kann zu Hautreizungen führen! Auch Gewürzöle wie Zimt und Nelke sind kritisch! Aber manchmal findet man Eukalyptusöl (evtl. bei den Erkältungsmitteln im Regal schauen) und ein wenig davon ist gerade in der nass-grauen Jahreszeit eine Wohltat für die Atemwege im hautpflegenden Badewasser. Smile Und für mich geht natürlich immer und überall Lavendel. Rolling on the floor laughing

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Die Bäume wurden Mitte November geknipst – jetzt sind sie nicht mehr so schön.

Die Form mit den 12 Vertiefungen war komplett gefüllt mit dieser Rezeptmenge. Die Teilchen sollten wohl für kleine Kuchen sein, denn sie sind größer als Pralinen oder Eiswürfel.

  • 140 g Natron
  • 70 g Zitronensäure
  • 3 g lila Tonerde (nur für die Farbe, evtl. einfach weglassen oder andere Erde nehmen)
  • 50 g Milchpulver
  • 50 g Palmin (das ist gehärtetes Kokosfett, also recht fest. Kakaobutter wäre ein schöner Ersatz)
  • 3 g Dermofeel PP (Emulgator)
  • 3 g  äth. Lavendelöl

Die trockenen Zutaten mischen, das sind die ersten vier, das Fett bei milder Wärme zusammen mit dem Emulgator schmelzen, vom Herd nehmen und das Lavendelöl unterrühren. Nun die Fettmischung zum Trockenmix geben und alles gut vermischen – ich nehme dazu einen Löffel – die Konsistenz ist wie fester Brei, und dann in die Formen löffeln, dabei etwas fest drücken. Im kühlen Raum aushärten lassen. Ich lasse die Form über Nacht im Keller stehen und drücke die Teilchen am nächsten Tag heraus. Kakaobutter kann man in ein bis zwei Stunden im Kühlschrank aushärten lassen und dann die ausgeformten Teile noch zwei, drei Tage nachhärten lassen, denn Kakaobutter ist erst nach einigen Tagen wieder so richtig hart.

Palmin nehme ich aus Kostengründen, luxuriöser ist Kakaobutter allemal, aber das schlägt sich eben auch im Preis nieder. In Rührkreisen wird selten über Geld gesprochen – ich habe ein begrenztes Budget und kann nicht jeden Monat Rohstoffe shoppen. Smile  Eine Mischung aus Kokos und Kakaobutter ist sicher auch ein guter Kompromiss.

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Und wieder ein Kuchen

Das allerletzte Stück knipste ich noch schnell, ehe es verputzt wurde. Smile  Es fing damit an, dass ich im großartigen weltweiten Netz nach Rezepten für eine “Pumpkin-Spice”-Gewürzmischung fahndete. Nachdem ich einige angeschaut hatte, war mir das Prinzip klar und ich begab mich in die Küche an meinen Gewürzschrank. Das Ergebnis war sehr gut und daher möchte ich es hier festhalten. Im Blog finde ich manches schneller als in meinen “gesammelten Werken”. Eye rolling smile 

Und weil ich Mitte November für die Familie einen Gewürzkuchen backen wollte, aber noch nichts weihnachtliches, griff ich zur Kürbiswürze. Winking smile Dazu eine fruchtige Füllung aus Preiselbeerkompott (fertig gekauft, aus dem Glas) und obenauf ein weicher Schokoguss – mhm, delikat! Damit der Kuchen schneller auskühlt, strich ich den Teig auf ein Blech. Wer eine andere Form bevorzugt und mehr Zeit hat, kann natürlich in einer Springform o.ä. backen.

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Das Rezept:

Als Rührteig zubereitet (was bei mir heißt: alles in die Schüssel und mit dem Handmixer ordentlich durchrühren, Küchenmaschine geht natürlich auch).

  • 180 g weiches Fett (hier Kokosöl)
  • 140 g Zucker
  • 15 g Vanillezucker (bei mir immer: selbst gemacht, mit gemahlener Vanilleschote)
  • 5 Eier
  • 270 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Kakao (ja, so wenig – man kann natürlich mehr nehmen oder Schokoraspel)
  • 3 TL Gewürzmischung (z.B. Spekulatius- oder Lebkuchengewürz)
  • 1 Beutel Orange-back (oder abgeriebene Schale einer Bio-Orange)

Auf dem Blech verstrichen (reichte nicht für das ganze Blech, zu dünn sollte der Teig ja auch nicht werden) und für 20 min bei 170°C Umluft gebacken.

Die Teigplatte teilte ich einmal, bestrich eine Hälfte mit Preiselbeeren aus dem Glas und setzte die andere Hälfe darauf. Kann man abwandeln mit beliebiger Konfitüre oder angedicktem Kompott oder Fruchtgrütze nach Wahl.

Vom Marzipan verarbeiten war noch ca. 100 g Kuvertüre übrig und ein EL Nougat. Beides zusammen sanft geschmolzen, einen Schluck (2 – 3 EL) flüssige Schlagsahne zugegeben, schön verrührt und ab auf den Kuchen damit. Zum Schluss streute ich noch ein wenig essbaren Glitzer auf die feuchte Glasur. Laughing out loud

Eine leicht gesüßte Schlagsahne, evtl. mit etwas Zimt verfeinert, passt übrigens hervorragend zum Kuchen. Be right back

Meine Gewürzmischung bestand aus folgenden Zutaten:

  • 3,5 geh. Löffel Zimt
  • 2 geh. Löffel Ingwer
  • 1/2 Löffel Muskatnuss
  • 1/2 Löffel Nelken
  • 1/2 Löffel Piment

Abgemessen in Mokkalöffeln, für eine größere Menge natürlich andere Löffel nehmen, alle Gewürze waren schon gemahlen. Ein wichtiger Unterschied zu Lebkuchenwürzmischungen ist übrigens das weder Anis noch Sternanis enthalten sind.

Aber nicht nur wir Menschen schlemmen, auch die Vogelwelt wird wieder mit Fettfutter versorgt. Die Amseln, Meisen und Spatzen erwarten mich morgens schon, denn sie erhalten ja die Reste der Hausgenossen. Extra für die Amseln sind immer einige Rosinen zwischen den Nüssen. Nun wurde es Nachts schon richtig kalt, also mixte ich das bewährte Fettfutter aus einem Würfel Kokosöl, etwas Pflanzenöl sowie Rosinen, Haferflocken, gehackten Erdnüssen und einer Körnermischung. Nachdem die Silikonförmchen gefüllt waren, blieb noch ein größerer Rest im Topf – hm, wohin damit? Die Tortelettformen aus Papier boten sich an, mit Zahnstochern grub ich kleine Löcher, denn die Teile werden mit Kabelbindern an alten Plastikblumenampeln aufgehängt – wie hier zu sehen ist.

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