Marmeladenzeit

Es ist wieder soweit!  Open-mouthed smile Fruchtaufstriche aus Erdbeeren, Pfirsichen und Aprikosen wurden gekocht. Die allerersten Pfirsiche hatten den Zusatz “gold” und die waren wirklich wundervoll! Richtig saftig, so wie ein Pfirsich sein soll. Die gab es leider, leider nicht lange und nun sind hier wieder nur die mehligen erhältlich. Sad smile  Nun, zusammen mit Aprikosen gekocht wird die Konfitüre trotzdem munden. Hoffe ich. Thinking smile

Hier haben wir also die Sorten Erdbeere-Aprikose und Aprikose-Pfirsich.

 

junimarmelade

 

Die Rezepte (die Früchte werden immer erst gewaschen und geputzt, dann in grobe Stücke geschnitten und gewogen):

  • 500 g Erdbeeren
  • 100 g Aprikosen
  • 230 g Zucker
  • 15 g Gelierpulver 3:1
  • 1 TL Limettensäure (Plastiklimette)

 

    • 300 g Aprikosen
    • 350 g Pfirsiche
    • 250 g Zucker
    • 15 g Gelierpulver 3:1
    • 1 TL Limettensäure

Die Zubereitung ist immer gleich und steht auf jeder Packung Geliermittel oder –zucker. Natürlich kann man auch Gelierzucker verwenden. Ich nehme gerne das Gelierpulver, weil ich die Zuckermenge dann ein wenig verringern oder erhöhen kann.

Also: Zucker und Gelierpulver mischen und in einem Topf mit dem Obst zusammen vermengen. Unter rühren auf großer Hitze aufkochen, Herd runterschalten auf mittlere Stufe und die Früchte nach Belieben pürieren. 3 – 4 min (Packungsangabe beachten) weiter kochen und dann kochend heiß in die vorbereiteten (mind. heiß ausgespülten, evtl. sogar im Backofen sterilisierten) Gläser füllen. Sofort mit dem Deckel fest verschließen (Topflappen! Gläser sind heiß!) und auf den Kopf stellen. Nach ca. 10 min können die Gläser wieder umgedreht  werden. Beschriften kann sinnvoll sein. Winking smile Achja, es gibt spezielle Einfülltrichter, damit der Rand der Gläser nicht verschmiert, denn der muss sauber sein, sonst gibt es Schimmel und das Glas verklebt mit dem Deckel. Beides doof. Winking smile

Natürlich weiß ich, dass man für perfekte Ergebnisse die Pfirsiche enthäutet. Da ich aber das Obst mit dem Pürierstab zerkleinere, finde ich das unnötig. Bei gröberen Stücken kann es aber sinnvoll sein, sonst hat man große Stücke der Pfirsichhaut in der Konfitüre. Wen es nicht stört – auch gut. Aber für die Perfektionisten sei es erwähnt: Pfirsiche mit kochendem Wasser in einer Schüssel übergießen, kurz warten, Wasser abschütten und die Haut der Früchte lässt sich nun leicht abziehen. Ansonsten löst sie sich eben beim kochen.

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Noch einen Strang Wolle

…. färbte ich. Die Färbelust überkam mich nämlich schon wieder. Smile Da ich immer noch nur drei Farben von Ashford besitze – black, purple, emerald – sehen sich meine Stränge immer ähnlich. Aber das ist halt meine Farbpalette, wobei das grün (emerald Winking smile) natürlich nur ein kleiner Akzent ist. Hier wurde wirklich nur ein kleiner Bereich grün (emerald + etwas schwarz für die Farblösung), der Rest ist mit purple + schwarz bzw. schwarz pur gefärbt. Die Farblösungen trug ich ganz bewusst unregelmäßig auf und verteilte sie eher oberflächlich für möglichst lebendige Farben.

Das Material ist vom Wollschaf, ein Strang BFL/Seide, LL 400 m/100 g.  Wie immer würde ich gar zu gerne sofort anstricken – aber bis es dann wirklich soweit ist, vergeht meistens doch viel Zeit…. In love

juniwolle

Das ist derselbe Strang – von zwei Seiten abgelichtet. Smile

Und jetzt noch ein bisschen Natur. An einem sehr windigen Tag sah ich tatsächlich einige Mohnblumen! Das ist leider inzwischen ein seltener Anblick:

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Anklicken vergrößert beide Bilder.

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Knuspermuesli

Immer wieder gerne gemacht: Mandel-Schoko-Knuspermüsli. Smile Zum ersten Mal hier und später dort auf dem Blog gezeigt, gibt es heute also den dritten Eintrag dazu.  Und wieder mit Rezept natürlich. Winking smile 

 

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Das Rezept sah dieses Mal so aus:

  • 100 g Haferflocken
  • 80 g sehr grob gehackte Mandeln
  • 25 g Sesamsamen
  • 30 g Kokoschips
  • 25 g Amaranth, gepufft 
  • 20 g (2 EL) Kokosöl
  • 25 g (2,5 EL Reissirup)
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL Tonkabohne, gemahlen

 

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Das Kokosöl bei leichter Wärme schmelzen, dann Reissirup, Kakao und Tonka unter das flüssige Öl rühren. Nun die Ölmischung über den Flocken- und Samenmix geben und alles sehr gründlich miteinander vermischen.

Auf einem Blech verteilen (Backpapier) und bei 150° Umluft ca. 20 – 30 min backen. Dabei ein- bis zweimal umwenden. Zum probieren, ob es gut ist oder noch ein wenig Zeit im Ofen braucht, gebe ich einen Teelöffel Müsli auf einen kleinen Teller, lasse es kurz abkühlen und koste ob es schon knusprig ist.  Das Müsli dann erst vollkommen auskühlen lassen, ehe es in einer luftdichten Dose oder einem Glas mit Deckel aufbewahrt wird. Hält einige Wochen.

Diese Menge reicht bei mir für ein Backblech. Mehr ist nicht sinnvoll, weil die Schicht dann sehr dick ist und das wenden und rühren schwierig wird und der Röstprozess sehr viel länger dauert.

Das ist ein komplettes Rezept und funktioniert so auch. Aber man kann es leicht auf vielerlei Arten abwandeln:

andere Flocken (Dinkel…), Nüsse (Haselnüsse, Cashewkerne….), mehr Samen (Sonnenblumenkerne…), diverse Pops (Amaranth, Reispops, Cornflakes….) da gibt es so vieles! Und ob das 20 g mehr oder weniger pro Sorte sind, spielt auch keine große Rolle – mir rutscht da schon mal etwas zu viel aus der Tüte. Statt Kokosöl ist jedes beliebige Pflanzenöl möglich. Vermutlich sogar Butter. Den Kakao kann man weglassen. Reissirup durch andere Süßmittel ersetzen, aber die sollten flüssig sein, wie Agavensirup oder Apfelsüße. Tonkabohne ist auch optional, Vanille oder Zimt oder Lebkuchengewürz oder gar nichts schmeckt sicher auch.

Nach dem backen und auskühlen kann man noch gehackte Trockenfrüchte und/oder Schokostückchen zufügen. Ich zerbrösele manchmal Bananenchips für meine Portion.

Ob mit Joghurt Quark, Milch (von Tier oder Pflanze – ich liiiebe selbstgemachte Mandelmilch) oder als Topping über dem Obstsalat: lecker ist das immer. Open-mouthed smile

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Seltsame Pusteblume

An einem Waldweg entlang standen verblühte Löwenzahnblüten – Pusteblumen! Und in einer von ihnen fiel mir beim vorbeigehen etwas auf:

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Gehen wir mal ein bisschen näher heran: –klick vergrößert-

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Habt ihr so etwas schon einmal gesehen? Die Schirmchen der “Blüte” waren fast alle noch vorhanden. Rechts ist einer gelöst, aber kann ein Insekt durch die feinen Härchen der Schirme schlüpfen?

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Auch im Garten

…. blüht es natürlich an vielen Ecken. Aber da wir so oft in der Natur herumlaufen, bin ich seltener mit der Kamera im Garten. Heute gibt es aber doch ein paar Blümchenbilder von “hinterm Haus”. Smile

Die Akeleien haben nun ihren großen Auftritt. Es gibt sie in vielen Farben und Formen und nur wenige davon in unserem Garten: 

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Der Rhododendron blüht natürlich auch, die Bergflockenblume und auch die Maiglöckchen. Der Strauch (vor zwei Jahren gekauft – aber wie heißt er doch gleich? Thinking smile) mit den weißen Blüten hatte gerade Besuch:

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Da  blüht noch mehr, aber bei einigem verpasste ich die Hauptblüte (Flieder!) und andere Bilder sind nicht gelungen. Nunja, letztlich sind  es doch jedes Jahr dieselben Fotos. Rolling on the floor laughing

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