Endlich wieder ein Strickteil

Winking smile Denn viel ist auf den Nadeln, aber es sind fast alles “Großprojekte”, die sehr lange dauern. Wobei ich gar nicht so viele “wip”s (work in progress – gerade in Arbeit) habe wie sonst. Bei mir herrscht eine kleine Strickflaute. Sad smile  Es war schon schlimmer, langsam finde ich da heraus, aber bis ich meine üblichen 12 Projekte in der Liste habe, wird es noch dauern…

Entstanden ist ein kleiner Schal aus einem Knäuel Wolle. Das Knäuel gefiel mir im Laden ausnehmend gut, denn die Wickelung war so dass meine Lieblingsfarben außen lagen und vom Inneren nicht sehr viel zu erkennen war. Nur ein wenig Petrol und Gelb und das wäre ja kein Problem. Solche Farbverlaufswolle wickele ich mit meinem alten Wollwickler (der ist noch von meinem Großvater, aus sehr stabilem Plastik und sicher 50 Jahre alt) zu sog. “Kuchen”.  Beispielbild:

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Der Farbverlauf ist dann prima zu sehen, oben im Bild ein Regenbogen. Das kann aber zu Enttäuschungen führen, wenn dabei Farben auftauchen, die vorher nicht zu erkennen waren oder die Lieblingsfarben zwischen all den anderen plötzlich untergehen. So wie bei dem Knäuel, aus dem das Strickteil entstand. Es wird daher nicht bei mir bleiben. Das Muster Fleece von Kieran Foley stand schon sehr lange auf meiner “unbedingt-mal-machen”-Liste. Laughing out loud

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Der kleine Schal – nur einen Mustersatz breit –  erhielt zwei Knöpfe, so dass er zu einem Loop geschlossen werden kann. Das stricken hat sehr viel Freude gemacht, das Garn gleitet so weich über die Nadeln, dass Muster ist so schön und eingängig – innerhalb einer Woche war alles fertig. Damit die seitlichen Zacken schön heraus kommen, wurde das Teil nach der Wäsche natürlich gespannt.

Garn: Amitola von Louisa Harding, 80% Wolle, 20% Seide, LL 250 m/50 g

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Zu Ostern

40 Eier hart gekocht, 39 gefärbt. “Ostergras” hergestellt: farbiges Papier durch den Schredder gelassen, dann gründlich geknetet. Gras auf einen Dekoteller, bunte Eier drauf, zwei Hand voll Schokoeier darüber verteilt, Strickhäschen dazu – fertig. Bunny Blümchen und Zweige stehen natürlich auch herum. Insgesamt hält sich meine Osterdeko aber sehr in Grenzen.

 

aprilostern

 

Solche Häschen stehen schon lange auf meiner “will-ich-mal-machen”-Liste, aber bisher fiel mir das immer erst nach Ostern ein. Rolling on the floor laughing Dieses Mal aber rechtzeitig. So ein Hasi ist schnell genadelt und zusammen genäht. Es gibt gefühlt eine Million Anleitungen/Tutorials für so ein Teil, ich verlinke mal zu Ravelry, aber über Pinterest wird man natürlich auch fündig oder man sucht anderweitig. Es ist ganz simpel ein Quadrat in kraus rechts – als Anhaltspunkt für die Suche. Smile

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Eine Creme

… für den Körper rührte ich. Ein neues Buch hielt Einzug und inspirierte mich zu diesem Rezept. In letzter Zeit sah ich in den Buchhandlungen einige neue “Selbstrührbücher”.  Z.T. sind es Übersetzungen aus dem englischen Sprachraum – der Gebrauch von “Emulgierwachs” ist immer ein deutliches Indiz. Smile

Ganz  grob kann man ja sagen, dass es in der selbst gerührten Naturkosmetik zwei Richtungen gibt: die – ich nenne es mal so – “klassische” NK und die “neue”. In der klassischen Richtung legt man viel Wert auf möglichst naturbelassene Inhaltsstoffe. Isolierte Wirkstoffe werden meistens komplett abgelehnt, oft ist allenfalls ein Emulgator akzeptiert. Während man in der “neuen” Variante alles nutzt, was auch offiziell (z.B. vom BDIH oder nach einem der diversen Siegel) für NK zugelassen ist und erhältlich ist, ob Esteröl oder Harnstoff. Hier wird alles etwas wissenschaftlicher betrachtet – und ohne Heike Käser wären viele moderne Rohstoffe für uns gar nicht verfügbar und/oder wir wüssten nicht was wir damit machen sollen. Open-mouthed smile

Für mich gibt es aber kein besser oder schlechter, beide Richtungen finde ich interessant. Dogmen sind nicht meine Sache, ich nutze was mir Spaß macht und gut tut. Ob ich Wirkstoffe einsetze oder nicht: das entscheide ich oft ganz spontan beim rühren. Laughing out loud Mal ist mir nach Wirkstoffbomben, mal nach einfachen Salben…. Einige Grundlagen sind in meinen Augen allerdings unverzichtbar. Die Konservierung z.B. wird in der “neuen” Richtung  besonders hervorgehoben, während die “klassische” Art das Thema oft nur am Rande streift. Aber auch Emulgatoren in fettigen Badezusätzen gehören für mich zum “Pflichtprogramm”.

Dieses neue Buch nun liegt ganz auf der “klassischen” Linie, hier wird auf eine Konservierung der Creme verzichtet. Confused smile Das kann man machen – wenn man: sehr pingelig sauber rührt (was ja wohl jede/r versucht),  Airless-Spender nutzt (was viel Plastikmüll verursacht) und die Creme dann nur ein bis zwei Wochen lang nutzt. Ohne Spender würde ich 5 Tage als Höchstdauer ansetzen. Und da hört der Spaß doch auf – Schimmel ist zwar wirklich “natürlich”, aber extrem ungesund. Also wer auf Konservierung verzichten möchte, sollte lieber wasserfreie Produkte rühren (ob reine Ölmischungen oder Butter-Wachs-Ölbalsam) und diese auf feuchter Haut anwenden.

Weil ich aber Bücher mag und Rührbücher als Inspiration großartig finde, kaufe ich eben manchmal eines in dem auf so etwas Grundlegendes verzichtet wird. Ich weiß ja, wie ich konservieren muss und wie ich meine Wirkstoffe einsetze. Smile

Ein Rezept ganz genau nach zu rühren liegt mir gar nicht. Ich koche auch nicht genau nach Rezept. Open-mouthed smile Aber als Anregung nehme ich Rezepte sehr gerne. So geschah es auch bei dieser Körpercreme. Im Original heißt sie “Köperbutter” und enthält viel Kakao-, Shea- und Mangobutter. Mir gefällt das so “butterlastig” aber nicht. Und ich liebe das herrliche Wollwachs in jeder Art von Pflege. Ein Schluck Glyzerin ist sehr nett und ein paar Öle fühlen sich einfach gut an. Die Konsistenz ist durch die Änderungen bei mir cremig-weich, im Original vermutlich eher buttrig-fest. Dann nahm ich einen anderen Emulgator und natürlich konservierte ich (wie fast immer) mit Alkohol. Die Mengen und Maßeinheiten änderte ich auch noch und schon haben wir ein ganz neues Rezept und ich kann es als “eigenes” aufschreiben. Nerd smile Wobei Rezepte als pure Aufzählung von Zutaten und Maßangaben ja eh nicht urheberrechtlich geschützt sind….

Also was nahm ich denn nun? Laughing out loud

  • 5 %  Olivem 1000
  • 7 %  Sheabutter
  • 8 %  Wollwachs (Lanolin wasserfrei)
  • 7 %  Rapsöl
  • 9 % Avocadoöl, grün
  • 46 %  Mineralwasser
  • 5 % Glyzerin und
  • 12 % Alkohol
  • Parfumiert wurde natürlich auch – ganz ausnahmsweise sogar mit Parfumöl  und nicht mit äth. Ölen Embarrassed smile –  es waren 1 % Cranberry-Orange.
aprilcreme

Das ist eine wunderschöne Körperpflege, die gut einzieht und herrlich duftet. Das Rapsöl ist nicht gerade ein typisches Kosmetiköl. Rolling on the floor laughing Aber es ist nun einmal im Haus, steht sogar in der Rührküche, und dann wird es eben auch eingesetzt. Gekauft für eine Testreihe Badeöl. Aber darüber wird es einen eigenen Eintrag geben. Smile

Und natürlich geht es nicht ganz ohne Natur. Winking smile Wir sahen Schafe. Schafmütter mit ihren Lämmchen.  Black Sheep Und die waren gar nicht ängstlich, wie es so häufig der Fall ist. Einige Schafe und Schäfchen ruhten, einige nahmen Nahrung zu sich (Gras, Milch – je nach Alter), einige Lämmer spielten und hüpften herum. Einfach schön, noch dazu an einer ganz ruhigen Ecke der Welt. Laughing out loud

aprilschafe

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Viele Gefiederte

Bei strahlendem Sonnenschein waren wir wieder einmal im “Nanduland” unterwegs. Und das Glück war uns auch hold – einige Nandudamen erblickten wir und ich konnte sie mit der Kamera einfangen.  Smile

 

aprilnandu

 

Was ich aber immer wieder ganz besonders faszinierend finde sind die gemeinsamen Flüge von Rabe und Raubvogel. Schon mehrmals zeigte ich solch eine Konstellation. Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Raubvogel einfach seine Bahn zieht und der Rabe ihn eine Weile begleitet – ob es so ist und wieso, weshalb – das wüsste ich gar zu gerne! Auch hier fliegen die beiden einfach ruhig dahin:

 

aprilrabe

 

Und hier, an einem anderen Tag und Ort, – sieht der obere Vogel nicht wieder wie ein Seeadler aus? Er flog weit oben, der Bildausschnitt ist daher von mieser Qualität.  Darunter natürlich ein Kranich. Recht nah an der Straße auf dem Feld war er unterwegs und ließ sich nicht stören, denn ich blieb im Auto sitzen. Smile

 

aprilkradler

Vor einigen Wochen las ich auf einer Infotafel, dass es hier in der Gegend Schwarzspechte geben soll. Buntspechte erblickten wir ja schon einige, also war ich sehr begierig nun einmal einen Schwarzspecht zu sehen. Jetzt endich war es soweit! Allerdings waren die beiden ziemlich weit entfernt. Aber man kann sie doch erkennen:

 

 Und demnächst gibt es auch wieder Gerührtes und Gestricktes zu sehen. Laughing out loud Aber wir sind so viel unterwegs und es gibt gerade im Frühling so vieles zu knipsen, dass ich kaum hinterher komme. Rolling on the floor laughing

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Ein Teppich aus

…. Buschwindröschen bedeckt stellenweise den Waldboden. Auf dem rechten Bild seht ihr einen Raubvogelhorst, vermutlich war es ein Mäusebussard. Der Baum steht am Waldrand, wir sind im Wald, der “Einflug” ist wohl zum Feld hin, also uns abgewandt. Aufmerksam wurde ich, weil ich Rufe hörte. Als ich mich umsah, entdeckte ich das “Gebilde” und nach einigen Minuten des beobachtens flog dann ein Raubvogel von dort oben zum Feld hin.

 

aprilhorst

 

Meistens fanden wir weiße Anemonen (unter diesem Namen ist mir das Buschwindröschen aus meiner Kindheit bekannt) aber auch gelbe Windröschen standen an einigen Stellen. Außerdem das ebenfalls gelb blühende Scharbockskraut,  dann noch Schlüsselblumen und Veilchen.

 

aprilblumen

In einem Stück Tannenwald stand viel Waldsauerklee – auf alten Baumstümpfen wuchs er häufig:

aprilklee

 

Und zum Schluss noch zwei Flugbilder. Die Schwäne flogen leider vor bedecktem Himmel. Der “singende” Ton ihrer Flügelschläge macht mich aufmerksam und wenn ich mich dann umblicke, kann ich  mal einen, zwei oder sogar viele Schwäne im Flug erhaschen.

aprilvogel

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