Gehäkelte Deko

… ist ja so eine Sache. Nicht jedem gefällt es – aber hey, was gefällt schon allen? Ein Knäuel Garn auf einem Wühltisch sah so richtig nach Weihnachtsdeko aus: dunkelgrün mit farbigen Tupfen.

Ich nahm es also mit und grübelte über einer gehäkelten Tannenform. Durchsuchte Ravelry und dachte mir danach: für ein Dreieck brauche ich keine Anleitung. Im sog. Grannymuster über drei Ecken im Kreis –   das kann ich auch so.


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An eine Seite noch einen Stamm gehäkelt und aus den paar Metern Garn, die dann noch übrig waren, stellte ich einen kleinen Bommel her, die Baumspitze. Kleine Kugeln sind auch in meinem Fundus. Fertig ist eine schnelle weihnachtliche Wanddeko. Smile


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Das Garn “Orlando” ist von der G-B Warenhandels GmbH, LL 100 m/50 g, 34 % Wolle, 66 % Polyacryl.





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Weihnachtswetter

… hatten wir für kurze Zeit: Schnee! Nicht sehr viel, aber trotzdem schön. Ich konnte nicht widerstehen und musste einige Bildchen knipsen:



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Kugeln und Kerzen findet man natürlich nicht einfach so im Wald – die hatte ich extra für die Fotos eingepackt. Und wieder mit zurück nach Hause genommen, weil es zwar sicherlich ein netter Anblick für Wanderer ist, aber eben doch auch Müll.


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Ich frage mich, ob ein gehäkeltes Ornament aus rotem Baumwollgarn “safe” genug für die Natur ist? Thinking smile

Der Schnee ist inzwischen wieder weg – es ist milder und hat ordentlich geregnet….


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Köstliches Gebäck

Damit nicht immer “Kekse” im Titel steht. Smile Es sind aber welche. Bei vielen heißen die Teilchen “Engelsaugen” bei mir sind es aber Lavendelhexenaugen.

Wie so oft bei Plätzchen braucht man einen Mürbeteig. Es gibt da den Klassiker: 1-2-3 = 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl. Ich sehe inzwischen häufig, dass genauso viel Zucker wie Butter oder Mehl genommen wird. Das ist mir zu süß, kommt aus fernen Ländern zu uns und ist doch idiotisch, da wir alle wissen, dass wir unseren Zuckerkonsum reduzieren sollen.  Ein Teil Zucker reicht! Laughing out loud

So, nun aber: ich wollte noch ein Ei im Teig und diese Flüssigkeit gab mir die Möglichkeit auch noch einen Teil gemahlene Mandeln zuzufügen. Gewürzt mit etwas Zimt, weil der gut zur Marmelade passt. Das ist nämlich meine kostbare Weißdornkonfitüre. Open-mouthed smile

Für die Vertiefung in den Teigkugeln nahm ich einen Holzkochlöffel zu Hilfe – der einzige aus Holz, den ich besitze. Aber hierfür ist der runde Stiel klasse! Nach dem backen mit Puderzucker bestäubt, aber das sieht man ja.


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Das Rezept:

  • 70 g Zucker
  • 140 g Butter/Margarine
  • 210 g Mehl
  • 1 Ei
  • 70 g gem. Mandeln
  • 1 TL Zimt (Ceylon)
  • Weißdornkonfitüre (oder beliebige andere Sorte)
  • Puderzucker

Aus Zucker, Butter, Mehl, Ei, Mandeln und Zimt einen Teig kneten. Zu Kugeln formen, auf das Blech legen und eine Vertiefung in die Kugeln drücken – z.B. mit einem Kochlöffelstiel. Mit Marmelade füllen. Die muss dazu evtl. erwärmt werden, damit sie fließfähig ist.

Backen bei 170° C Heißluft für ca. 20 min (ich heize den Herd nicht vor) und noch heiß mit Puderzucker bestreuen.

Einen wunderbaren 3. Advent wünsche ich euch! 

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Gestrickt: ein Tuch

Herrjeh, wie lange liegt das schon fertig hier? Ich habe es im August angefangen und nach 4 Wochen war es schon fertig. Für mich ist das schnell. Smile

Wieder ein Experiment: in jeder Hinreihe nahm ich fünf Maschen per Umschlag zu. Diese Umschläge sind jeweils durch eine Masche getrennt und die ganze Gruppe “wanderte” einmal von rechts nach links über das Tuch.

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Auf das Ergebnis war ich gespannt! Es ist so eine Mischung zwischen Halbkreis und Wirbel. Sehr hübsch! Und weil mir das nicht reichte, kam noch eine quer angestrickte Borte dran. Mache ich gerne, sieht immer gut aus und wird schnell selber entworfen.


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Das Hauptgarn kaufte ich auf dem Wollfest in Lüneburg. Es heißt “Fluffi” und weiter steht da: Feinstdesign by Wollmobil. Seide 67 %, Kid Mohair 23 %, Poly 10%. 100 g = 350 m. Die Farbe heißt Purple. Für die Borte wählte ich aus meinem Vorrat ein reines Baby Alpakagarn von BC, LL 250 m/50 g. Ich nahm es doppelt, weil es ein gutes Stück dünner ist als Fluffi.


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Kekse – neue Sorte!

Dass ich jetzt laufend Kekse backe, wisst ihr ja. In love Nebenher läuft Weihnachtsmusik (Trans-Siberian Orchestra Link zu Wikipedia – kennt das jemand?) und ich genieße jede Minute in der warmen Küche.

Heute gibt es Walnusskekse. Da ich eine Kreuzallergie habe, kann ich keine Haselnüsse essen oder anfassen. Sehr gut erhitzte/geröstete gehen zwar, aber in meine Küche finden die den Weg nur in Form von Nougat. Send a kiss 

Trotzdem wollte ich Nusskekse backen. Meistens greife ich dann ja zu den Mandeln. Auch sehr lecker, aber ein bissi Abwechslung kann ja nicht schaden, zumal Walnüsse schön aromatisch sind.

 

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Walnusskekse:

  • 75 g Butter/Margarine
  • 120 g Zucker
  • 1 Ei
  • 120 g Mehl
  • 100 g Walnüsse, gemahlen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Sternanis

Bei mir gibt es Ceylonzimt, vom Cassia braucht man etwas weniger. Wer keinen Zimt oder Sternanis mag, lässt ihn weg oder nimmt andere Gewürze. Smile Vielleicht eine Spekulatiusgewürzmischung?

Die Walnüsse muss man selber mahlen, jedenfalls habe ich noch keine gemahlenen gesehen. Vermutlich werden sie zu schnell ranzig. Man kann sie aber durch Haselnüsse ersetzen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührers  – oder wie immer man mag – verkneten. Da dies ein Mürbeteig ist, könnte man ihn kühlen, ausrollen und ausstechen. Da ich bekennender Faulpelz bin, rollte ich Kugeln aus dem Teig, die ich dann platt drückte. Open-mouthed smile

Backen bei 170° C Heißluft für 15 – 20 min (ich heize den Ofen nicht vor!) bis die Ränder hellbraun sind. Ich muss nicht immer wiederholen, dass jeder Herd anders ist und man aufpassen sollte?

Aus wenig Wasser und viel Puderzucker (war ein Rest) rührte ich einen  Guss und klebte halbierte halbe Walnüsse (also Viertel Winking smile) auf die Plätzchen.

Ich finde sie sehr lecker und werde  wohl öfter Nusskekse backen!

Einen fröhlichen Nikolaustag wünsche ich!

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