Ein rundes Dings

… wurde gestrickt. Ein was? Nunja, die Anleitung schreibt von einem Tuch, aber runde Tücher erinnern mich sehr stark an Tischdecken. Eye rolling smile   Und da ich viele Reste verarbeitete ist es bunt, also für mich als Tuch nicht tragbar. In love Aber als Überwurf für einen Stuhl oder Sessel kann man es gebrauchen. Natürlich nur in einem “Nebengelass”, z.B. meinem Hobbyzimmer, und nicht im Wohnraum. Smile Und man kann sich darin einkuscheln – der Durchmesser beträgt ca. 160 cm und es wiegt nur leichte 300 g!

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Gestrickt nach dem Pi-Shawl der Elizabeth Zimmermann mit einem Blütenmuster von Megan Ellinger (Link zu Ravelry) Wobei ich den letzten Abschnitt (nach der Blüte) und die Borte selber gestaltete. Zuerst wollte ich nur ein paar Restknäule verarbeiten – im Jahre 2015 strickte ich einige Tücher doppelfädig aus je einem Faden Mohair und einem Lacegarn und es blieben immer Reste übrig, die mich nun nervten. Zwar hatte ich hier schon einiges verbraucht, aber manches passte farblich nicht und es blieb eben immer noch einiges im Kistchen liegen.

Damit das “Dings” auch groß genug wird – für welchen Zweck auch immer – nahm ich dann noch weitere Garne dazu. Der letzte Abschnitt in grau entstand aus schon zusammen gewickelten Garnen, die  eigentlich für ein Tuch geplant waren und für die Abschlussborte wickelte ich ein Knäuel Lacegarn im Farbverlauf mit fast zwei Knäulen Mohair zusammen. Also nicht nur Reste wanderten in das Teil.

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Die  Abschlussborte wird quer angestrickt: alle Maschen des runden Teiles sind auf der Nadel und es werden die Bortenmaschen mit der neuen Farbe neu angeschlagen und immer am Ende einer Rückreihe wird die letzte Bortenmasche mit einer Tuchmasche zusammen gestrickt. Schwierig zu erklären, funktioniert aber. Open-mouthed smile Damit der Rand geschwungen ist, nahm ich 6 x in jd. HR 1 M zu und dann 6 x in jd. HR 1 M wieder ab.

Und da seeehr viele Maschen auf der Nadel waren, zog sich die Bortenstrickerei über einige Tage hin. Ich habe gezählt und gerechnet: es sind 50 Bögen á 24 Reihen, also insgesamt 1200 Reihen Borte. Surprised smile Und demnach waren 600 Maschen in den letzten Runden auf der Nadel. Plus ein paar extra, denn ganz genau kam ich mit meiner Borte nicht hin, ein 51. kleiner Bogen musste noch angesetzt werden, um die Runde zu schließen.

In sagenhaften 8 Tagen entstand das Teil!!!  In Runden zu stricken ist einfach phantastisch und macht viel mehr Spaß als Hin- und Rückreihen. Deswegen stricken vermutlich so viele Menschen gerne Socken. Open-mouthed smile

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3 Kommentare zu Ein rundes Dings

  1. Diabolo sagt:

    Sieht richtig toll aus mit dem Lochmuster und den Farben!

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