Kreativprojekt Nummer Sechsunddreissig Quarkkuchen

Ein Jahr lang zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Kuchen geht immer. Open-mouthed smile Und ein Käsekuchen erst recht! Dieser ist zur Hälfte mit frischen Aprikosen aufgepeppt, aber da sind natürlich auch andere Früchte möglich. Oder Dosenobst. Ganz nach persönlicher Vorliebe.

Im Kühlregal fand ich ein neues Produkt: veganes Streichfett. Das ist natürlich irgendwie immer so etwas wie Margarine, aber hier sind weder gehärtete Fette noch Palmöl enthalten. Smile Dafür neben Kokosfett und anderen Ölen natürlich auch Wasser, Lecithin und (leider) Aroma. Aber es schmeckt mir pur auf dem Brötchen und es kann auch zum braten und backen genommen werden. Und genau das wollte ich sofort ausprobieren.

So wurde der Mürbeteig also mit diesem veganen Streichfett angerührt, das durch Butter oder Margarine sehr leicht zu ersetzen ist. Normalerweise greife ich ja zum Kokosöl und muss dann noch etwas Flüssigkeit zusetzen. Da nämlich in der Butter/Margarine auch Wasser enthalten ist, im Kokosöl aber nicht, muss man da ein wenig probieren.


Mürbeteig

  • 250 g Mehl
  • 65 g Zucker
  • 1 Msp. gem. Vanille oder Vanillezucker
  • 150 g Fett (Butter, Margarine, Streichfett…)
  • 1 Ei

Alles verkneten, ausrollen und die Form damit auslegen, dabei einen kleinen Rand hochziehen.

Nun besitze ich Silikonformen, die zum einen eckig sind (Kastenform) und zum anderen werden die zusammen gefaltet. Ich rolle also auf der flachen Form aus und falte dann die Seiten hoch. Und ich habe keine Ahnung, wie ich von einer eckigen in eine runde Form umrechne. Daher  kann ich nicht sagen, wie groß oder klein eine Springform sein muss. Ich vermute 26 cm – aber das ist wirklich nur ein Verdacht.

Auf den Teig werden nun die Früchte gelegt. Nach Wunsch kann man vorher Mandelblättchen oder gemahlene Mandeln auf den Teig streuen, was ich aber nicht machte. Bei mir gab es nur Aprikosen: gewaschen und entsteint natürlich.  Darüber kommt nun die

Quarkfüllung

  • 250 g Magerquark
  • 200 g Schmand (24 % Fett)
  • 70 g Zucker
  • 30 g Stärkemehl
  • ca. 1 TL Zitronensaft
  • 2 Eier

Statt dem Schmand geht auch ein beliebiges anderes Sauermilchprodukt: saure Sahne, Joghurt, Frischkäse. Hat man nur süße Sahne, so kann die mit etwas Zitronensaft gesäuert werden. Alles verrühren, in die Form gießen und ab in den Ofen damit.


projektkuchen2


Nach einer Stunde bei 170° C (Heißluft + Unterhitze) war der Kuchen fertig. Wie auf dem Bild zu sehen ist, belegte ich nur den halben Teig mit Aprikosen. Nicht jeder mag und/oder verträgt das Obst und es sollten doch alle den Quarkkuchen genießen können….

Ich erwähnte sicher schon, dass ich für Käsekuchen, Quiche u.ä. die sog. Pizzastufe nutze. Da heizt der Herd mit Unterhitze und Heißluft zugleich. Und zu meiner großen Überraschung und Freude hat der neue Herd diese Einstellung! Damit habe ich gar nicht gerechnet, denn meine neue Küche war ja sehr preiswert – keine große Auswahl beim Herd und insgesamt alles etwas einfacher. Weil ich das so wollte, ist es auch keine Einbauküche. So kann ich bei Bedarf alles gut austauschen oder mal einen Schrank von der Wand abrücken. Wer schonmal Mäuse in der Küche hatte, weiß das zu schätzen. Confused smile


Und wer sich fragt, ob ich gar nicht mehr stricke? Doch, doch – es ist nur etwas weniger zur Zeit, weil sich vieles noch zurecht ruckeln muss. Who me? Aber  ein warmer Cowl (interessante Konstruktion, nach einer Anleitung) ist fertig und wird bald gezeigt. Vielleicht nächsten Donnerstag als Kreativprojekt. Winking smile


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