Ein Halstuch

…. ein kleines gestricktes Tüchlein wollte ich haben. Mal wieder aus Garnen, die schon seit langer Zeit in meinem Vorrat schlummern.

Zusammen wickelte ich ein vom “Wollspatz” handgesponnenes wollweißes Garn, bestehend aus 70 % Merino, 30 % Seide, LL 270 m/50 g. Und dazu eine vom “Wollkenschloss” handgefärbte pure Tussahseide, LL 225 m/25 g.

Beides sind sog. Lacegarne – also recht dünn – und so gerne ich diese feinen Fäden auch mag: das stricken kann sich wie eine Strafarbeit anfühlen. Und mein Hobby soll doch keine Strafe sein. Also zwei dünne Fäden zusammen genommen und schon machte es wieder Spaß!

Das Tüchlein begann ich an der Spitze unten und nahm in jeder HR auf jeder Seite 2 M zu:

  • HR: 2 re, U, 1 re, U, rechts bis 3 M vor Ende der Reihe, U, 1 re, U, 2 re
  • RR: alle M re, die U verschränkt stricken

Und das solange wiederholt, bis mir die obere Kante lang genug schien. Dann noch 5 R glatt rechts für einen kleinen Rollrand dran. Und nun folgte die Häkelborte, nur aus dem Seidengarn. Die Beschreibung dazu spare ich mir hier, sie steht aber in meinem Projekt (Link zu Ravelry).

Das Halstuch misst ca. 120 cm an der oberen Kante und ist an der Spitze ca. 26 cm tief.

Geknipst beim Besuch einer Burgruine, die anscheinend von diesen Wesen bewohnt wird:

 

 

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