Fragt sich schon jemand

… ob ich überhaupt noch Marmelade – bzw. Konfitüre – koche? Oh doch, das mache ich! Aber…. die Kamera liegt “weit” entfernt von der Küche, sozusagen im Keller, und ich gebe zu, dass ich einfach zu faul war, sie zu holen oder mit den Marmeladengläsern durchs Haus zu laufen. Nun, lecker war alles: Erdbeere-Rhabarber, Erdbeere-Zitrone, Nektarine-Pfirsich mit Kardamom, Aprikose-Nektarine und Birne-Nektarine. Fleißig, nicht wahr?

Heute gibt es Aprikosenaufstrich. Es ist nämlich die Zeit der Zuckeraprikosen und die liebe ich sehr! Viele genieße ich gleich so, einige wurden zu Kompott (mit etwas Kardamom in Apfelsaft gedünstet, traumhaft) und einige Gläser Marmelade für den Winter müssen auch sein. Zu Quark oder Joghurt mit einem Topping aus selbst gemachtem Knuspermüsli ein Gedicht!

 

juli marmelade

 Ganz einfaches Rezept:

  • 5oo g Aprikosen (geputzt gewogen)
  • 120 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 13 g Gelierpulver 3:1

 

Es steht ja immer auf der Packung, wie man vorgehen soll. Ich habe nur die Hälfte des Zuckers mit dem Geliermittel gemischt und erstmal beiseite gestellt. Dann die Aprikosen mit Zitronensaft und Zucker aufgekocht, knapp gegart, püriert, jetzt das Geliermittel dazu und einige Minuten gekocht. Noch heiß in saubere Gläser gefüllt.

In ein Glas hatte ich vorher etwa einen Teelöffel voll abgezupfter Lavendelblüten gelegt. Ganz frisch vom Balkon. Ich mag ja die Blütenküche und in diesem Jahr weiß ich genau, dass mein Lavendel ungespritzt ist. Die Pflanzen kaufte ich im letzten Sommer, da konnte ich die Blüten nur für Lavendelsäckchen benutzen. Heuer wird es reichlich Lavendeltee geben!

Und ein bissi Natur zum Schluss geht ja auch immer:

juli bussard

 

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