Zwetschgen oder Zwetschen

Beides “darf” man schreiben. Und um diese Früchte geht es heute. Da töne ich neulich noch, dass ich heuer keine Marmelade koche – und dann kommen wir am Beginn einer Wanderung durch eine landwirtschaftliche Nebenstraße an der Dutzende fruchttragender Bäume stehen: Äpfel und Zwetschgen!

Tja, was bleibt einem da anderes übrig, als auf dem Rückweg den Sammelbeutel dort zu füllen? Von Baum zu Baum, hier zwei Zwetschen und dort noch drei und da auch noch. So gemächlich pflückten wir uns durch. Das zog sich nämlich über fast einen Kilometer! Und alles hing voll!

Natürlich ist das streng genommen Mundraub – und ebenso natürlich habe ich kein schlechtes Gewissen deswegen. Es ist sooo viel da! Das reicht für alle! Die Bäume sind im Trockenstress, es lagen schon sehr viele Äpfel und Zwetschen am Boden. Sogar am Baum trocknen die Früchte!

Selbstverständlich nehmen wir nur so viel, wie wir auch problemlos verarbeiten können – und nur für den Eigenbedarf.

Da lagen also die Zwetschgen in meiner Küche und am Folgetag kamen sie unters Messer. Erst wurden sie gewaschen und dann kam die Stunde der Wahrheit: wie viele sind verwurmt? Vor zwei Jahren fanden wir einen Baum, pflückten ein bisschen und zuhause stellte sich heraus, dass fast jede zweite Zwetschge bewohnt war.

Hier war das anders! Der Ausschuss war gering und so blieben auch genügend übrig, um leckere Sachen zu zaubern: Marmelade, Kuchen, Kompott. Und natürlich wurden auch viele einfach so verspeist.

Rezepte habe ich heute aber nicht. Die Marmelade ist mit sehr wenig Zucker dafür aber einem Löffelchen Zimt verfeinert. Und für das Kompott bestreute ich die Früchte mit Zimtzucker, ehe ich den kleinen Glastopf in die Mikrowelle stellte (600 W/3 min). Im Kuchen habe ich Mandeltrester verarbeitet, weil ich Mandelmilch bereitet hatte. Also alles eher so nach Gefühl, wenn ich auch die Zwetschgen für die Marmelade gewogen habe. Da musste ich ja die Menge an Geliermittel berechnen.

Für den Kuchen mixte ich einen Mürbeteig und nahm ca. 2/3 davon für den Boden und den Rest für die Streusel. Mit Schlagsahne war er köstlich!

Und immer wieder: solange dieser grauenhafte Krieg gegen die Ukraine andauert, verweise ich für Spendenwillige auf die “Aktion Deutschland hilft”: klick

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