Brot

Was tun, wenn man mittags feststellt, dass kein Brot mehr im Haus ist und das Auto zwecks Reifenwechsel in der Werkstatt ist, so dass man nicht einkaufen fahren kann? Na, man backt selber eines. Aber da keine Zeit mehr für lange Gehzeiten war, wurde es ein schnelles Hefeteigbrot, also ohne Sauerteig und auch ohne Teigruhe. Auf dem Foto ist es das Brot rechts.  

 aprilbrot

 

Das Rezept:

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 200 g Dinkelmehl 630
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • Körner nach Belieben, hier ist Leinsamen drin
  • 2 EL Essig (schmeckt man nichts von!)
  • ca. 400 ml lauwarmes Wasser

Alles zu einem weichen Teig verrühren, in eine Form geben und in den kalten Ofen schieben. Auf 170° C (bei mir immer Umluft) für ca. 55 min backen.

Die Mehlsorten kann man natürlich nach persönlicher Vorliebe austauschen. Statt Dinkel zu Weizen greifen oder umgekehrt. Diverse Körner sind möglich aber nicht unbedingt notwendig. Keine Ahnung, wozu der Essig gut ist – er steht halt im Rezept und könnte als Triebmittel enthalten sein. 

Wenn ich sonst mal ein Brot backe, dann nach dem hier geschriebenem Rezept, wenn ich auch die Mehlsorten manchmal wechsele und natürlich darf der Teig zweimal in Ruhe gehen und im Herd steht eine Schüssel mit Wasser, damit etwas Dampf entsteht. Alles nicht sehr fachmännisch, aber ich mag keine Wissenschaft daraus machen.

Und daneben, also links, mein erster Versuch mit selber angesetztem Sauerteig. Smiley Das war ein sehr weicher Teig, daher ist das Brot eher flach und rund. Ein Rezept gibt es nicht, weil ich keines hatte. Vor Lachen auf dem Boden wälzen Ich bin da in einer Experimentierphase und wenn ich mal so richtig zufrieden bin, dann schreibe ich natürlich hier meine Vorgehensweise und die Mengen auf.

 

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