Marmelade

…. koche ich natürlich auch in diesem Jahr. Gezeigt habe ich bisher nur wenig, weil sich vieles wiederholt. Dafür gibt es heute gleich zwei Sorten:

 

Wildfrucht mit Birne und Apple-Spice

 

septembermarmelade2

Die Wildfrüchte sind Schlehen und Weißdorn. Die Schlehensträucher hängen in diesem Jahr so voll, dass ich unbedingt zugreifen musste. Portioniert kamen die erstmal in den Tiefkühler, denn sie sollen ja Frost bekommen. In love  Und der Weißdorn ist hier so häufig, dass ich irgendwann ganz ungeplant etwas pflückte. Eine Birne brachten wir von einem Spaziergang mit – und viele Äpfel auch! Aber die sind zu Apfelmus geworden und ungeknipst schon verspeist. Smile

Für die Wildfruchtmarmelade müssen die Schlehen von ihren Kernen befreit werden. Daher zuerst 

  • 125 g Weißdornbeeren und
  • 360 g Schlehenfrüchte (vorher einige Tage eingefroren) mit
  • 50 ml Wasser und
  • 50 g Zucker in ca. 15 min weich kochen.

Diese Masse dann durch die “flotte Lotte” passieren. Das ergab

  • 250 g Fruchtbrei, dazu rieb ich eine geschälte Birne, daher
  • 70 g geriebene Birne
  • 100 g Zucker und
  • 5 g Gelierpulver 3:1

Alles zusammen dann wie üblich – und auf der Packung angegeben – zu Marmelade kochen. Die Zuckermenge ist sehr reduziert, daher schmeckt dieser Aufstrich eher herb. Wer es etwas süßer mag, sollte die doppelte Zuckermenge nehmen – 200 g.

Übrigens probierte ich eine Schlehe roh, aber nach dem frosten, weil ich solch eine Frucht noch nie gegessen habe. Ist ganz lecker, aber der Kern darin ist wirklich sehr groß! Daher ergaben die Früchte auch verhältnismäßig wenig Mus.

 

septemberschlehe

 

Die Apfel-Gewürz-Marmelade wurde mit selbst gemischtem Pumpkin Spice verfeinert. Das Rezept für meine Mischung finde ich ja leicht hier im Blog.

Und so wurde es gemacht:

in einem Topf

  • 50 ml Wasser mit dem
  • Saft 1/2 Zitrone gemischt, Äpfel geschält und um das Kerngehäuse herum gleich in den Topf gerieben, hier waren es dann
  • 360 g geriebene Äpfel, Sorte Delbar – die sind schon süß, daher nur
  • 50 g Zucker mit
  • 6 g Gelierpulver 3:1 und
  • 1/2 TL Gewürzmischung unter den Apfelbrei gerührt.

Kochen wie immer (und auf jeder Geliermittelpackung beschrieben). Das sind genau zwei kleine Gläser voll geworden. Nerd smile

Die Gewürze kann man weglassen oder nach Belieben ändern: Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz nehmen. Oder nur Zimt oder Sternanis, dann aber weniger, weil beide sehr intensiv sind. Hat man säuerliche Äpfel, wäre mehr Zucker vielleicht angebracht. Das ist aber immer Geschmackssache und inzwischen gibt es ja viele Menschen, die ihren Zuckerkonsum verringern möchten.

Und wenn man weniger Zucker in der Marmelade einsetzt, so gewöhnt man sich besser an den zuckerarmen Geschmack insgesamt. Das ist ein Prozess, den man auf die Art unterstützen kann. Die Menge an Zucker in Marmelade  macht sich auf den Hüften und der Waage vielleicht nicht bemerkbar – das kommt natürlich auf das eigene Konsumverhalten an  Winking smile – aber geschmacklich ist es ein Unterschied.

 

septemberpilz1

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