Kreativprojekt Nummer Sechsundvierzig Stirnband

Ein Jahr lang (mein 10. Blogjahr!) zeige ich jeden Donnerstag ein Kreativprojekt – mal gemixt, mal gekocht, mal gestrickt und noch viel mehr. Ende ist im November 2019.

Und wieder etwas Gestricktes! Ein Stirnband ist es. Ich trage die Dinger sehr gerne, seit ich sie für mich entdeckte. Und es sind kleine, schnell gestrickte Teile, die gleichzeitig einen Nutzen haben.

Dieser Wärmer ist aus derselben herrlich weichen Wolle wie jener Cowl, so dass ich nun ein kleines Set habe. Fehlen eigentlich noch Pulswärmer, aber von diesem Garn ist leider nur noch ein kleiner Rest vorhanden.

Und nur zur Erinnerung: solche Strickteilchen sind prima Weihnachtsgeschenke! Davon kann man jede Woche zwei, drei Stück anfertigen, bis für alle Freundinnen/Kolleginnen eines entstanden ist. Und da wir nun schon Lebkuchen und Spekulatius kaufen können, ist es gar nicht mehr sooo lange hin bis zu den Festtagen.

Und so machte ich das:

Ganz wichtig: ich stricke sehr locker! Daher gebe ich keine Nadelstärke an. Jede*r muss selbst herausfinden, welche Nadelstärke bei welcher Garnstärke gefällt. Für solch ein Stirnband eignet sich fast jedes Garn – ob dicker oder dünner. Man muss eben u.U. mehr oder weniger Maschen anschlagen. Und bei sehr feinem Garn ist eine Maschenprobe hilfreich.

Das Stirnband ist mit einem sog. I-cordrand (Kordelrand) und im Perlmuster gestrickt. Ich schlug 33 Maschen an (ungerade Maschenzahl ist wichtig) und strickte dann jede Reihe so:

2 Maschen rechts, 1 rechts *1 li, 1 re* bis zwei Maschen vor Reihenende, die letzten beiden Maschen abheben mit dem Faden vor der Arbeit.

Als das Band lang genug war und um meinen Kopf passte, kettete ich ab und nähte mit dem Endfaden Anschlag- und Abkettkante zusammen und raffte die Naht dabei gleich zusammen.

Dann schlug ich 15 Maschen an und strickte genau wie vorher, aber nur ein kleines Stück, das ich nach dem abketten um die Naht legte und mit dem Endfaden zusammen nähte.

Das fertige Teil ist ungedehnt – also so, wie es da liegt – 23 cm breit und 14 cm hoch. Die Wolle – “Feinheit” von Zitron, LL 360 m/100 g, 100 % Merino (mulesingfrei, wie alles von Zitron!) – ist superweich und gleitet fast von selber über die Nadeln!

Man kann also sagen: der Winter kann kommen, ich bin gerüstet. Aber erst einmal hätte ich gerne einen schönen Herbst mit vielen sonnigen Tagen – regnen kann es dann gerne in den Nächten.

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